Ein MP3-Player in Form eines Lego-Bausteins. Finally, all Gadget-Conception has come to an end.
Brick MP3 Player (via Malte)
Ein MP3-Player in Form eines Lego-Bausteins. Finally, all Gadget-Conception has come to an end.
Brick MP3 Player (via Malte)
(Youtube Direktpunk, via Lumma)
Was wir hier immer wieder gerne sagen, nämlich das Bloggen der neue Punk ist, wurde jetzt in einem schönen Video festgebannt, das zwar ein paar bessere Zeichnungen vertragen hätte, dafür aber mit schöner Hintergrundmusik daherkommt.
Würde der Quelle-Katalog tatsächlich nicht mehr erscheinen, wäre Millionen pubertierender Jungs in Deutschland eine wichtige Entwicklungsgrundlage genommen. Der Quelle-Katalog darf daher nicht sterben!
Ach nee.
Gibt ja jetzt Internet.
Dann is’ egal.
Nachhilfe für Leserinnen, deren Freunde, Gatten und sonstige männliche Lebensbegleiter ungern über ihre sexuelle Sozialisierung sprechen: Die Damenunterwäscheseiten der Versandhauskataloge sind quasi eine Einstiegsdroge, denn sie dienen neugierigen Jungs in einer bestimmten Lebensphase als Erstzugang zu Fotos von schönen Frauen mit wenig an. Ein Wunder eigentlich, dass die noch nicht verboten sind. Die Kataloge, nicht die Frauen.
(Und zum ersten Mal frage ich mich, ob nur mir das so ging und ich mich darum mit diesem Posting zum Volltrottel mache und außerdem frage ich mich auch gerade, ob sich Jungs, die in jungen Jahren ein Interesse für andere Jungs verspüren, wohl die Herrenunterwäscheseiten ansehen. Und was ist mit den Mädchen, die ja im Allgmeinen nicht ganz so visuell stimulierbar sein sollen wie die Jungs? Fragen über Fragen. Und das alles wegen Quelle. Wenn die wüssten, dass sie wichtiger als die BRAVO waren … Ganz schön warm heute, hm?)
Schlage vor: Jeder, der in einem Blog kommentieren möchte, reicht vorher eine Kopie seines Personalausweises, das Einverständnis der Erziehungsberechtigten sowie eine Urinprobe bei der noch einzurichtenden staatlichen Blogregistrierungszentrale WTF (“Wissen teilen fördern“) ein. Er erhält danach (Bearbeitungszeit vier bis acht Wochen) eine ID, unter der er für den Blogbetreiber anonymisiert kommentieren kann. Bei strafrechtlich relevanten Kommentaren hat allein die Behörde Zugriff auf die Daten, selbstverständlich muss dies jedoch der Blogbetreiber beobachten und per Antrag bei der WTF anmerken.
Welcome to the Daten-Jungle. Mehr bei Stefan Niggemeier.
Es wird noch einige Wochen dauern, bis ich mich davon erholt habe, aber die Recherche nach einem Internet-Provider für unser neues Zuhause liegt grundsätzlich hinter mir. Und wie immer, wenn man sich auf die stundenlange Suche nach dem passenden Netz-Anbieter oder dem günstigsten Mobilfunk-Tarif begibt, fragt man sich dabei und danach:
Spinnen die eigentlich alle?
Read on, my dear…
Einer meiner ehemaligen WG-Mitbewohner bekam einst von seiner Mutter ein Geschenk, wie es sich nur Mütter ausdenken können: einen Seifenspender in Form einer Keramik-Ente!
Weil wir ein gar lustiger Haufen waren, befüllten wir das Entlein mit Ketchup statt mit Flüssigseife und freuten uns über das Rot, das bei Kopfdruck aus seinem Schnäbelchen auf die Nudeln sickerte.
Ketchup Charlie and Mustard Marvin verfeinern freudlose Grillfeste auf gleiche Weise. Wenn dann die Bratwurst noch liebevoll auf Windeln serviert und das Bierchen im Katheter gereicht wird, erfährt der Begriff Geschmacklosigkeit eine völlig neue Nuance!
(via Stylemag)
Die Retro-Illustrationen von Kevin Dart greifen das Feeling klassischer Filmplakate der 60er Jahre auf, um deren Stil und Look in die Moderne zu übertragen. In letzter Zeit ganz zentriert auf seine Actionheldin Yuki 7, schafft Dart eine wunderbar vollständig imaginierte Welt — bunt, sexy und cool, wie wir uns die Sixties eben vorstellen.
Hier als Einstand zur neuen Diskursdisko- /Spreeblick-Crossposting-Serie ein Interview mit Kevin Dart über seinen Werdegang, die Welt von Yuki 7 und seine Zukunftspläne.
Read on, my dear…
Der zurückgelehnteste Psychedelic-Akustikpop kommt auch im Sommer 2009 aus der Bay Area. Girls, das sind die Hippies im Grungepelz [sic!] Songwriter Christopher Owens und Produzent Chet “JR” White, die gemeinsam so entspannt zeitlose Songs schaffen, dass sogar Elvis Costello bei der Einordnung ihres Sounds kurz wankt, sich erst an Jarvis Cocker und dann an Phil Spectors Produktionen der 60er erinnert fühlt.
