Heute drei Bands mit unterschiedlicher Spielanlage, für die man nur mit physischer Überlegenheit und eiserner Disziplin eine Überleitung finden kann. Auf dem Feld stehen Tilly & The Wall (Foto), Anajo und Primal Scream.
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Chris Martin langt zu
Gong für die nächste Runde ‘Wir prügeln alle mal auf Coldplay’ aka ‘Früher waren sie besser’ aka ‘Ich hab sie noch in kleinen Clubs gesehen’. Piwi, mein Lieblingscomiczeichner, berichtet von Andrew, der mal in seiner Frankfurter Küche saß, der wiederum einer Band namens Creaky Boards vorsteht und die haben nun vor fast einem Jahr ein Lied mit dem prophetischen Titel ‘The song I didn’t write’ geschrieben. Feines Ding wird sich Chris Martin wahrscheinlich damals im Publikum beim Creaky Boards Konzert in NYC gedacht haben. Etwas später am Abend muss er dann das mit dem Fair Trade ein wenig falsch verstanden und ‘The song I didn’t write’ sehr großzügig für den Titeltrack des neuen Albums seiner Stadionband zitiert haben. Read on, my dear…
Popgun! 25 und die Mission of Burma
Matador hat sich die ersten Aufnahmen der inzwischen wiedervereinten amerikanischen Post-Punker Mission of Burma geschnappt und sie unter dem verkaufsfördernden Namen ‘The Definitive Edition’ erneut veröffentlicht. Grund genug für eine kleine Geschichtsstunde in der heutigen Popgun!. Read on, my dear…
Sonny J, Sommerhit im zweiten Anlauf
Vor fast genau einem Jahr tauchte ein gewisser Sonny Jim im Netz auf um mit ‘Can’t stop moving’, ein Jackson 5 Mashup irgendwo auf halber Strecke zwischen 70er US-Fernsehshows (inklusive Soul Train) und modernen Remix- und Tanzgrößen wie The Go! Team, den vermeintlichen Sommerhit des Jahres hinzulegen, wie ich seinerzeit wild orakelte. Noch im August kommt ganz sicher die reguläre Veröffentlichung, hieß es damals auf Toms Nachfrage bei Rough Trade. Das Jahr haben sie allerdings nicht dazu gesagt.
Popgun! 24 Bodys of Water und Ladyhawke
Lieblinge dieser Ausgabe sind ganz klar Bodies of Water. Und die haben bei der Schnitzeljagd aufgepasst wie man Spuren verwischt. Sie klingen nicht nur wie immer Richtung Baltimore, dann beim Beach House rechts, die Straße runter und über D.C. bis zur Grenze und immer weiter, ihr Label heißt zu allem Überfluss auch noch Secretly Canadian. Read on, my dear…
Popgun! 23 badet im Trash
Die heutigen Headliner Alexander Marcus (Foto) und Bratze sind dem ein oder anderen Internetnomaden sicherlich längst ein Begriff, deshalb besteht die eigentliche Leistung der heutigen Popgun! Ausgabe auch nicht darin, die beiden entdeckt, sondern zusammengebracht zu haben - und in der Folge eine neue Elektrotrashwelle auszurufen.
Popgun! 22 will zur (Pop up
Vorschlag zum Wochenende: Kurztrip nach Leipzig. Die A9 ist inzwischen großzügig ausgebaut, günstige Zugverbindungen installiert, das Wetter spielt auch mit und unter pädagogisches Ziel schreiben wir Besuch einer Jugendkulturmesse ins Klassenbuch. Read on, my dear…
Preussisch Blut, bayrisch Herz
Eigentlich wollte ich kurz über Differenzqualitäten (Ein Professor einer Bekannten [da geht's schon gut los] hat es mal strikt vermieden „Innovation“ zu sagen, weil es die in der Postmoderne nicht mehr gäbe.) einleiten, dass die Idee der Coverversion so alt wie Pop selbst sei und noch mehr Geschwätz aus der Richtung, dann hab ich nochmal drüber nachgedacht und dann nochmal die Spreeblick eigene Suche benutzt und jetzt kann ich wohl überzeugt sagen: Das ist absolut nicht innovativ was Perrecy da macht, wenn er von Morrissey geschriebene Songs brutal ins Deutsche übersetzt und mit Ukulele nachspielt, aber - es hat verdammt viel Charme. Read on, my dear…
Popgun! 21 und die Rock&Roll Biester
No Age (Foto) sind nur zu zweit und dennoch beleben Randy Randall und Dean Spunt (mit den Namen sollten sie eigentlich heulende Polizeiwagen durch South Central L.A. lenken) eines der ältesten Konzepte der amerikanischen Rockmusik, die Nu Metal beinahe beerdigt hätte: Die Gitarrenband.
