Suchergebnis für 'Nazi'

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The Walking Dead Story

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(Achtung, dieser Artikel enthält ein paar kleinere Spoiler, wer also mit The Walking Dead noch anfangen möchte, sollte ihn nicht lesen.)

Erst jetzt bin ich nach vielfacher Empfehlung dazu gekommen, einige Folgen der amc-Erfolgsserie The Walking Dead zu schauen. Da ich eine Zeitlang mal in einem Büro mit Nerdcore-/Crackajack-René saß, ist mir die wahnsinnige psychologische Tiefe und philosophische Vielschichtigkeit des Genres durchaus bewusst. Anders gesagt: Ich kann so’n Zombie-Film schon auch mal klasse finden.

Bei The Walking Dead jedoch fällt mir Begeisterung schwer, denn nachdem der Respekt vor einer visuell prima ins “große Fernsehen” übertragenen Comic-Serie verflogen ist, bleibt nur ein merkwürdiges und teilweise sogar ärgerlich schlechtes Drehbuch.
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7

Vreitagsvers, der einundfünfzigste

this song kills fascists

das rad, das feuer, klettverschluss
das auto, chips, die windel
die toleranz, den zungenkuss
das jod, die tür, den kindle

der mensch erfindet tag und nacht
er klopft, er schraubt, er lötet
doch eines ist noch nicht erdacht:
ein lied, das nazis tötet

ich sänge es von wien bis kiel
nach passau würd ich sausen
dann weiter: über bonn und wiehl
nach königs wusterhausen

ich trällerte die melodie
der nazi: *würg* und *reiher*
zerfällt zu brauner sülze. iihh!
nun seht mal, wie ich feier

Zuhause, auf Zwölf Zeilen zur Zeit, zockt Ingo Neumayer tagtäglich so lange mit der deutschen Sprache, bis sie ihm einen sinnigen Reim spendiert.
Vreitags gibt er auf Spreeblick einen aus.

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Dein Beitrag zu ihrem Niedergang – Wie man diskriminierende Inhalte bei YouTube melden kann

In dem Artikel “Digitale Zivilcourage” hatten wir auf den englischsprachigen Artikel des Autors JF Derry mit dem Titel “Your part in their downfall” hingewiesen. Der Artikel wurde in den letzten Tagen netterweise von Kerstin von justmag.net ins Deutsche übersetzt und erscheint in dieser Version mit Genehmigung von JF Derry nach dem Klick, da wir die von Derry angestoßene Debatte für enorm wichtig halten.

UPDATE Eine alternative Übersetzung gibt es von Elle Nerdinger auf ihrem Blog!
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Digitale Zivilcourage

Wann immer eine Straftat, eine Schlägerei, ein Überfall oder gar Mord in der Öffentlichkeit bekannt wird, steht die Frage nach der Zivilcourage der bei der Tat anwesenden Unbeteiligten im Raum.

Wer selbst schon einmal zufälliger Zeuge eines Übergriffs gegen eine andere Person war, der weiß jedoch, wie schwer es ist, einzuschreiten, der angegriffenen Person also zur Seite zu stehen. In der Theorie und besonders, wenn mehrere Menschen anwesend sind, die gemeinsam eigentlich leicht helfen könnten, ist Zivilcourage leicht – in der Praxis oftmals leider nicht, entweder, weil niemand anderes mit einschreiten mag oder die Furcht vor der Brutalität oder Bewaffnung der Angreifer dann eben auch bei einem selbst überwiegt.

Dies gilt für das physische Leben, für den Alltag in der S-Bahn, bei einem Konzert, auf der Straße. In der digitalen Welt hingegen sollte uns das Eingreifen viel leichter fallen, meist genügt ein Klick, eine kurze Nachricht oder auch ein Satz als Kommentar als Hilfestellung für jemanden, der angegriffen wird. Aber nehmen wir diese Möglichkeit zur Hilfe wahr? Wie sieht es aus bei der Verbreitung von Hass, Lügen oder öffentlicher Diffamierung im Netz, werden wir dabei aktiv oder klicken wir kopfschüttelnd einfach weiter? Übernehmen wir also bewusst aktive Verantwortung für unsere digitale Umgebung?
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Spreeklicks (Soundtrack: Kalle)

Während Kalle von Erobique die BOSS RC-30 Loopstation für euch testet (UPDATE: Das Video wurde leider entfernt. UPDATE: Neue Version gefunden, läuft wieder), gibt es von mir ein paar Klicktipps. Nach dem Klick.
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Überraschung: Nazis in Deutschland!

