Oh ja, ich weiß, wie sehr einigen von euch i-Wort-Artikel auf den Keks gehen, aber ihr müsst jetzt ganz stark sein. Denn der tragbare Minibildschirm, der Desktop-ähnliches Browsen zulässt, Termine und E-Mails vernünftig verwaltet und mit dem digitalen Rest synchronisiert, GPS mit GoogleMaps bietet und den Nutzer inzwischen recht spannende Spiele spielen lässt – das bleibt hier Thema. Dass ich noch nie so zufrieden mit einem Mobiltelefon war wie mit dem iPhone, das weiß nun jeder Leser mittlerweile. Nach dem Klick daher ein paar Sätze zu denjenigen ersten iPhone-3G-Eindrücken, die man nicht ausschließlich als puren Jubel beschreiben kann.
Archiv
Nicht der Süden
Das könnte toll werden, denn es fing schon stürmisch an: Kirsten Fuchs und Volker Strübing sind für 3Sat und den Verlag Voland & Quist auf dem Weg zum 82. Breitengrad. Und berichten darüber.
Mediaspree bedenken
Update: Treffer und versenkt.
Alles nicht so einfach. Auch nicht an der Spree, an der es am kommenden Sonntag beim Volksentscheid zum Thema Mediaspree zum symbolischen Showdown zwischen dem Verein Mediaspree e.V. und der Bürgerinitiative Mediaspree Versenken kommt. Volksentscheide sind offenbar der neueste Wochenend-Spaß der BerlinerInnen, doch trotz des lokalen Kontextes hoffe ich, dass die folgenden Entwirrungsversuche auch für NichtberlinerInnen interessant sind. Schließlich gibt es überall Stadtentwicklung.
T-Mobile: Im T-Punkt keine iPhones für Bestandskunden trotz vorrätiger Geräte
Updates am Ende des Artikels!
Man kann kaum etwas Alberneres tun, als sich vor einem Telefonladen (einem T-Punkt, genauer gesagt, dem in der Friedrichstraße, noch genauer gesagt) anzustellen. Vor der offiziellen Öffnungszeit. Doch! Eines gibt es, das noch alberner ist: Sich innerhalb eines halben Jahres zum zweiten Mal vor einem T-Punkt anzustellen.
Und weil wir so gerne albern sind, haben Sascha Lobo und ich heute Morgen genau das getan. Als iPhone-T-Mobile-Vertragskunden des ersten Tages, mit der Gewissheit von Saschas zugesicherter Vorbestellung im Rücken und mit Blick auf die paar Kunden, die vor uns an der Reihe waren und bereits ihre 3G-iPhones aus dem Laden trugen, warteten wir geduldig, bis wir an der Reihe waren. Um dann zu erfahren, dass es für Bestandskunden – also für Volltrottel wie uns, die Geräte erster Generation kaufen, um ein paar Monate später für die nächste Version wieder Geld auszugeben – keine iPhones gäbe. Obwohl Geräte im Laden vorhanden waren.
Relativitätsliebe
Sobald ich zwischen 18:00 und 22:00 Uhr in die Horizontale gelange, benehme ich mich wie eine Schlafpuppe: meine Augenlider klappen automatisch zu. Wenn ich mit Vorlesen dran bin, halte ich sie daher mit Klebeband offen, das ziept ein wenig, ist aber fast unsichtbar. Kinder im einstelligen Alter kann man damit noch täuschen.
adnation.de ist online
Geschafft: Die Website für adnation, welches der neue Name unseres Blogvermarkters ist, ist online. Die Kommentare für diesen Eintrag hier sind zunächst abgestellt, da wir uns noch in einem juristischen Prozess befinden und ich heute Abend nicht mitlesen und ggf. editieren kann, denn ich werde mich betrinken und dabei vorlesen.
Kitty, Daisy & Lewis
Könnte sein, dass ich es in dieser Selbsthilfegruppe noch nie erwähnt habe, aber es ist ja nie zu spät: Ich steh’ auf Rockabilly. Am liebsten sind mir die alten Helden: Carl Perkins, Gene Vincent, Eddie Cochran sowieso. Wanda Jackson sollte auch jeder kennen. Eine akustische Gitarre, ein slappender Double Bass, vielleicht noch ein Piano und ein Schlagzeug (eine Pappkiste genügt aber auch): Damit lässt sich eine Menge anstellen. Finden auch Kitty, Daisy & Lewis aus London, soeben bei objekte ertumblrt. A rockin’ video nach dem Klick.