Videostars fresh and clean
Es soll ja indigene Völker in unzugänglichen Regionen dieses Planeten geben (die Uckermark zähl’ ich jetzt mal nicht dazu), deren religiöse Rituale ein verzerrtes Echo auf die westliche Konsum/Medien/Popkultur sind. Der pazifische Cargo-Kult hat Flugzeuge aus Stroh nachgebaut, in der Hoffnung, dass die US Army erneut Kisten voller Wegwerfwaren vom Himmel fallen lässt. In der Karibik soll es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die, im Glauben ihre Seele würde geraubt, ganz ungemütlich werden, wenn man sie fotografiert. Read on, my dear…
Popgun! 20 findet einen Diamanten
Popgun! heute mit britischer Nachwuchshoffnung, einer Volksbühne voller Geburtstagsständchen, texanischen Himmelsexplosionen und ungeklärter Metaebene. Kurz: London, Berlin, Texas. In genau dieser Reihenfolge. Read on, my dear…
Popgun! 19 schleicht mit Bodi Bill
Der Zweitling der Berliner Elektroniker von Bodi Bill (Foto) steht an. Radio Dept und CSS haben auch Alben für den Sommer angemeldet, während Billy Bragg weiterhin glaubt und Lykke Li auf der Toilette singt. Read on, my dear…
Popgun! 18 und die Erben der Arctic Monkeys

Klingt wie ein Abenteuerroman, der heutige Popgun! Titel. Ist natürlich überspitzt. Die Arctic Monkeys muss wegen eines weniger guten Albums niemand beerben, auch wenn die Nachfolger, ganz die Briten, Schlange stehen.
Popgun! 17 aus 50% Schweden und 50% Schmerz
Mit den ersten Sonnenstrahlen kommen sie alle aus ihren Studios gekrochen. Eine unglaublich selektive Auswahl, ein blinder Griff in den reißenden Frühjahrsstrom der Veröffentlichungen in der heutigen Popgun! - und Freikarten. Emos bitte nur im Beisein Erwachsener weiter klicken. Read on, my dear…
Popgun! 16 wiederholt sich
Um sich nicht der außerordentlichen Hyperei schuldig zu machen, beginnt die heutige Ausgabe Popgun! mit Bands, die wir schon mal am Wickel hatten. Björn Kleinhenz, Malcolm Middleton (Foto) und Someone Still Loves You Boris Yelzin, um nur einige beim Namen zu nennen. Read on, my dear…
Popgun! 15 mit Metal und Battle
Zuallererst bin ich vor fast zwei Jahren über den Namen seiner Lordschaft aus Berlin gestolpert. Klar. Haha. Seitdem hat Sir Simon Battle mit seinem Kings of Convenienceskem Akustikpop auf Konzerten emsig wie ein Bienchen mehr und mehr Fans gesammelt. Alles ohne Album und regulärer Veröffentlichung. Das soll sich heute ändern, denn heute erscheint das selbstbetitelte Debutalbum bei Indigo. Read on, my dear…
Popgun! 14 interviewt Bernd Begemann
Bernd Begemann ist so etwas wie die Schatteneminenz der neueren deutschen Popmusik. Wenn er gut gelaunt ist, behauptet er das gerne auch selbst. Und er muss sich damit auch nicht sonderlich aus dem Fenster lehnen, eine kurze Referenzkette über die Hamburger Schule führt uns ins Ostwestfalen der frühen 80er Jahre. Unter dem Kassettenlabel Fast Weltweit versammelten sich unter anderem spätere Mitglieder von Blumfeld, die Sterne und eben Bernd Begemann. Grund genug ihn nochmal über Fast Weltweit zu befragen.
Popgun! 13 trägt nach
„Bei Kerner rausfliegen kann ja jeder [und] nur wer Arbeit hat kann in den Urlaub fahren.“ Die Türen packen noch einen drauf. Die Wahlberliner verschenken weiterhin kräftig die Titel vom Album ‘Popo’ die sie eigentlich verkaufen sollten. Aktuell die aktuelle Single ‘Im Norden ist der Süden am Schönsten’. Read on, my dear…
Popgun! 12 hängt auf British Folk
Entschleunigung auf Popgun!, der Kolumne mit Schallgeschwindigkeit im Namen. Weit gekommen sind wir seit dem letzten Mal nicht. Mit Tippelschritten in die 12. Ausgabe. Vom Londoner Britfolk zum Londoner Britfolk. Lightspeed Champion hieß es beim letzten Mal.
Emmy the Great heißt es heute.