Jeder Zynismus verbietet sich bei der aktuellen Affäre um rechtsextremen Terrorismus in Deutschland, mögliche Verstrickungen mit dem Verfassungsschutz und Versäumnisse anderer Behörden.

Und doch, weil wir den Fall gerade wieder hatten, als ich mit einem kurzen Text auf eine Anti-Rechts-Aktion an Schulen hinwies und schon der erste Kommentar nach dem typischen Beißreflex-Muster funktionierte, kann ich mir ein paar Anmerkungen nicht verkneifen.
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500.000 kostenlose Schülerzeitungen gegen Neonazis und Rassismus

gegen nazis

Bands wie ZSK, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Fettes Brot, die Beatsteaks, Wir sind Helden, Muff Potter und die Donots unterstützen das Projekt “Kein Bock auf Nazis”, das sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler richtet.

Derzeit sammelt die Initiative per Crowdfunding Geld, um eine bundesweit zu verteilende Schülerzeitung drucken zu können, mehr als die Hälfte der zu erreichenden 7.500 Euro sind schon im Topf, aber bis Weihnachten geht da sicher noch mehr!

Alle Infos gibt es hier.

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Interview: Ja, Panik (Teil 2)

Im ersten Teil des Interviews mit Andreas Spechtl von Ja, Panik hat sich Christian Ihle mit ihm in erster Linie über die Band und ihre Position unterhalten. Im zweiten Teil geht es um Facebook, Berlin, das Texten, um “Der Kommende Aufstand”, um Merkel und Sarkozy und um vieles andere, das die Lektüre lohnt, selbst wenn man (noch?) kein Fan von Ja, Panik ist.

Der größte Unterschied zwischen den Aufnahmen eurer neuen Platte und ihrer Livepräsentation ist, dass bei „Nevermind“ von jedem Bandmitglied „seine Strophe“ gesungen wird. Woher kam diese Idee? Und warum hast auf Platte doch du alle Strophen übernommen?

Die Idee war von Hans Unstern, der bei unseren Konzerten das Licht macht. Am Anfang waren wir skeptisch, weil es ja eigentlich auch keinen Sinn ergibt, denn jedes Bandmitglied singt ja über sich – also in der dritten Person…

…sozusagen Lothar Matthäus Style!

…aber wir haben festgestellt, dass es live toll funktioniert. Es ist beinahe wie bei einem Jazz-Konzert, bei dem jeder nach seinem Solo Szenenapplaus bekommt.

Denkst Du dann im Rückblick, dass ihr das auch auf Platte das schon so hättet aufnehmen sollen?

Das ist schon ein arges Liveding, weil man das Gesicht zur Stimme vor sich hat – da ist es dann auch weniger wichtig als auf Platte, wenn die anderen Bandmitglieder nicht alle wie ein Lercherl singen können.
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Zur Datenschutz-Debatte: Ein geschichtlicher Exkurs, der aber den Bogen zum Heute wieder hinbekommt

Stark verallgemeinert und äußerst knapp zusammengefasst kann man behaupten, dass es in der aktuellen Debatte um Datenschutz, Privatheit und Begriffe wie Post Privacy zwei Grundeinstellungen gibt (und natürlich viele, viele Ansichten dazwischen). Die eine Seite hält eine – sicher zu aktualisierende – Form des Datenschutzes im digitalen Zeitalter für notwendiger denn je, die andere bezweifelt, dass dies sinnvoll sein kann und stellt in den radikaleren Formen dieser Sichtweise den Datenschutz an sich in Frage.

Sehr oft bekommt man in den Debatten den Eindruck, dass ihre Heftigkeit hierzulande besonders ausgeprägt ist, was nicht verwundert. Die deutsche Geschichte hinsichtlich der DDR und des Nazi-Regimes hat schließlich zwei totalitäre Systeme vorzuweisen, die eine besondere Sensibilität im Umgang mit den persönlichen Daten der Bevölkerung zur Pflicht machen.

