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Der nächste, bitte.

Jahrelang nervt uns die Musikindustrie mit ihrem Gejammer und ihrer Lethargie bzgl. der von ihrer Seite bis vor kurzem nicht und jetzt immer noch schlecht genutzen Möglichkeiten der neuen Medien. Immerhin plant die IFPI jetzt tatsächlich, legale Downloadzahlen in die offiziellen Verkaufscharts zu übernehmen, während das amerikanische Pendant zu IFPI, die RIAA, fleißig weitere Tauschbörsennutzer in den Knast bringen möchte.

[Ein Hinweis in technischer Sache an die IFPI: Bitten Sie doch Ihren Provider mal um eine überprüfung der Apache Konfiguration (oder arbeiten Sie etwa nicht mit freier Software?), damit mich die Eingabe des URL „http://ifpi.de“ nicht immer zu „http://dslkunden-03-temp.priv.fra.de.colt-isc.net/“ führt. Falls Sie keinen fähigen Administrator für diese Aufgabe haben, stehen Ihnen einige der Millionen von Tauschbörsennutzern sicher gerne zur Verfügung.]

Wer aber glaubt, dass mit der langsam einsetzenden Erkenntnisgewinnung seitens der Musikindustrie Hoffnung auf Ruhe besteht, der sei gewarnt: Die Filmindustrie kommt! Und gibt in den USA (wo sonst…) mit einem der peinlichsten Flash-Interfaces seit langem schonmal den Startschuss für die nächste Runde in der beliebten Soap „Wie wir unsere Kunden vergraulen“.

1 Kommentar

  1. 01

    Yeah, right. Dazu kann ich nur meine kürzlichen erfahrungen beisteuern: http://bitfever.de/weblog/archives/000050.html

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