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Archiv

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Spezies des Monats: Ameisen

Während Hühner, die Spezies des vergangenen Monats, den meisten Menschen nur in gepresster Form in amerikanischen Fast-Food-Ketten begegnet und ihr Ruf daher dem von Fischstäbchen gleicht, kennt und schätzt jeder Ameisen als unsere nächsten Verwandten. Read on my dear…

39

Von Affen und Schulkindern

Ich möchte darum bitten, dieses Video (nach dem Klick) über Bonobos anzuschauen. Und auch wer glaubt, bereits darüber Bescheid zu wissen, wie menschenähnlich Bonobos sind, wird überrascht sein. Ich möchte die Aufmerksamkeit aber nicht darauf lenken, wie unfassbar geschickt sie mit Feuerzeugen umgehen können, sondern vielmehr über einen Aspekt reden, der in dem Video nur am Rande erwähnt wird. Read on my dear…

31

Eine zu wenig beachtete Auswirkung von World of Warcraft

Ich habe gerade gelesen, dass der durchschnittliche World of Warcraft-Spieler 546 Minuten pro Woche mit dem Spiel verbringt. Wenn der Fernsehkonsum uns um Straßenfußballer gebracht hat – wird World of Warcraft uns der Straßenschläger berauben? Read on my dear…

27

Fliegende Menschen

Im Traum kann ich das auch. Und bin dann immer ganz erstaunt, dass meine Verfolger nicht irritiert sind. Einmal habe ich gesagt: „Typ, was rennst du mir noch hinterher? Siehst du nicht, dass ich FLIEGE?“
Unglaubliches Video nach dem Klick.
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50

Lukas Podolski – Der Unbekümmerte

Seit Monaten habe ich jedes Mal, wenn der Name Lukas Podolski fiel, einen Wutanfall bekommen. Dann hatte ich Silvester auf der Toilette einer Bar mein Damaskus. Aber von vorne. Read on my dear…

49

Der Rausschmeißer des Jahres: Howard Carpendale mit “Yes we can”

Die Liste der erschreckendsten Hits der Gegenwart ist noch in Arbeit* (80er, 90er), da muss ich schon einen Ehren-Preis vergeben. Denn dieses Lied sorgt für Gänsehaut an Stellen, an denen vorher gar keine Haut war. Read on my dear…

23

Lacht jetzt bitte nicht

Das Cannabis-Kapitel des Spreeblick-Drogenführers (Teil I, Teil II, Teil III) wird mit Verspätung erscheinen, weil der Hanf-Aktivist, den ich dafür per Mail interviewe, für seine Antworten ungewöhnlich lange braucht.

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Die natürliche Ordnung

Kaum gibt man sich mal ein paar Tage den Freuden der Völlerei hin, liest und beseitigt ein Schlafdefizit nach dem anderen, haut das Oberhaupt der katholischen Kirche eine saftige Beleidigung gegen den denkenden Teil der Weltbevölkerung raus und man kann sich gar nicht wehren, weil man noch etwas Marzipan im Empörungszentrum kleben hat.
Ausdrücklich wandte sich Ratzinger dagegen, die natürliche Ordnung der Geschlechter aufzuheben. Nun macht er das ja immer: Im Februar 2008 hat er das auch schon gesagt und überhaupt sollte man sich nicht wundern – der Mann glaubt, er sei Stellvertreter Gottes auf Erden. Menschen, die so etwas von sich behaupten, landen normalerweise in der Psychiatrie und nicht in den Hauptnachrichten. Read on my dear…

10

6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch

Wenn ein Rudel Blogger, von dem jedes einzelne Mitglied an einer geradezu pathologischen Selbstbenennungsschwäche leidet (Taubenvergrämer, der.grob, Erdge Schoss, FrauvonWelt, MC Winkel, 500 Beine – auszunehmen: Ole Cordsen von Nachrichten aus Absurdistan), ein Buch herausbringt, denkt sich der Mensch, der bloß so heißt wie ihn seine Eltern genannt haben: Und nun? Read on my dear…

11

Besser Piratieren: Vertor.com

Vertor.com verspricht, nur verifizierte Torrents anzubieten. Also kein Spam, kein Fake, kein Porno statt Valkyrie. Zudem sind zu jedem Torrent Screenshots erhältlich. Was nicht immer zu hundert Prozent überzeugend ist. Read on my dear…