Read on, my dear…
Otto ist ein elektronisches Musik-Instrument, das Loops zerschneidet. Nach dem Klick ein Demo-Video von Otto, auf Ottos Website gibt’s noch viel mehr Videos. Und ein ganz dickes Lob für die Auswahl des Namens. Otto is the new Roland, sozusagen.
Read on, my dear…
Ich finde es in Gesprächen mit Rollstuhlfahrer/innen manchmal schwer zu entscheiden, ob ich weiter stehenbleiben soll, was dazu führt, dass ich unschön „von oben herab“ rede, oder lieber in die Hocke gehe, was nicht immer eine bequeme Haltung ist. Und wenn ich das schon alles etwas blöd finde, wie muss es dann erst dem Rolliefahrer gehen?
Eine Design-Studie des australischen Produktdesign-Studenten Jake Eadie schlägt einen Rollstuhl vor, der sich und damit auch seinen Benutzer aufrichten kann – ich weiß nicht, ob das bequem, in jedem Fall anwendbar und überhaupt umsetzbar ist, aber die Idee sieht gut aus.
Ich gehe übrigens fast immer in die Hocke, halte ich für respektvoller.
Da ich inzwischen auch via Twitter debattiere, hier also doch nochmal etwas ausführlichere Gedanken, obwohl die Diskussion um das Zitat der Piratenpartei ja eigentlich noch gut im Gange ist. Die Partei liegt vielen am Herzen, was ich gut verstehen kann, ich glaube jedoch nicht, dass die Beschäftigung mit ihr in einen „Glaubenskrieg“ ausarten sollte.
Read on, my dear…
Während die Pirate-Bay-Macher selbst noch im Konjunktiv reden (The Pirate Bay might get aquired by Global Gaming Factory X AB), ist es für das Unternehmen Global Gaming Factory (GGF) bereits gemachte Sache (Pressemitteilung als PDF):
GGF kauft Pirate Bay für rund 5,6 Millionen Euro, die Hälfte davon soll in Aktien bezahlt werden. GGF möchte mithilfe der ebenfalls neu erworbenen Software-Firma Peerialism ein Geschäftsmodell entwickeln, dass Inhaltslieferanten und Urheber vergütet.
Was die Übernahme für den Pirate-Bay-Prozess bedeutet, weiß ich nicht. Schafft es GGF jedoch, die angestrebten Ziele zu erreichen (und es spricht mit der Erfahrung aus dem Game-Bereich, einer entsprechenden Abrechnungssoftware und der vorhandenen Popularität von Pirate Bay nicht viel dagegen, dass sie es tun), dürfte der Preis ein absolutes Schnäppchen sein. Vielleicht nimmt die Sache ja jetzt endlich mal jemand richtig in die Hand.
Mein Kopf surrt von Themen, die mich überrennen und ratlos stehen lassen wie die fünf Zwölfjährigen, mit denen ich am Wochenende Fußball gespielt habe. Das Netz vibriert zur Zeit vor spannenden Fragen, doch ich schaffe es kaum, meine Gedanken in einen einzigen umfassenden Artikel zu packen. Ich hab’s probiert, ehrlich!
Stattdessen gibt’s Häppchen. Einwürfe. Einladungen zur Detail-Debatte, für die 140 Zeichen nicht genügen. Heute: Die Freiheit der Information.
Read on, my dear…
Wir wollen allen Leuten, denen unsere Themen wirklich sehr, sehr wichtig sind, die Möglichkeit bieten sich zusammen zu tun, egal ob sie aus dem eher linken oder eher rechten Lager kommen.
Jens Seipenbusch, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, im Interview mit Radio-G.
Gestern versammelten sich tausende Menschen auf den Straßen, um im Gedenken an Michael Jackson einen Moonwalk Flashmob zu tanzen. Auch in Berlin. Im Flickr-Blog gibt es Bilder, folgt man den Links zu den Fotografen findet man noch viel mehr, HYST hat ein Video des Flashmobs in London und hier steht die Story zum Ursprung des Moonmobs, der wahrscheinlich auf einen Tweet von B3ta-Mitbegründer Rob Manuel zurückzuverfolgen ist. You got to be startin’ somethin’…
So I post, tentatively, “If I claimed there was a mass moonwalk being organised for 6pm at Liverpool Street Station would anyone believe me?” and sit back to see what happens next.
Eben noch bewunderte ich den ziemlich guten Titel dieses Spiegel-Online-Artikels und dann fiel mir ein, wo ich ihn zum ersten Mal gelesen habe.
Chris Gavin hat mit viel Geduld einen Stop-Motion Film buchstabiert, über den sich Analphabeten freuen werden!
