Das hier ist möglicherweise die beste Visitenkarte, die ich jemals gesehen habe: Evan Roths Blog ist für die Google Suche nach „Bad Ass Motherfucker“ auf dem ersten Platz. Und genau das hat er auf seiner Karte visualisiert. Wörtlich… Bildlich… whatever.
Archiv
Obama goes Creative Commons
Obama hat seine Change.gov-Website unter CC-Lizenz gestellt. Und so sehr man an der „Change“-Botschaft zweifeln mag… es sind die kleinen Dinge.
change.gov set free (via Waxy)
De Beers vs The Yes Men
Ihr erinnert Euch an die gefakete New York Times-Ausgabe der Yes Men? Darin (und in der Online-Ausgabe der „Special Edition“) waren auch gefälschte Anzeigen echter Unternehmen, die in der öffentlichen Kritik stehen. Unter anderem nebenstehende Fake-Anzeige für das Unternehmen De Beers.
De Beers gilt als weltweit wichtigster Diamantenhändler und steht unter Verdacht, mit seinen Geschäften unter anderem einige Kriegsparteien, zum Beispiel in Sierra Leone , dem Kongo und früher in Angola die UNITA zu unterstützen. De Beers verdiene direkt an Kriegen und steht deswegen bei Menschenrechtsorganisationen in der Kritik. Da sie mit Abstand der weltweit größte Akteur am Markt sind, bestimmen sie die Preise für Diamanten nach Belieben: momentan halten sie Steine im Wert von 2,7 Milliarden Dollar zurück.
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iPhone Fingergrinding
Wie schön, schon in den Achtzigern musste man zum Skaten nicht mehr vor die Tür danke des Fingergrindings, jetzt braucht man dank Illusion Labs Touchgrind dafür nicht mal mehr ein Mini-Skateboard (sondern das ein bisschen teurere iPhone). Finger-Ollies nach dem Klick.
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Live Rickroll auf der Macys Parade zu Thanksgiving
Rickrolling ist zwar sowas von 2007 und die größte Rickroll aller Zeiten ist nicht die hier, sondern die von den MTV Europe Music Awards neulich, aber wenn der Meister selbst mal wieder auftritt und seinen Blaupausen-Song vorträgt, dann ist das schon ein Posting wert. Rickrolling the Macys, nach dem Klick.
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NDRs Satireshow „Team Deutschland“ unter CC
Der NDR hat eine neue Zeichentrick-Satireshow am Start. „Team Deutschland“ läuft einmal die Woche und ist in den folgenden Tagen auf der Website des NDR als Podcast abrufbar – unter CC-Lizenz zur freien Weitergabe. Und das ist so eine kurze Meldung allemal wert, denn es freut mich zu sehen, wie der NDR sein CC-Experiment (damals mit Beiträgen aus Zapp und Extra 3) fortführt. Vielleicht, eines Tages, irgendwann, werden alle öffentlich-rechtlichen Inhalte unter CC im Netz zu sehen sein. Irgendwann. Mal Sehen. Vielleicht sogar noch in diesem Leben.
Team Deutschland - Die NDR Cartoon-Satire (via CC-Deutschland)
Vertikalschach
Manche Sachen sind so großartig, man muss zweimal hinschauen und kapiert es dann immer noch maximal in der Zirbeldrüse. Das hier ist ein vertikales Schachbrett zum an die Wand hängen und das beste ist: Schach ist darauf immer noch spielbar. Im vorbeigehen, quasi, macht man eine schnelle Rochade. Fantastisch!
Straight Up Chess (via Neatorama)
Blur Reunion 2009
Fünf Jahre nach dem letzten Album „Think Tank“ werden Blur 2009 wieder ins Studio gehen und jammen. Das sagte Damon Albarn am Rande einer Aufführung seiner Affenoper „Monkey: Journey To The West“. „’Blur are certainly going to rehearse and see if we’re into it’, he said.“ (NME, via Macelodeon) Und deshalb hier nun der Zweisong, wegen dem „Whoohoo“!
