Euch zu erzählen, dass der neue Muppets-Film bereits angelaufen ist, ist wahrscheinlich überflüssig. Euch zu erzählen, dass wir in diesem Rahmen fünf Exemplare des einmaligen Muppets-Sonderheftes mit einer Kermit-Figur!!!11elf!!1 an euch verlosen können, hingegen nicht.
Read on my dear…
Archiv
Verlosung: Kermit mit Muppets-Sonderheft
Content-Mafia
Vergleiche zwischen der digitalen und der analogen Welt werden im Netz regelmäßig und oft zurecht als unzureichend oder fehl am Platz kritisiert, besonders aber, wenn so genannte „alte“ Medien oder Unternehmen sie benutzen. Werden ähnliche Vergleiche hingegen innerhalb der diversen Netzgemeinden bemüht, gibt’s etwas mehr LIKE und RT und die Vergleiche hinken offenbar nicht mehr ganz so stark.
Beobachten kann man dieses Phänomen derzeit bei denjenigen Entrüsteten, welche die Vorwürfe gegen den Datenspeicher und -verteiler Megaupload bemängeln und dabei den Vergleich mit der Post heranziehen, die man ja schließlich auch nicht für den Inhalt ihrer Sendungen verantwortlich machen könne.
Read on my dear…
Etta James, 1938 – 2012
Etta James ist am 20. Januar 2012 verstorben. Ein Grund mehr, bei diesem Video, in dem sie mit B.B. King und Dr. John zu sehen und zu hören ist, ein paar Tränen zu vergießen.
Do you believe in the net world?
RÄUMUNGSVERKAUF! steht in großen Lettern am Schaufenster, ein zwar faktisch korrektes, für die bevorstehende Schließung eines Blumenladens dennoch irgendwie unpassendes Wort, finde ich. Doch immer mehr Läden in der kleinen, bürgerlichen Einkaufsstraße einer Wohngegend, in der von Gentrifizierung keine Rede sein kann, machen dicht. Die Mieten scheinen seit Jahren zu hoch zu sein, der Wegzug einzelner Händler und der daraus folgende Leerstand in der unmittelbaren Nachbarschaft hat außerdem eine gewisse Sogwirkung – wenn es nicht genügend Läden gibt, kommen die Leute auch nicht mehr zum Einkaufen in die Straße. Neue Händler scheuen die zu langfristigen Verträge, hört man, doch die Vermieter hoffen und vertrauen auf die Zeit, die ihnen vielleicht doch noch solvente Langzeit-Mieter bringen wird.
Read on my dear…
Frau Potz – Ach, Heiner
Kommt ja nicht so oft vor, dass ich ein mir bis dahin unbekanntes Video ansehe und tatsächlich bis zum Ende dabei bleibe … das erste Album von Frau Potz mit dem Titel „Lehnt dankend ab“ kommt Ende Februar und ich bin gespannt!
Michael Mozart: Stop SOPA
Ich weiß nicht, wer Michael Mozart ist. Doch es ist recht beeindruckend, mit welchem Tempo der Mann hier eine gehörige Portion Verschwörungstheorie versprüht und aufzeigt, wie genau jene Unternehmen, die sich für SOPA einsetzen, Filesharing und Urheberrechtsverletzungen zunächst im großen Stil eingeführt und unterstützt haben. Durch angeblich exklusive Vertriebsdeals mit den Herstellern von Filesharing- und Anti-DRM-Software nämlich.
Man mag Mozarts Worte und Website für übertrieben halten, doch faktisch hat er Recht mit dem Vorwurf der Doppelmoral in großen Unterhaltungsunternehmen, welche genau die Tools vertreiben und bewerben, die das, was angeblich bekämpft werden soll, überhaupt erst möglich machen. Die Frage bleibt, ob dahinter tatsächlich ein großer Masterplan oder eben doch nur verschiedene gewinnorientierte Abteilungen stecken, denen einfach völlig egal ist, womit und wie das Geld verdient wird.
Nichts ist, wie es scheint. So scheint’s.
