Vor einigen Wochen fragte mich die Web-Agentur FORK, ob ich Interesse an einem Job hätte: Ich sollte den Chef von Ritter Sport, Alfred Ritter, für die neue Website des Unternehmens interviewen. Read on, my dear…
Archiv
Polaroidmanipulation
Ich mag die digitale sehr, aber ich vermisse gleichzeitig die analoge Fotografie. Man schoss eben nicht 800mal das gleiche Motiv und stellte schon gar nicht alle 800 Versionen in eine öffentliche Galerie, man musste sich nicht sofort nach dem Auslösen „Zeig’ mal!“ anhören und gleich danach „Oh Gott, lösch’ das sofort!“ und überhaupt: Read on, my dear…
Endspannung
Nicht zum ersten Mal muss ich aufpassen, mich nicht zu offensichtlich zu wiederholen, also versuche ich es diesmal ein bisschen anders mit der jährlichen Urlaubsverabschiedung. Read on, my dear…
China zensieren
Erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis den endlich jemand gebracht hat:
Code is art
Behauptet man, dass Coder feinfühlige Menschen wären, dann bezieht sich das meist auf die Tatsache, dass viele Programmierer nicht mehr als 17 Tassen Kaffee vertragen – an einem Vormittag. Das ist natürlich ungerecht, und so wird es höchste Zeit eine Lanze zu brechen für die wahren Künstler der Informationsgesellschaft, die echten Poeten unter den Keyboardern, diejenigen eben, die quasi unkündbar sind, weil sie das Schicksal ihres Arbeitgebers mit der Konsolen-Eingabe von wenigen Buchstaben bestimmen können. Read on, my dear…
Who watches the watchmen?
Vielleicht wird sie toll, die Verfilmung eines der besten Comic-Romane der Welt: Watchmen.
Herzbloggen
Und jetzt gebt dem Mann, wenn er nicht schon längst einen hat, endlich einen verdammt hochvorbeschussten Buchvertrag und kauft die gehörig dazugehörigenden Illustrationen gleich mit ein, ihr ganzen Buchverlage, die ihr euch dauernd verschätzingd. Ist doch wahr. Der zweitgroßherzigste Blogger überhaupt, und ich fang gar nicht erst an zu zitieren, sonst klau’ ich dem sein ganzes Blog. Und das macht man nicht, nicht unter Großherzen.
Update: Falls irgendjemand meint, an irgendwelchen Begriffen in diesem Artikel rummäkeln zu müssen: Don’t make me Sick …
The Hold Steady: Stay Positive
Fühlt sich an wie früher™ (für mich): Musik hören und dann sofort über die guten Platten bloggen. Wer’s etwas flotter mag als Ry Cooder, der sollte sich mit „Stay Positive“ von The Hold Steady davon überzeugen lassen, dass man noch rocken kann und darf, und zwar im Fast-Mainstream-Sinne, wobei das „fast“ wichtig ist, obwohl damit nicht das englische „fast“ gemeint ist. Irgendwo zwischen Hüsker Dü und Bruce Springsteen (doch, doch!), der Mann klingt wie Bob Mould, vor allem, nachdem das letzte Album von Bob Mould selbst nicht soooo toll war. Fand ich.
Prima, noch drei Bier, dann schreibe ich auf, welche PR-Agentur hier gerade seit Tagen in den Kommentaren eines bestimmten Artikels spammt. Vielleicht. (Man muss nicht einmal die IPs prüfen, man erkennt PR-Gewäsch sofort am pseudo-jovialen Ton. Niemand schreibt so verkrampft locker wie PR-Agenturen)
Ry Cooder: I, Flathead
Vielleicht ist es das kalifornieneske Wetter in Berlin, vielleicht ist es die Tatsache, dass ich in wenigen Stunden für einige Wochen offline sein werde und ich mich darauf freue, vielleicht ist es aber auch einfach nur, wie es ist: Das neue Album von Ry Cooder, „I, Flathead“, ist große Klasse und vermutlich der am weitesten am Blog-Zielpublikum vorbeidonnernde Musiktipp ever. Und noch toller: Ich finde keine offizielle Website des Mannes, den einige sicher durch seine Soundtracks kennen (hier aber etwas Hintergrundinfo zum neuen Album), und sein Label macht sich nicht einmal die Mühe, seinen MySpace zu pflegen. „Ry Coder hat 0 Freunde“. Wer’s glaubt!