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Gunners „Chinese Democracy“ in China verboten
Das Posting von letzter Woche, in dem ich auf das neue Gunners-Album hinweisen wollte, ging in der Vorhölle von Wordpress auf dem Weg verloren und heute ist die Meldung, dass das Album auf MySpace kompletto gestreamt werden kann, so alt wie das Internet. Aber ich kann noch was vermelden: China hat das Album natürlich prompt verboten (via Reddit). Wegen des Titels. Vielleicht sollten sie sich das Wort „Ironieresistenz“ auf die Fahne schreiben. Hier noch das ursprüngliche Posting, so alt wie das Internet:
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Die saudische Girl-Rockband
Die New York Times hat einen spannenden Artikel über die erste Girl-Rockband in Saudi Arabien und deren ersten Hit „Pinocchio“ am Start. Und so ungewöhnlich sich die Idee einer Girl-Rockband aus Saudi Arabien zunächst anhören mag (warum eigentlich? Ach ja…), so gewöhnlich klingt ihr Song. Aber da will ich mal nicht wählerisch sein… keep on rocking (in a free world)!
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Cory Doctorows Little Brother in deutscher Übersetzung
Christian Wohrl hat Doctorows Buch „Little Brother“ ins Deutsche übersetzt. Ich habe in das PDF eben kurz reingeschaut und die Story hört sich definitiv nach etwas an, das ich lesen würde.
Ich bin ein Schüler an Cesar Chavez High in San Franciscos sonnigem Mission-Viertel, und damit bin ich einer der meistüberwachten Menschen der Welt. Mein Name ist Marcus Yallow, aber als diese Geschichte begann, kannte man mich als w1n5t0n. Gesprochen „Winston“.
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Die Mutter aller Listen
Die Billboard-Charts haben ihr Archiv durchwühlt und zum 50. Jubiläum eine Meta-Ausgabe gestrickt. Most weeks at no. 1 by artist: Maria Carey! Elvis hatte 108 Songs in den Top 100 und Bobby Darin war mal jung und hatte gleichzeitig den dritterfolgreichsten Song aller Zeiten mit „Mack the knife“.
Metal auf dem Los Angeles County Museum of Art
Das Machine Project hat derzeit eine Ausstellung im Los Angeles County Museum of Art und lässt dort während der Show zu jeder Stunde einen Gitarristen für eine Minute auf dem Dach spielen. Unter einem Goth-Torbogen. Mit Nebel. „Long hair encouraged, wizardry is mandatory.“
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Cliff & Rexonah - Das ganz große Glück (im Zug nach Osnabrück)
Cliff und Rexonah singen ihr Lied vom ganz großen Glück, werden dabei am Keyboard begleitet vom runtergekommenen Vadder Abrahams während die Schlümpfe Trainspotting betreiben. Der Songtext des Refrains geht so: „Ich fand das ganz große Glück mit dir im Zug nach Osnabrück. Du hast mich angemacht so kurz vor Offenbach, wir haben Sekt bestellt, gleich hinter Bielefeld. Ich fand das ganz grosse Glück mit dir im Zug nach Osnabrück. Wir fingen an zu schmusen, beim Halt in Leverkusen, dein süsses Muttermal fand ich in Wuppertal.“ Außerdem winkt Rexonah gleich bei Sekunde 15 mit einer Armprothese. Das komplette Grauen deutscher Schlager, kondensiert in 3 Minuten nach dem Klick.
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Tiny Masters of Tomorrow: Musikvideos von Grundschülern
Als ich noch zur Schule ging, gab es jedes Jahr eine Projektwoche. In dieser haben wir eine Schülerzeitung produziert oder unsere Cafeteria verschönert. In Australien machen sie Musik und drehen die Videos dazu gleich mit. Gäbe es nicht die Tiny Masters of Today (hier mit „Radio Riot“ oder dem fantastischen Video zu „Hologram World“ mit Yeah Yeah Yeahs Karen O, Zombies und sowas), ich würde sagen, die Tiny Masters of Tomorrow wären die beste Kids-Band, ever!
