Suchergebnis für 'terror'

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Der interne Terror

Vor über einem Jahr schrieb WIRED über die NSA: „(…) the NSA has turned its surveillance apparatus on the US and its citizens. It has established listening posts throughout the nation to collect and sift through billions of email messages and phone calls, whether they originate within the country or overseas.“

Und schon 2009 mussten sich Google und andere Unternehmen der Kritik stellen, dass sie Nutzerdaten an Obrigkeiten weitergegeben hätten. Google-Chef Eric Schmidt machte daraufhin unmissverständlich klar: „If you really need that kind of privacy, the reality is that search engines, including Google, do retain this information for some time. And […] we’re all subject, in the US, to the Patriot Act, and it is possible that that information could be made available to the authorities.“ Schmidt schloss daraus mit Folge der Entrüstung von Presse und Öffentlichkeit:

„If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.“

Es ist also nicht so, dass wir nicht gewarnt waren.
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Mail-Terror minimieren mit SaneBox und Mailbox-App

mailboxapp

Emails nerven unendlich, rauben wichtige Lebenszeit, tragen einem die Arbeit anderer auf und man darf sie keinen einzigen Tag lang unbeobachtet lassen, denn sonst übernehmen sie die Herrschaft über ganz Mittelerde, fressen einem den Kühlschrank leer und klauen die Batterien aus der Fernsehfernbedienung.
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Dieses Video melden, es fördert Terrorismus

youtube

Falls jemandem ein Video auffällt, dessen Darsteller selten aus dem Haus gehen, eine fremde Sprache sprechen und nachts Zuschauer empfangen: Bitte sofort melden! Unter jedem YouTube-Video gibt es jetzt für „Terrorismus-fördernde Inhalte“ eine speziell dafür vorgesehene Schaltfläche.

[via]

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Sonntagslektüre: Terror

Angst nennt man das Gefühl, wenn einem die vertraute Umgebung fremd und bedrohlich wird. Nichts ist mehr selbstverständlich, Bahnfahren nicht, Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt nicht, an Weihnachten zum Flughafen fahren und Verwandtschaft einsammeln auch nicht: all das birgt tödliche Gefahr. Was zuvor selbstverständlich war, wird jetzt Material für zahllose Analysen. Welche Details haben sich verändert? Stand der Mülleimer schon immer da? Was sucht der muslimisch gekleidete Bartträger in meinem U-Bahn-Abteil? Und warum fällt mir das genau jetzt auf?

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Leena Simon zur Piratinnen-Debatte: „Unkenntnis ist nicht nur bei der Terrorabwehr gefährlich“

Unter der Losung „Klarmachen zum Gendern“ hat Leena Simon eine neue Debatte innerhalb der Piratenpartei losgetreten. Die Erstellung einer in ihrer ursprünglichen Form umstrittenen, später editierten Piratinnen-Seite, eine geschlossenen Mailingliste für Frauen und eine Pressemeldung von ihr führten zu Diskussionen, die schnell die sachliche Ebene verließen und trotz der ausgerufenen „post gender“-Haltung der Piratenpartei an vielen Stellen die Notwendigkeit von Leenas Initiative eher zu unterstreichen schienen.

Der nachfolgende Text von Leena Simon nimmt Stellung zu Stil und Inhalt der Debatte:
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Animation: Du bist Terrorist

Eine Animation von Alexander Lehmann, der unter anderem auch am Alien-Rassismus-SciFi-Film „žDistrict 9“ mitarbeitet (hier der Trailer). Der Clip versteht sich im Jahr 2009, in dem Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung Realität sind und werden, als Antwort auf die „žDu bist Deutschland“-Kampagne, die 2005 startete. Video nach dem Klick.
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Terrorverdächtige Kinder

Was heißt hier eigentlich „terrorverdächtige Minderjährige“? Wieso verdächtig? Unsere machen dauernd Terror, und wenn wir das nicht konstant überwachen würden, dann würde das garantiert ausufern!