Popgun! 11 liebt russische Präsidenten
Vor fast einem Jahr starb ein ehemaliger russischer Präsident, der erste überhaupt. Er hinterließ nicht nur eine unkontrollierbare Spirituosen- Schattenwirtschaft sondern in Springfield, Missouri, auch vier ratlose junge Männer. Die hatten mit russischen Oligarchen nicht viel am Hut, allerdings ihre Band zwei Jahre zuvor Someone Still Loves You Boris Yeltsin genannt. Read on, my dear…
Popgun! 10 mit El Perro Del Mar
Sarah Assbring, oder vielmehr ihr musikalisches Alter Ego El Perro Del Mar, ist ein Phänomen. Verstörend intim, gleichzeitig geheimnisvoll und weltfremd. Unzählige Rezensionen haben sich schon daran versucht dieses Mysterium zu beschreiben, ohne es dabei wirklich be- und gegriffen zu haben. Mir geht es da nicht anders, deshalb heute lediglich so etwas wie ein Versuch.
Popgun! 09 bringt Geschenke (aus Texas)
Die Mittagspause muss heute ausfallen: Das SXSW Festival, die Mutter aller Festivals (MOAF - klingt wie ein französisches Schimpfwort), auch dieses Jahr wieder Mitte März in Austin, Texas, hat seine Musikseiten ausführlich überarbeitet und das bedeutet unter anderem auch hunderte freier Downloads von den meisten der dort gebuchten Bands.
Popgun! 08 mit Gefühl
The Feeling, der Name ist Programm. Die fünf Jungs aus London sind die legitimen Supertramp Nachfolger, sind Soft Rock in Perfektion: Ohrwurmmelodien, Herzschmerzlyrik, satte Instrumentierung, Keyboardteppiche, säuselnder Gesang, mehrstimmig und vor allem nicht zu wenig nana-nanana und ah-hahahaa. Read on, my dear…
Popgun! 07 - Mit Elfen, Ellbogen und Elbdampfern
Das nächste Elbow Album kündigt sich mit der Vorabveröffentlichung „Grounds For Divorce“ an. Video bei Youtube und Audiostream auf Myspace. Mit dem Schreiben der Songs und den Aufnahmen zum Longplayer „The Seldom Seen Kid“, der im März erscheinen soll, haben sich die fünf Jungs aus Manchester gewohnt schwer getan und, wenn man dem NME glauben kann, zwei Jahre unter dem Dach eines Tonstudios in Salford das Phantom der Oper gemacht, während sich unten die MTV Features die Klinke in die Hand gaben.
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Popgun! 06 - Comebacks
British Sea Power, Nada Surf und Supergrass - Nur große Namen in der heutigen Popgun! Alle mit neuem Album und Download.
Bubblegum Sequenzer
Darauf haben alle Elektronikfrickler und Grobmotoriker gewartet: Der Bubblegum Sequenzer, eine in Berkeley entwickelte Oberfläche zum spontanen Komponieren und Jammen von Drumloops.
Popgun! 05 - Chikinki und mehr
Gleich zu allererst: Freikarten. Für Chikinki. Die Briten aus Bristol touren ab heute durch die deutschsprachigen Länder. Und genau dafür gibt es hier 4 Gästelistenplätze zu gewinnen. First come first serve.
Popgun! 04
Die Listen vom vergangenen Jahr noch nicht ganz aufbereitet, da sind die nächsten schon geschrieben: Veröffentlichungen 2008. Uff. Um da unbeschadet durchzukommen braucht es eine gehörige Portion Ignoranz. Und oder den richtigen Fokus.
Popgun! 03 – Jahresliste
Jahresrückblicklisten. What a mess. Die Spex-Redaktion musste für ihre (im September bereits eingesammelten) Tabellen eine Menge Haue einstecken. Liebe Listen-Fanatisten, macht die Finger warm, hier kommt mein Beitrag zum Sortierungswahn.
Popgun! 02
Björn Kleinhenz (Foto) scheint endlich eine Plattenfirma gefunden zu haben, die sein drittes, reguläres Album herausbringen will. Jedenfalls hat er kürzlich das Veröffentlichungsdatum von „Qietly happy and deep inside“ auf den März des nächsten Jahres gelegt. Weitere Infos hält der schwedische Singer/ Songwriter mit den schwäbischen Wurzeln zur Zeit zurück. Bis März ist noch ein wenig hin, weshalb er auch auf halber Strecke im Januar ein Minialbum gemeinsam mit Winter took his life und Cedarwell veröffentlichen will, rechtzeitig zur Tour durch die deutschsprachigen Länder.