Stimmen für die Netzneutralität
In einer meines Wissens bisher einmaligen gemeinsamen Presseerklärung von Netzpolitik (Deutschland), La Quadrature du Net (Frankreich) und der Open Rights Group (UK) werden Stimmen gegen das „Telekom-Paket“ der EU gesammelt, über das bereits am 7.7.08 abgestimmt wird und das die Netzneutralität in Europa massiv gefährden könnte.
Den vollständigen Text der PM gibt es nach dem Klick, weitere Links und Infos findet man bei Netzpolitik und in einem speziellen Wiki. Zur Protest-Kontaktierung der entsprechenden Abgeordneten empfiehlt sich Abgeordnetenwatch.
Wieviele Asse hat die Atomlobby noch auf Lager?
Leser meiner Generation (1964) erinnern sich vielleicht an Zeiten, in denen man Nachbarn höflich darum bat, den Motor des geparkten Wagens doch einfach auszustellen, solange sie einkaufen sind. Read on, my dear…
EM08: Keine Frage ohne Antwort
Ich stellte mir als reiner EM- (und natürlich WM-) Fußballgucker während der langweiligen Phasen der Spiele, also meistens innerhalb der ersten 80 Minuten, manchmal komische Fragen:
Fähnlein Fieselschweif
Es sind ja die seltenen, äußerst abstrusen Auswüchse des Fahntums, die selbiges erträglich machen. Der nach dem Klick folgende Zoom auf das obige Bild zeigt ein besonders hübsches Exemplar davon. Read on, my dear…
Stimmen für den Mellow Park!
Da genügt ein Podcast nicht, wenn eines der ambitioniertesten und großartigsten (und, die Wortwahl verrät es schon, natürlich privat initiierten) Jugendprojekte Berlins vor dem Aus steht. Da muss noch ein Artikel hinterher mit der direkten Bitte, sich doch auf der eigens eingerichteten Website des Projekts (die reguläre Site ist hier) zu informieren und die Initiatoren durch Absenden eines Briefes oder einer Mail an die Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler (gabriele.schoettler@ba-tk.verwalt-berlin.de) zu unterstützen. Wobei ich zugeben muss, dass mir der vorformulierte Brief (hier die PDF-Version) etwas zu harmlos daherkommt, man darf da ruhig mal deutlicher werden:
Dear US-Botschaft!
We find it really good that you warn your citizens who are currently in Germany before the football game between Germany and Turkey and that you tell them to stay away from areas where fans could maybe celebrate the game. That way, we can all avoid having to explain fellow Americans that football is not the game with the strange pille where some boring Weicheier are dressed in complete Schutzanzügen and run against each other for two seconds just to stop again and beratschlagen for half an hour what they should do next. Thank you.
[via]
Sporn
Gebt einem 14-Jährigen einen Filzmarker, und er wird einen Penis an die Fahrstuhlwand malen. Gebt ihm einen Klumpen Knete, und er wird Brüste daraus formen. Gebt ihm eine Software, mit der man absurde Lebewesen auf dem Computerbildschirm kreieren kann, und er wird stundenlang kopulierende Zweiwesengeschöpfe mit drei gigantischen Phalli und dollypartonesken Brüsten formen, sie animieren, mit Musik unterlegen, bei YouTube veröffentlichen und mindestens drei Tage lang Freude daran haben, Kommentare zu seinem Video zu lesen, die im Wesentlichen aus den Buchstaben R, O, T, F, L, M, A und O bestehen. Read on, my dear…
Wie Barack Obama seine Wahlkampagne mit Hilfe von Social Networks finanziert hat
Während man sich hierzulande schon auf die kommenden und sicherlich sehr erheiternden Online-Krämpfe der Parteien im kommenden Wahlampf freuen darf, zeigt die auf die Visualisierung komplexer Zusammenhänge spezialisierte Agentur XPLANE anhand einer unter Creative Commons lizensierten Arbeit, wie Barack Obama seine Wahl-Kampagne mithilfe von Social Communities finanzierte.