[via]
Podcast 322: Interview mit Kraftklub

Ich mache ja kaum noch Band-Interviews, meistens weiß ich nämlich einfach nicht, was ich die Künstler fragen soll. Bei Kraftklub, deren erstes Album „Mit K“ ab Freitag, den 20. Januar 2012 erhältlich ist, war das aber sehr anders und deshalb begab ich mich heute nachmittag in das Kreuzberger Management-Büro der Chemnitzer, um mit Felix, Steffen und Max über eben jenes Album, Ostrock, deutsche Texte, Rock (und Roll), Eltern (haben und sein), die Ritalin-Generation, Sido und einiges mehr zu plaudern. Das Gespräch gibt es in voller Länge hier:
Mehr Kraftklub bei Spreeblick gibt es hier und auch hier.
Kraftklub bei Tumblr und bei Facebook.
Kraftklub bei Amazon (Partnerlink)
Das Album bei iTunes (Partnerlink)
Das Interview jetzt auch bei Soundcloud:
I live by the river! zum Anhören
In dieser Woche strahlt FluxFM in der Serie „Lesen und lesen lassen“ ein paar kurze Auszüge aus meinem eBuch aus, die ich selbst eingelesen habe. Wer reinhören mag, kann das direkt bei FluxFM tun.
UPDATE Oh, und hier gibt es einen niederländischen Artikel zum Buch.
Mittwoch: Anti-SOPA Blackout Day
Am kommenden Mittwoch, den 18. Januar 2012, wird Spreeblick von 8 Uhr bis 20 Uhr nur eine schwarze Seite mit etwas Text zeigen. Wir schließen uns damit dem Protest vieler internationaler Websites gegen US-amerikanische und europäische Internet-Zensurvorhaben an, die größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen werden sollen.
Für WordPress-Blogs, die sich ebenfalls beteiligen wollen, gibt es hier ein simples Plugin.
UPDATE Sieht so aus, als wäre SOPA in der vorliegenden Version vorerst vom Tisch [via]. Bleibt noch ACTA. Und die Online-Demo ziehen wir trotzdem durch.
UPDATE Die Digitale Gesellschaft hat einige Infos zum Thema ACTA gesammelt.
Interviews und Updates zum eBook “I live by the river!”

Nach dem Klick folgen eine kleine Linksammlung und ein paar Updates in eigener Sache, denn in den vergangenen Tagen habe ich Interviews gegeben zu meinem eBook „I live by the river!“ (das jetzt auch eine eigene Facebook-Seite mit noch viel zu wenigen Fans hat):
Read on my dear…
Verlosung: Kreuzberg kocht

„Kreuzberg kocht“ stellt in 55 Portraits außergewöhnliche Menschen, Initiativen und Einrichtungen in Kreuzberg vor. (…) Alle Porträtierten zeichnet aus, dass sie in privater Initiative neue Wege beschreiten. Sie schaffen neue Arbeitsmöglichkeiten, gründen Nachbarschaftsinitiativen, initiieren Kulturprojekte – kurz, sie prägen das heutige Kreuzberg. Der Clou: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen.
So verspricht es der Infotext zu „Kreuzberg kocht“, einem wirklich liebevoll und hochwertig gemachten Kochbuch mit Mehrwert vom Berliner Büchertisch, das ihr auf der zum Buch gehörigen Seite in der PDF-Vorschau betrachten und im Buchhandel oder natürlich auch online bestellen könnt.
Zwei von euch können es aber auch bei uns gewinnen!
Read on my dear…
Sh*t Nobody Says
„I miss my modem.“
[via Björn Braune]
Just taking pictures: Streetart-Fotografie
Ich kämpfe mich durch die Mails der vergangenen Wochen, nur wenige Tipps dieser Tage sind also brandneu – lohnen aber dennoch Klick und Blick. Dieser hier zum Beispiel:
Just fotografiert seit einigen Jahren Streetart-Künstler und deren Werke, sein sehenswertes Portfolio ist nun online zu bewundern, zu liken und zu flattrn … und gibt einen tollen Einblick in die Szene.
