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Gema kills music?

Eine sehr spannende Studie über die Einnahmequellen von Musikern und Komponisten in Großbritannien und Deutschland von Martin Kretschmer gibt es hier (auf Englisch) zu lesen.

Nur 1.200 deutsche Komponisten können von ihrer kreativen Leistung leben.

Stellt der Autor fest.

Er unterscheidet weiter in der Studie zwischen zwei verschiedenen Interessengruppen bzgl. Urheberrechten – die Kreativen (Urheber) selbst und ihre Investoren (Produzenten) und stellt ein Aufweichen der Grenzen zwischen Kreativen und ihrem Publikum durch digitale Medien fest.

Kretschmer empfiehlt nach seiner Studie eine Reform der Urheberrechtsgesetze:

Digitale Technologien bieten neue Möglichkeiten der Verwendungskontrolle und der Vergütung der Urheber. Der beste Weg nach vorn könnte die Transformierung der Verwertungsgesellschaften [Anm.: z.B. der GEMA] in regulative Körperschaften sein, die nicht nur die Interessen der Rechteinhaber, sondern auch die der gesamten Öffentlichkeit vertreten.

Sag‘ ich ja. Nur nicht so akademisch.

[via boingboing]

8 Kommentare

  1. 01

    „collecting society“ kann man ruhig als „Verwertungsgesellschaft“ übersetzen, so macht’s die GEMA selbst jedenfalls auch.

  2. 02

    Geändert. Danke!

  3. 03

    „Großbrittanien“ ;-)

  4. 04

    Sind wa jetz‘ hier bei der Duden Redaktion, oder was? ;)

    Danke!

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