Google Knol: Vom Aggregator zum Publisher
Ich mag Google. Irgendwie. Immer noch. Und mit dem großen, ambivalenten ABER, mit dem vermutlich viele Netzbewohner an den Werbeplatzhirschen aus Kalifornien herantreten, wenn sie gemeinsam mit anderen ein Google-Doc bearbeiten, ihren persönlichen News-Stream in iGoogle verfolgen, ihre Termine in den GoogleKalender eintragen, per GTalk mit den Kollegen chatten oder einfach ihre Googlemail lesen. Es ist ziemlich leicht, ein Online-Google-Leben zu führen, denn Google-Produkte sind oft: gut. Womit ich zunächst ein qualitatives und kein moralisches „gut“ meine.
Twitterlesung: Das Video ist online
Ähm. Was im Titel schon steht. Bei Hobnox kann man sich die Twitterlesung in ihrer ganzen Überlänge ansehen. Der Abend hat übrigens sehr viel Spaß gemacht!
Update: Der Epilog ist ebenfalls online.
Markus Neidel: Way of the sheep
Ich denke, ab einem Alter von 10, 12 Jahren verkraftet man die Wahrheit über die Schafe, die wir zählen …
Für jüngere Spreeblick-Leser hingegen empfiehlt sich das nach Belieben gar endlose Betrachten des wahnsinnigen Scrollbilds von Markus Neidel, das in beide Richtungen funktioniert, wohl noch nicht.
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Neue Suchmaschine: Cuil
Anna Patterson ist der Kopf hinter dem weltweit größten Suchmaschinen-Index und war bis 2007 eine der Top-Angestellten bei Google. Nun hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Tom Costello und zwei weiteren Ex-Google-Mitarbeitern (sowie 33 Millionen Dollar Risikokapital …) eine eigene, neue Suchmaschine gestartet. Cuil soll sich „cool“ aussprechen: Man kann jetzt also nicht nur googlen, sondern auch coolen.
Twitterlesung live bei Hobnox
Heute, am Samstag, findet ab 20h die vermutlich erste Twitterlesung der Welt im nbi club statt. Hobnox überträgt die restlos ausverkaufte Veranstaltung, die ich moderieren werde.
Zurück zu den Wurzeln, sort of
Wie man sehen kann, haben wir das Spreeblick-Layout auf vielfachen Wunsch ein wenig angepasst. Obwohl wir die breiten Feature-Bilder vermissen werden, hat sich der letzte Versuch, der eben diese „größeren“ Themen besser herausstellen sollte, als immer noch verwirrend für viele Leser erwiesen, neue Artikel wurden in der kleineren Seitenleiste oft nicht als solche erkannt. Daher bis zur nächsten weiteren Überarbeitung erstmal zurück zum klassischen Blog-Stil: Einer nach dem anderen, und jeder nur ein Kreuz!
WDR trennt sich von Bankhofer
Wegen des „Anscheins von Schleichwerbung“ trennt sich der WDR vom Morgenmagazin-Ernährungsberater Hademar Bankhofer. Was hier nicht steht, weil ich so besorgt um das Morgenmagazin oder dessen Ernährungsberater wäre. Sondern weil es die Reaktion auf die Boocompany-Recherche ist.
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Podcast 301: Max war auch bei Obama
Max war auch bei Barack Obama und Tanja und Johnny fragen ihn aus. Bei Cocktails und Tapas.
Obama in der ARD
So, fertig. Ich warte auf die Analysen unserer Live-Korrespondenten und natürlich auf die der Leser. Und spare mir jeden Barack-Witz bzgl. der ARD-Moderatorenauswahl (Change, Leute, change hat er gesagt! Das gilt auch für euch!).