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Terror Terror Terror Terror Terror

Es war viel von Terror die Rede die letzte Zeit. Von rechtsextremen Terror. Da ist sie wieder, die Überkompensation.

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Und plötzlich bist du Terrorist – Der Fall Holm im SWR

Tim Zülch hat für den SWR ein Feature mit dem Titel Und plötzlich bist Du Terrorist. Der Fall des Berliner Soziologen Andrej Holm. gemacht, das man sich hier anhören kann.
Mehr zu dem Fall gibt es bei Spreeblick hier und hier und natürlich im Blog von Anne Roth, Holms Lebensgefährtin.

Anne Roth bei Twitter

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Kein internationaler Terrorismus in Indien

Am verzücktesten kommen die Reisenden aus Israel zurück, am zweitverzücktesten aus Indien. Vielleicht hat es damit zu tun, dass – wird über die Gründe der Terrorattacken geredet und dabei erwähnt, es ginge um die Unterdrückung der Muslime in Indien – so getan wird (das ist zumindest mein Eindruck aus den Hauptnachrichtensendungen), als sei diese Unterdrückung eine wirre Fantasie angesichts der überall greifbaren und sprichwörtlichen Kuschligkeit der Inder. Read on my dear…

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Handy, Computer, Kamera — der Terroristencheck (oder: if you know anyone, report him/her)

Der „žKrieg gegen den Terror“ hat einen vorläufigen paranoiden Höhepunkt: dieses völlig unglaubliche Plakat nämlich. Und ich bin sowas von verdächtig, weil ich alle Gegenstände auf diesem Poster schon mehrmals, teilweise sogar unglaublicherweise gleichzeitig benutzt habe. Ich bin zum Beispiel mal in einem Transporter mit Gepäck, einem Handy und einem Rechner durch Berlin gefahren. Ab nach Guantanamo mit mir, würde ich vorschlagen. Aber zum Glück gibt es auch noch vernünftige Menschen auf dem Planeten.

(via Digg, Reddit)

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Fernsehuntauglicher Terrorismus

So traurig der Anlass ist, so skurril wirken die Stellungnahmen italienischer Offizieller, die jetzt munter sprudeln: Ein italienischer Polizist erschoss einen Lazio-Fan, als sich auf einem Autobahnrastplatz Lazio- und Juventus-Anhängerschaft prügelten. Woraufhin es in Rom zu Ausschreitungen kam, mit vierzig Verletzten.
Das Kopfschütteln hier vor dem heimischen Rechner weitet sich aber zu einem regelrechten gegrabten three sixty aus, sobald man sich die Reaktionen der italienischen Verantwortlichen zu Gemüte führt:
Die Randalierer werden wegen „terroristischer Aktionen“ angeklagt. Vielleicht hat ja wer Gentrifizierung gesagt, wer weiß. Und Staatspräsident Napolitano bedauert, dass „Fernsehbilder der Ausschreitungen in der ganzen Welt zu sehen waren“.

Fragen wir erst gar nicht, ob „Terrorismus“ inzwischen zur Generalmetapher für „schlimm, böse, verdammenswert“ verkommen ist. Fragen wir besser auch nicht, ob Napolitano weniger Bedauern empfunden hätte, wenn es keine Fernsehbilder gegeben hätte. Vielleicht wird ja ein Verbot aller Sendeanstalten als mögliche Konsequenz in Erwägung gezogen. Stringent wäre das auf jeden Fall.

Vielleicht sind deswegen die meisten Spiele in der Seria A wieder angepfiffen worden: Zurück zur Normalität, so schnell wie möglich. Nunja: Normalität. Nach dem dritten Todesfall in diesem Jahr stellt sich die Frage, was Normalität im italienischen Fußball noch heißt.

Gianluigi Buffon aber hat die Antwort: „Mit Fußball hat das gar nichts zu tun.“ Doch. Hat es. Mit Fußball weit mehr als mit Terrorismus. Leider. Macht verdammt nochmal die Augen auf. Selbst wenn es Straßenschlachtenszenen hagelt.