Studie: Fußball in Berlin
Der Kollege Andreas Gebhard von newthinking ist großer Fußball-Fan, und wenn sich Andreas für etwas interessiert, dann wird er auch aktiv: Mit der von ihm und dem auf Sportrecht spezialisierten Anwalt Daniel Diederich vorgestellten Fußballstudie liegt nun eine Bestandsaufnahme des Berliner Fußballs vor, die in einzelnen Punkten die bereits interessierten Berlinerinnen und Berliner vielleicht nicht komplett überraschen wird, in der dargestellten Vielfalt der betrachteten Punkte jedoch einzigartig sein könnte. Die Vereinslandschaft im Allgemeinen wird in der Studie ebenso skizziert wie vorhandene Gewalt-Probleme, Anzahl und Zustand der vorhandenen – oder eben nicht vorhandenen – Sportplätze, und natürlich spielt auch das Thema Finanzierung eine große Rolle, denn bisher stammt der Großteil der Gelder im Berliner Vereinsfußball aus dem Sportwetten- und Glücksspielmarkt – die anstehenden Änderungen in diesen Bereichen dürften die leeren Berliner Kassen noch höher belasten als zuvor.
Die Studie gibt es hier als PDF, eine Zusammenfassung für den Einstieg liegt ebenfalls vor.
Hinweis: newthinking und Spreeblick sind gemeinsam als republica GmbH die Veranstalter der Konferenz re:publica.
There, there, my dear
Was nur wenige Menschen wissen und noch wenigere interessiert: Der Satz „Read on, my dear“, der hier bei Spreeblick seit fast schon immer anstelle des „Weiterlesen“s erscheint, ist eine Widmung an einen großartigen Song mit dem Titel dieses Postings.
Das aber nur als Intro für ein Selbstexperiment, das ihr euch mal gönnen solltet. Echt.
Read on my dear…
The Wulff of Germany
In den vergangenen zehn Jahren bin ich mit vielen Politikern in Kontakt gekommen. Anfangs haben mich ihre Reden fasziniert. Irgendwann fand ich sie zynisch und schließlich widerlich. Mit Menschen, die auf Macht aus sind, stimmt etwas nicht. Sie sind regelrecht psychisch krank.
Diese Sätze stammen aus einem FR-Interview mit der iranischen Filmemacherin und Persepolis-Autorin Marjane Satrapi. Neben ihrer Abneigung gegen Machthungrige beschreibt Satrapi in dem Gespräch, wie sie ihre politischen Aktivitäten auf kulturelle verlagert hat. Das klingt hier und da etwas esoterisch, doch die grundsätzliche Frage stellt sich Frau Satrapi ja nicht als Erste oder gar Letzte: Was ist wirklich politischer? Ein Blogbeitrag gegen S21 oder ein Lied, das jemanden zum Weinen bringt?
An die letzten Wochen im deutschen Medien- und Netzland angepasst und daher etwas anders gefragt: Welche Show bewegt mehr? Die mit Wulff oder die mit ProSiebenSat1? Ich stimme für die letztgenannte.
Read on my dear…
Neujahrssortierung

Ich verkürze mir die Wartezeit auf den Rücktritt des Bundespräsidenten mit dem Aussortieren von CDs. Welche muss gehen? Welchen Vergehens haben sich die Künstler schuldig gemacht? Und während ich richte und sortiere, versuche ich zu verstehen, nach welchen Kriterien ich vorgehe – und scheitere daran.
Read on my dear…
It’s the end of the year as we know it
Den Rückblick auf 2011 überlasse ich denjenigen, die als Chronisten viel gewissenhafter arbeiten als ich. Sie können dabei nur auflisten, denn die schiere Menge der verfolgbaren Weltgeschehnisse im vergangenen Jahr macht eine Beurteilung zum jetzigen Zeitpunkt geradezu unmöglich. „Wie ist das alles zu fassen?“, fragt die FR zurecht und weiß natürlich, dass die korrekte Antwort lautet: Gar nicht. Die Masse an Informationen und Meldungen überfordert uns, und so wird der erneute Umsatzrückgang im Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt einmal nicht dem Internet zugeschrieben, sondern einer allgemeinen Abkehr vom Nachrichtenwesen. Wenn alles eh nicht mehr zu fassen ist: Why bother? Und Google Zeitgeist schließlich beweist: Wenn uns die Welt nicht gefällt, dann bauen wir uns eben eine neue. Minecraft blieb das gesamte Jahr in der Topliste der Suchbegriffe.
Read on my dear…