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Life Fotoarchiv auf Google
Whoa, Google hostet tausende hochauflösender Bilder von 1870 bis 1970 aus dem Archiv von Time-Life. In der Google Bildersuche kann man das Archiv mit dem Zusatz source:life durchsuchen. Als kurzen Appetizer empfehle ich einfach mal moon landing source:life. I abso-fucking-lutely am standing on the surface of the fucking moon. I am talking to you from the goddamned fucking moon, Jesus H. Christ in a chicken basket. SCNR.
Irak-Kriegsveteranen-Streetart an der Tankstelle
Die Iraq Veterans Against War haben eine Tankstelle mit 4200 Plastiksoldaten und einen recht ungewöhnlichen Benzinpreis versehen.
Seven members from IVAW’s LA Chapter staged an early morning action on October 11th, placing 4,200 miniature soldiers around a gas station along with posters declaring „The Price of Gas: 4171 US SOLDIERS“ (since the action, the number of US soldiers has climbed to 4,193).
The Punk Years Flickr-Sets
Flickr-User Ookami Dou (Euros, Rum und Ehre für denjenigen, der mir die Bedeutung des Namen erklärt) hat ein paar tolle Foto-Sets hochgeladen: Noise, The Punk Years, Krautrock, the 70s. Das hier ist ein Foto von einem Konzert der Band KFC, darunter schreibt er:
Long long ago, when hometaping unsuccessfully tried to kill music. Fortunately there was always someone who had a cheap taperecorder at hand. I think this must have been „Donald Fuck“ who saved this KFC concert for eternity.
Ookami Dous Concert Photography (via David!)
Vorher auf Spreeblick: Punkr
Minority Report-Tech wird echt
Okay, vor zwei Jahren haben wir noch über Jeff Hans Multitouch-Technologie und sein handgesteuertes Google Earth gestaunt, die heute auf jedem iPhone verfügbar ist. Heute staune ich über die gestenerkennende Technologie von gSpeak und morgen ist dieses ganze Zeugs sowieso als Bodymod-Chip optional ab Geburt im menschlichen Organismus eingebaut. Fünf Jahre noch, maximal, dann können wir die Wikipedia auf die eigene Netzhaut projezieren. Wetten?
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Lutz Heilmann von der Linken vs deutsche Wikipedia
Kaum will man samstags einfach mal die Füße hochlegen und danach ein warmes Bad nehmen, schon dreht Lutz Heilmann durch und lässt die deutsche Wikipedia sperren, beziehungsweise deren Weiterleitung auf http://de.wikipedia.org/.
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, „die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten“, solange „unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org“ bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.
Ruft man Heilmanns Eintrag auf, versteht man auch, warum das so ist, dort steht nämlich:
Heilmann ist der erste ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) der DDR, der in den Bundestag einzog.
Update mit Dank an die Kommentatoren: Es geht offenbar um andere Strittigkeiten, siehe Funkfeuer und Heise.
Update2: Mehr auch hier.
(via Dasistdasende)
YouTube-Videos in hoher Qualität einbinden
Seit einiger Zeit bietet YouTube die Möglichkeit, Videos in hoher Qualität ansehen zu können. Dazu klickt man entweder auf der Seite des Filmes auf den Link rechts unter dem Video, oder hängt an die normale Video-URL ein &fmt=18, wie hier: http://www.youtube.com/watch?v=WgMnQQINtxI&fmt=18. Einbetten kann man die Videos ohne einen kleinen, sehr ähnlichen Trick nicht. Und der geht so:
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Youtube-Contest für tatsächlich „gute“ Videos
Breaking News: Youtube hat einen sensationellen Contest ins Leben gerufen, um das erste User Generated Video zu küren, dass tatsächlich und wirklich gut und unterhaltsam für andere Zuschauer als die Produzenten des Videos selbst ist. Und endlich kann man die Videos nicht nur nach Aktualität oder Bewertung sortieren, sondern auch nach dem Kriterium „Actually Good“. Finally!