Achja: Er hat „Blogger“ gesagt. „Blogger in Iran“, okay, aber „Blogger“. Das sind für hiesige Politiker immer noch Absperrgitter.
Das Internet hat mein Leben zerstört
Früher war alles besser, heute ist alles Besserwisser. Das Internet hat mein Leben zerstört.
Obamarama
Spreeblick, Deutschlands celebrityigstes Blog, empfiehlt für alle Nicht-Live-Zuschauer des heutigen Obama-Gigs die Schlagzeilenberichterstattung von Max (Twitter, Twitpic) und Sascha (Twitter, Twitpic). Wer ebenfalls vor Ort ist: Bitte gerne Blogs, Twitter-Accounts und was es sonst noch so gibt in den Kommentaren verlinken!
Update: Live-Video gibt’s hier, wenn’s klappt.
Twitter für Video: 12seconds.tv
Die Idee ist so naheliegend wie prima und die Artikel darüber, was für ein totaler Blödsinn das ist, dürften schon fertig getippt sein: 12seconds.tv bietet – Überraschung! – 12 Sekunden Zeit für Statusmeldungen per Video. Genug Zeit z.B. für einen Song.
Die Site befindet sich noch im Alpha-Invite-Only-Stadium.
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Deutsche Creative-Commons-Lizenzen Version 3.0
Die deutsche Version der Creative-Commons-Lizenzen ist jetzt in Version 3.0 verfügbar. Was das genau bedeutet, kann man bei Netzpolitik nachlesen oder -hören.
Reisfeldkunst revisited
Ein paar Reisfeldkunsteindrücke gab es hier schonmal, Peter Hofmann hat uns jetzt per Mail auf ein Zeitraffer-Video hingewiesen, bei dem man den verschiedenen Reispflanzen beim Wachsen zusehen kann. Video nach dem Klick.
Richard Dawkins im Interview mit Al Jazeera
Ein erstaunlich faires, spannendes und unaufgeregtes Interview inklusive Zuschauerfragen mit Richard Dawkins, Autor von „The God Delusion“ (deutsch: „Der Gotteswahn“). Nicht von der BBC, nicht von CNN, sondern von Al Jazeera English. Video nach dem Klick.
Multiplayer Minesweeper im Browser
Am meisten Spaß macht die Multiplayer-Online-Variante von Minesweeper, wenn man einfach blöd rumklickt bis alles explodiert.
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landvermesser.tv: Der literarische Berlin-Spaziergang
Wie in jeder anderen Stadt sind es auch in Berlin nicht ausschließlich die touristischen Standards, die Geschichte(n) zu erzählen haben, sondern oft gerade die zunächst unscheinbaren Gegenden – weshalb ihnen jetzt Autoren eine Stimme verleihen, die mit literarischen Stadtrundgängen genau die Berliner Ecken und Nischen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, nach denen man im Stadtführer lange suchen muss.
landvermesser.tv: Ein mit GoogleMaps, Videos, Bildern und Sounds liebevoll umgesetztes Kulturprojekt, das einen Spreeblick lohnt.
Googles Wikipedia: Knol
Jetzt offen für alle:
Knol, Googles Antwort auf die Wikipedia. Klingt lustig, der Name, auf deutsch.
Tetris in sed
„sed, naja, so’n Kommandozeilen-Tool, sagt dir grep was?“ – Es ist gut, jemanden wie Max im Büro zu haben, um sich immer wieder seiner eigenen Unzulänglichkeiten bewusst zu werden.
Tetris in SED geschrieben, mal sehen, was der Spiegel dazu meint.
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Tweetparty: Twitter für Gruppen
Das Zuordnen von Followern in eigene Gruppen und direkte Nachrichten, die an diese Gruppen verschickt werden können, gehören zu den Twitter-Features, die längst überfällig sind. Tweetparty schließt die Lücke und kann nun darauf warten, von Twitter entweder schnell kopiert oder noch schneller gekauft zu werden.
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