(via Glaserei)
Michael Jackson ist heute an einem Herzstillstand verstorben. Mit ihm stirbt ein Teil meiner Kindheit und auch wenn sich das pathetisch anhört: Es ist die Wahrheit. Michael Jackson war der erste Popstar, den ich als solchen wahrgenommen hatte. Er war der King of Pop. Und als solcher behalte ich ihn in Erinnerung. Beat it.
Ein guter und netter Abend mit einem ganz persönlichen Highlight war das gestern beim Grimme Online Award 2009, zu dem ich als Laudator eingeladen war, um den Preis für die Kategorie „Spezial“ zu überreichen. Raum für eigene Notizen bleibt dennoch, na klar.
Read on, my dear…
Über Iri5s „Ghost in the Machine“-Flickr-Set hatte ich hier bereits im März gebloggt, der neueste Zugang, nur für Johnny: London Calling aus Bandsalat.
Am 4. und 5. Juli 2009 findet an der Mannheimer Popakademie Baden Württemberg das Future Music Camp 2009 statt. Themen sind die Zukunft des Musikvertriebs und neue Geschäftsmodelle (ach!) Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier, ein Interview mit Organisator Ryan Rauscher gab’s bereits vor einer Weile bei den Blogpiloten.
Es gibt Tage, an denen ich ganz froh bin, dass meine Jungs Spreeblick noch nicht lesen … glaube ich.
Video nach dem Klickflip.
Read on, my dear…
Ich bin schon lange raus, was Popmusik angeht. Der neueste heiße Scheiß? Keine Ahnung. Welche Band spielt morgen in diesem neuen angesagten Ladenkeller? Ich weiß es nicht.
Da ich dennoch gerne neue Musik höre, freue ich mich über so liebevoll und gut gemachte Serien wie die Restgeräusch Sessions von Rote Raupe, einem Online-Independent-Musik-Magazin oder wie immer man sowas nennen will. Junge Bands spielen live im Studio ein paar Tracks, werden dabei gefilmt und der geneigte Schon- oder Bald-Fan kann sich das Ganze in diesem Internet ansehen. Klasse und vor allem wirklich gut umgesetzt. Interviews und Fotos gibt’s auch noch dazu.
Beim Durchhören und -sehen der dort aktuell verfügbaren Bands stellte sich mir allerdings eine Frage: Read on, my dear…
ZeFrank dreht jetzt Videos für Time.com und im ersten geht es um die Ereignisse in Iran. Und um Kermit.
(via Waxy)
Vermutlich wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, ob es im Iran zu einem Blutbad kommt oder ob sich die Lage beruhigt. Es ist noch nicht völlig klar, was in diesen Momenten auf den Straßen Teherans passiert. Und es ist auch völlig unklar, wofür und wogegen Khameini, Mussawi oder die Revolutionsgarden stehen - selbst für die meisten Iraner.
Die Yes Men haben zusammen mit Greenpeace nicht weniger als eine Million gefaketer Herald Tribunes verteilt, und zwar die Ausgabe vom 19. Dezember 2009. Die Aktion sollte auf die Klimagespräche hinweisen, die in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember stattfinden. Oben der Fake-Garfield-Cartoon, auf der Comic-Seite gibt’s noch einen Klima Halvin and Cobbes, die komplette Ausgabe ist hier online und hier als PDF runterladbar.
(via The Browser)
Vorher auf Spreeblick:
Die Yes Men beenden den Irak Krieg in einer gefakten New York Times-Ausgabe vom 4. Juli 2009
Das neue iPhone 3G S, mit dem Apple nun leider auch den Weg vieler anderer Hersteller geht und sich in merkwürdigen Bezeichnungen verstrickt, ist heute in den Verkauf gegangen. Es folgen erste Eindrücke nach dem Hinweis:
Wer bereits T-Mobile-Kunde ist, kann konnte etwas günstiger zum 3G S wechseln. Wer jedoch unabhängig von T-Mobile-Tarifen sein und sich ein iPhone ohne SIM-Lock leisten möchte (und kann), dem sei eine Bestellung in Italien zu empfehlen, das Gerät kostet dann in der 32-GB-Version allerdings rund 700 Euro, ist aber dafür frei von blödsinnigen Provider-Bindungen.
Read on, my dear…
Der Deutsche Bundestag hat gestern das Gesetz für Internet-Sperren genehmigt. Mit 389 Stimmen konnten sich CDU/CSU und SPD gegen 128 „Nein“-Stimmen der Grünen, Linken und FDP durchsetzen und damit den Startschuss für ein System zur Netz-Zensur in Deutschland geben.
Die bisher in Deutschland erfolgreichste Online-Petition gegen das Gesetz konnte mit über 134.000 Stimmen ebenso wenig gegen den Beschluss ausrichten wie unzählige Expertenmeinungen, Berichte und Artikel in Blogs und klassischen Medien. Auch der erbrachte Nachweis, dass Websites, die Misshandlungen von Kindern dokumentieren, besser gelöscht als gesperrt werden können, wurde offenbar ignoriert: Das von Familienministerin Ursula von der Leyen mit Lügen und falschen Zahlen kommunizierte Gesetz ist bittere Realität geworden.
Read on, my dear…