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Die Yes Men beenden den Irak Krieg in einer gefakten New York Times-Ausgabe vom 4. Juli 2009
Die Yes Men haben in einer supergeheimen Aktion 1,2 Millionen gefakte New York Times-Ausgaben vom 4. Juli 2009 verteilt, in der sie den Irak Krieg beenden, das amerikanische Gesundheitssystem auf die Beine stellen und einen Maximal-Lohn verabschieden. Improv Everywhere’s Charlie Todd hat ein Video dazu bei Urban Prankster gepostet, Gawker hat den Mail-Aufruf zu einer Website der Yes Men zurückverfolgt und die Fake NYT gibt es auch online (lädt aber sehr langsam grade, weil praktisch alle amerikanischen Blogs darauf verweisen).
(via Waxy)
[update:] Die NYT reagiert (via Thomas):
“I would say if you’ve got one, hold on to it,” Mr. Jones, a former Times reporter, said of the fake issue. “It will probably be a collector’s item. I’m just glad someone thinks The New York Times print edition is worthy of an elaborate hoax. A Web spoof would have been infinitely easier. But creating a print newspaper and handing it out at subway stations? That takes a lot of effort.”
He added, “I consider this a gigantic compliment to The Times.”
[update] Die Ausgabe kostet auf Ebay mittlerweile bis zu 100 Dollar.
Little Big Man
Wenn der kleine Will die Arme hebt, dann dreht die Menge durch. Für ein Lächeln zur Mittagspause.
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Das geteilte Berlin 1945–1990
Ich war nie in Berlin, als es noch geteilt war und wenn ich mir es heute so anschaue, dann finde ich’s ziemlich gut so: ungeteilt. Deshalb üben die Bilder aus diesem Flickr-Pool auf mich eine seltsame Faszination aus, wenn ich daran denke, dass ich vor zwei Jahren 100 Meter von der Stelle entfernt, an der dieses Bild geschossen wurde, ein super Eis mit einer noch superen Freundin gegessen habe. History is spooky, sometimes.
Street with a view – Kunst mit Google
Man kann Google für sein Street View-Dingens verklagen, man kann aber auch kreativ damit umgehen, so geschehen im Mai 2008 in Pittsburgh, als die Künstler Robin Hewlett und Ben Kinsley zusammen mit den Bewohnern des Sampsonia Ways verschiedene Performances aufführten, während das Street View-Vehikel vorbeifuhr und die Szenen in 360°-Panoramen aufnahm. Seit Anfang November sind sie in Googles Street View zu sehen.
Street with a view (via MeFi)
Gaza Sderot Webisodes von Arte
Von Arte kommt diese Online-Dokumentation über das Leben in Palästina und Jerusalem. Jeweils zwei kurze Videos aus Gaza und Sderot bilden eine Einheit, die ohne den anderen Part nicht vollständig wäre.
Gaza (Palästina) und Sderot (Israel): Über das Leben von Männern, Frauen und Kindern in diesen zwei Städten an der Grenze zwischen Israel und Palästina erzählen. Von der Realität berichten, so wie sie von den einen und den anderen erlebt wird. Trotz schwerer Lebensbedingungen, der Gefahr von Luftangriffen und Raketenschüssen hören diese Menschen nicht auf zu arbeiten, zu lieben und zu träumen. Zu leben – trotz allem.
Stairway To Heaven von einer iPhone-Flöten-Band
Mit der iPhone-App Ocarina kann man Flöte spielen (tatsächlich, mit pusten und so) und sogar Led Zeppelin covern. Der Flötenschlumpf nach dem Klick. (iTunes-Partnerlink: Ocarina)
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Puppystream
Ich frage mich grade, wie ich mein bisheriges Leben ohne einen Livestream aus einer Box voller Welpen zubringen konnte. Wunderbarer kann man gar nicht in die Woche starten. Geht einfach nicht. Read on, my dear…





