Die oft unausgesprochene Sorge um einen Systemwechsel – was wäre mit unserer Daten-DNA möglich, wenn ein totalitäres System Zugriff darauf hätte? – mag man dabei besonders als junger Mensch, der nichts anderes als eine verhältnismäßig gut funktionierende Demokratie gewöhnt ist, albern finden, und tatsächlich tendiere ich selbst auch dazu, Furcht vor dem Niedergang der Demokratie als reine Dystopie anzusehen. Ich bin Optimist.

Und trotzdem habe ich mich neulich gefragt, woher ich diese positive Zukunftssicht eigentlich nehme. Denn die Geschichte zeigt leider, dass solche Hoffnungen schon oft enttäuscht wurden. Das wurde mir neulich noch einmal sehr bewusst, als ich mir die Historie der Schwulen und Lesben in Deutschland intensiver angesehen habe.
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Sven Regener: “Kunst ist nicht verhandelbar”

Am 14. März erscheint “Meine Jahre mit Hamburg-Heiner”, das neue Buch und Hörbuch von Sven Regener, der als Musiker mit Element Of Crime und als Autor mit Herr Lehmann, Neue Vahr Süd und Der kleine Bruder seit vielen Jahren und äußerst erfolgreich die deutsche Kulturlandschaft belebt. “Meine Jahre mit Hamburg-Heiner” ist eine Sammlung von Blog-Einträgen, die Regener in den letzten Jahren für verschiedene Online-Medien verfasst hat.

Eine knappe Stunde lang sprach ich vor einigen Tagen mit Sven Regener über sein Wirken als Musiker und Autor; über Blog-Kommentare und darüber, warum er sie nicht liest; über Popkultur in England und Deutschland; über Reinhard Mey, Gartennazis und Rasenmäher; die Abneigung seiner Band gegen das Fernsehen; über das Auftragsbloggen; über Max Goldt als den Meister des Foto-Bloggens; über vermeintliche Anarchie im Netz und darüber, dass ich ihn vor 20 Jahren mal beeindruckt habe, denn wir hatten einen Schlagzeug-Roadie. Und dann kommen doch noch einmal die Rasenmäher.

Leider ist es mir in dem recht lauten Café, in dem wir uns getroffen hatten, nicht gelungen, die Störgeräusche zu beseitigen, eine perfekte Aufnahme ist es daher nicht geworden, ich hoffe aber, ihr habt trotzdem viel Spaß beim Anhören. Als Bonus-Tracks gibt es dafür zwei Hörbeispiele aus “Meine Jahre mit Hamburg-Heiner”: Nach dem Klick.
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Tätää

Onkel Paul war ein Nazi. Nicht aus Überzeugung, er selbst sah sich eher als Humanist alter preussischer Prägung. Der Zucht- und Ordnungszwang seiner Generation aber stand ab ’33 diesem Humanismus im Wege: Onkel Paul hätte, wenn er dazu gezwungen gewesen wäre, selbstverständlich einen Partisanen hingerichtet oder einen Juden verraten. Nicht, weil Hinrichtungen und Verrat seinen Überzeugungen entsprochen hätten, sondern weil es Recht und Gesetz gewesen wäre. Er war gesetzestreu bis zur Selbstaufgabe, ein Konservativer in der falschen Zeit. Dass er nach Ende des III. Reiches nie ganz zur Demokratie gefunden hatte, lag daran, dass er nicht undankbar sein wollte. Onkel Paul war Nazi aus Pflichbewusstsein geworden, und aus Dankbarkeit geblieben.

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15

Zwei Tage Amsterdam

picnic

Voll gelogen, der Titel, denn wir hatten diesmal eher nur eineinhalb Tage Zeit im schönen Amsterdam! Gerade mal genug also, sich über die üblichen Klischees zu wundern (wieso fahren die tatsächlich alle auf Hollandrädern?) und zu freuen (die großen Fenster!). Alles beruflich, versteht sich.
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