[via]
Büffel gegen Löwen
Zugegeben, das folgende Video geht schwerlich als Geheimtipp durch, ich war immerhin schon die 34.314.142te Person, die es sich angesehen hat. Und wahrscheinlich hat René es schon vor dreizehn Jahren gezeigt. Und trotzdem, für alle, die noch später auftstehen als ich: Wie eine Büffelherde ein Junges vor einem Rudel Löwen rettet. Faszinierendes Happy End nach dem Klick. Read on, my dear…
Nokia kauft Plazes
Herzliche Glückwünsche an Plazes, die von Nokia gekauft wurden. Glückwünsche deshalb, weil ich Leuten Erfolg gönne, die seit Jahren an ihre Sache glauben und diese unermüdlich vorantreiben. Verstehen muss ich das Ganze deshalb noch lange nicht. Read on, my dear…
T-Shirt-Day mit T-Shirt-Code
Vor kurzer Zeit haben wir den Spreeblick-Shop auf Spreadshirt umgestellt und hinken leider mit dem Befüllen des Systems (speziell mit unseren Klassikern) sträflich und kläglich hinterher – bisher gibt es nur die Twitter-Shirts. Aber die sind ja auch schon schick, besonders, wenn man sie kostenlos haben kann. Details nach dem Klick! Read on, my dear…
Radiohead spielen The Rip von Portishead
… und kämmen sich nicht. Video nach dem Klick. Read on, my dear…
SB_299,5: Podcast vom 16.6.08
Kreuzberg nach dem 1:0 Deutschlands gegen Österreich. Vergleiche: Podcast von gestern.
Nach dem Klick noch eine Bitte an Hörerinnen und Hörer.
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Johnny aus Berlin hat ein Problem
Das Bild stammt aus der Berliner Zeitung vom Samstag (Danke, Martin!). Nicht, dass ich nicht durchaus auch getwittert hätte, wenn einfach nur die Milch alle gewesen wäre, auch nicht unwichtig aber, dass dieser Tweet im Zusammenhang mit der zur betreffenden Zeit propagierten, kommenden Milchknappheit in Deutschland veröffentlicht wurde. Sollte quasi witzisch sein.
Egal, fest steht: Twitter ist im Mainstream angekommen und noch schwieriger zu filmen als Blogs: Hier der 3Sat-Beitrag vom Sonntag, in dem ich etwas sage. Der Twitter-Part startet bei etwa 18:40.
SPORE Labor
Darf ich vorstellen? Das ist Horst. Horst ist meine erste mit dem „SPORE Labor“ erstellte Kreatur und man darf sich jetzt schon darauf gefasst machen, dass man im kommenden Herbst viele weitere Wesen seiner Art im Netz sehen wird. Mein zweiter Versuch war übrigens Jaqueline, von ihr gibt es nach dem Klick sogar ein heißes Video. Read on, my dear…
SB_299: Podcast vom 15.6.08
Tschechien - Türkei 2:3, quasi live aus Kreuzberg, diesmal auch mit direkt vom Autokorso. MP3 nach dem Kick.
Read on, my dear…
Medien sind Macht
Ich musste den Text von Michael Hanfeld in der FAZ zu den Eckdaten des kommenden 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrags dreimal lesen, bevor ich glauben konnte, dass er tatsächlich das meinen könnte, was dort stand. Aber von vorn: Read on, my dear…
James Kuhn alias hawhawjames
Die Tage von James Kuhn (aka hawhawjames) scheinen 48 Stunden zu haben. Anders lässt sich der Output des Mannes, der sich selbst als „gay artist, drag queen, former nudist, born again Christian, average 46 year old guy“ beschreibt, nicht erklären. Read on, my dear…
Google und Yahoo und Lichtblick und EEX
Das Leben wird nicht unkomplizierter, weder das digitale noch das analoge: Google stellt Yahoo seine Adsense-Technologie zur Verfügung und Lichtblick-Strom ist nicht 100%ig Öko.
Als nächstes kauft Google Lichtblick und Yahoo geht in die Milchproduktion. Und was macht eigentlich die Vogelgrippe? Hat die nun was gebracht?
SB_298: Podcast vom 11.6.08
Eilausgabe: Kreuzberg nach dem Sieg der Türkei über die Schweiz. Bei der EM, natürlich. MP3 nach dem Kick.
Read on, my dear…
iPhone mit UMTS und GPS, Firmware 2.0
Jaja, ich weiß, als Erstkäufer ist man so oft der Dumme, aber Damundherren, der kleine mobile Screen, den ich jetzt seit geraumer Zeit bei mir trage und der allgemein als iPhone bekannt ist, war jeden Euro wert und ist das beste „Handy“, das ich je in Benutzung hatte, und das waren einige.
How everyone voted
Großartige demografische Visualisierung der Obama-/ Clinton-Wählerverteilung, zu finden bei der New York Times.
[via Sascha]