19

Das Geben eines Ficks in Zeiten der Keinfickgebung

Ich hätte um ein Haar vergessen, auf form hinzuweisen. Aber da Nico dazu aufgefordert hat, man möge die Lieder des Jahres posten, habe ich in meine iTunes-Bestenliste geschaut und direkt hinter „Ping Pong-Spielen wie Ravi Shankar, allein durch bewusstes Atmen“, aber noch vor Kanye Mahna von Lenlow habe ich dort – zu meiner eigenen Überraschung – forms „Das geben eines Ficks in Zeiten der Keinfickgebung“ gefunden. Nach dem Klick seht Ihr, warum es so weit vorn steht. Read on my dear…

24

Die ideale Vorbereitung auf 2009

Wenn 2009 das Jahr der harten Schläge wird, dann ist es wichtig, dass Deutschlands faustischstes Weblog darauf hinweist: Auch mit Faust im Gesicht kann (und sollte man) gut aussehen. Altes Video nach dem Klick, gewöhnt Euch dran, 2009 ist kein Geld da für neue Filme. Read on my dear…

176

“Jesus war ein Magier” – Interview mit Gerd Lüdemann

Im März 1998 bekannte der Theologie-Professor Dr. Gerd Lüdemann in einem offenen Brief, dass ihm Jesus religiös nichts mehr bedeute. Daraufhin verlangte die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen zunächst seine Entlassung aus dem Staatsdienst und schließlich seine Entfernung aus der Theologischen Fakultät (Weiteres hier). Lüdemann bezeichnet sich nicht mehr als Christ, hat jedoch seinen Glauben nicht verloren.
Darüber, was er glaubt, über den historischen Jesus und die Konsequenzen seiner Einsicht habe ich mich mit ihm unterhalten. Read on my dear…

61

Was sich verändert hat, seitdem Christian Klar ins Gefängnis gekommen ist

Politik
Wenn man Christian Klar vor 25 Jahren gesagt hätte, dass im Jahr 2008 bei Politologen, Wirtschaftswissenschaftlern und auch Politikern die Idee großen Zuspruch findet, Banken zu verstaatlichen, dass der Staat die Wirtschaft lenkt und Politiker der Autoindustrie vorschreiben, welche Autos sie auf den Markt zu bringen hat – er wäre in Triumphgeheul ausgebrochen.
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50

Rückeroberung

Den vielleicht wichtigsten Gedanken zur Bewältigung der Klimakatastrophe hat Mike Davis in der SZ aufgeschrieben:

Im wahren Leben (…) bedeutet das die Teilnahme am Kampf für eine demokratische Kontrolle über städtische Räume, Kapitalflüsse, Ressourcen und Massenproduktionsmittel.

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30

Auch mal wieder etwas bloggen, das man mit ein wenig Zeichensparsamkeit ebenso gut twittern könnte

In den Duschräumen des Sportstudios duschte ein Mann wie in Fernsehfilmen vergewaltigte Mädchen duschen. Mit der Handhaltung und Armstellung eines sterbenden Känguruhs und diesem ganz besonderen Gesichtsausdruck, der eine einzige Anklage gegen das In-die-Welt-Geworfensein ist, sah er dem Wasser dabei zu, wie es über seine unzufriedene Brust rann. Ich hätte ihn am liebsten fotografiert.

44

Fußball im Fernsehen

Es ist denkbar, dass mich die Bundesliga gar nicht so anöden würde, wenn man sie halbwegs erträglich im gegen Gebühren empfangbaren Fernsehen (deutsch: Free-TV) oder meinetwegen auch im Werbefernsehen durch Werbung finanzierten Fernsehen präsentierte. Denn es ist ja so: Es muss einem peinlich sein, Fußball zu gucken. Read on my dear…

45

Fade out bei Zoomer

Ich möchte nicht diesen Artikel immer und immer wieder schreiben. Und auch diesen nicht. Aber jetzt, da Zoomer zum Verdursten in die Wüste geschickt wird (die Redaktion wird halbiert, was nur die Frage offen lässt: Warum schließt man Zoomer dann nicht gleich?), da wird mir bewusst, dass ich noch nicht ausdrücklich genug auf die absolute Hodenlosigkeit der aktuellen Verleger-Generation hingewiesen habe. Read on my dear…

20

Erschossen? – Erschossen.

In der ersten Minute passiert wenig, ab der neunzigsten Sekunde prophezeie ich das erste Kichern und dann viele viele sich glückselig kringelnde Spreeblick-Leser. Read on my dear…

16

Bleed the World

Bleed the World ist das Werk eines verdammten Genies. Basierend auf der Hunger-Hymne Feed the World wird den Hedge-Fonds-Managern, die jetzt nach Hätschel-Fonds von Mama Staat gieren, ein bitterböses Lied gesungen. Read on my dear…

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