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FUTURA BOLD 2.0 Fotos

Ein paar Worte und 18 Fotos.

In den Kommentaren fragte neulich Gabi zurecht, was denn die FUTURA BOLD sei. Die knappe und richtige Antwort lautet:

FUTURA BOLD ist eine unregelmäßige Veranstaltungsreihe von Spreeblick für Spreeblick-Freunde (und Spreeblick-Freundinnen!), über die wir nur per Newsletter informieren.

Und so wussten Anfang der vergangenen Woche alle Abonennten (und Abonenntinnen!) dieses Newsletters nach dem gelungenen Opener FUTURA BOLD 1.0 mit Les Mercredis von einer mittelschweren Sensation für FUTURA BOLD 2.0, nämlich den „ungesteckerten“ Auftritten von Diane und Moneybrother in unseren Büroräumen.

Um einen etwaigen Ansturm zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass man am Abend noch atmen kann, mussten wir die Veranstaltung über eine strikte Gästeliste regeln. 50 Leute konnte Spreeblick einladen, 50 weitere Plätze sollten für die Künstler und Burning Heart, das extrem kooperative Label von Moneybrother (ohne die der Gig nie stattgefunden hätte) reserviert werden.

Am Ende haben wir alle Nachzügler (und Nachzüglerinnen!), die sich später für die Gästeliste gemeldet hatten, auch noch auf die Liste gepackt, so dass 150 glückliche Namen in meiner Tabelle standen. Niemand, der Bescheid wusste und gefragt hat, musste draußen bleiben. Und da es immer Leute gibt, die zwar gerne auf einer Gästeliste stehen, dann aber doch nicht kommen, war der Laden mit etwa 120 Leuten zwar gut ge-, aber nicht überfüllt.

Und sie strahlten, die 120 Leute. Zunächst für und mit Diane, die allein mit Akustikgitarre ausgerüstet und mit ihren deutschen Texten allen Anwesenden klar gemacht hat, dass ihre Ex-Band Lemonbabies inzwischen schon eine Weile her ist. Dianes Songs wurden wie ihre Performance mit viel verdientem Applaus bedacht. Recht so!

Und dann – natürlich – für und mit Anders und Patrick, die an diesem denkwürdigen Abend vor ihrem Gig in der Columbiahalle einige der herzerweichenden, mitreißenden Songs von Moneybrother in einen kleinen Raum eines Hinterhofes in Kreuzberg brachten.

„Ich mag es, wenn ein Sänger auch schreien kann“, hatte Anders mir im Spreeblick-Interview vor einigen Wochen gesagt und was für ein Zufall, ich mag das auch, nein, ich liebe es, nein, ich finde, es ist eine Notwendigkeit. Die weiteren 119 Menschen im Raum fanden das offensichtlich auch und so sangen Anders und Patrick nicht nur, sondern schrien sich die Seele aus dem Leib. Punk meets Soul. Oder so. Ein fantastischer Abend.

Auch für die Künstler übrigens. Sowohl Diane als auch die Schweden blieben ziemlich lange, kippten fröhlich ihre Biere, bedankten sich etwa 74mal bei uns (und wir uns dreimal so oft bei ihnen) und plauderten mit jedem (und jeder!). Selten so entspannte und nette Künstler getroffen, wirklich.

Kein Bloggertreffen, nee, nee, doch die Bloggeria war in Teilen anwesend und gut gelaunt. Zum ersten Mal konnte ich den smarten argh-Frank kennenlernen, es gab ein erneut inspirierendes Wiedersehen mit SUB, Holgi durfte noch einmal erklären, was genau Stackenblochen ist, Tim ist bald schon wieder unterwegs (u.a. in Thailand), Don musste nach Hause (bloggen, na klar) und The 343m Voice hat auch ein Gesicht, und zwar ein nettes!

Vasco war da, sechs Regenschirme, Sven und Martin auch, die Popnutten hatten Tortellini-Probleme (nicht von oder bei uns!) und Oliver hat gefilmt und auch wieder fotografiert und ein unglaublich hässliches Foto von mir gepostet (demnächst wird das alles zensiert! ;)). Nicht dabei war Karsten, aber so konnte er immerhin ein tolles Zeitraffer-Video von der Webcam erstellen. Danke dir!

Falls ich jemanden vergessen habe, habe ich ihn (oder sie!) nicht erkannt oder war schon zu betrunken, um mich zu erinnern, sorry dafür. Es fehlten Les Mercredis, aber die Anfahrt ist ja auch nicht gerade spaßig, nächstes Mal wieder!

Geredet habe ich aber natürlich nicht nur mit Bloggern (oder Bloggerinnen) oder denjenigen, sie sich als solche zu erkennen gegeben haben. Einige Gäste haben sich vorgestellt mit Worten wie „Ich kommentiere nie, aber ich lese regelmäßig“ und das war schön und immer angenehm und unterhaltsam und es bestätigte meine Hoffnung, dass man hier doch in einem ganz weit gefächerten Sinne die „richtigen“ Leute anspricht, also Leute, mit denen man sich ganz subjektiv gesehen einfach gerne austauscht. Und das freut mich enorm.

Genug gequatscht. Augenfutter. Danke an euch alle, der Abend war ein Knaller!


Letztes Foto v.l.n.r.: Don Alphonso, Don Dahlmann, Don Quichotte

8 Kommentare

  1. 01
    Ralph "Ich kommentiere nie, aber ich lese regelmäßig"

    Vielen Dank für diesen gelungenen Abend. Ich habe nette, neue Leute getroffen und gute, neue Musik kennengelernt. Ihr ward tolle Gastgeber.

    Ralph, ein „Ich kommentiere nie, aber ich lese regelmäßig“

  2. 02
    j.

    Ich sehe gern Fotos, auf denen Cases mit „Twin Reverb“-Aufschrift zu finden sind.
    Wo war ich denn noch mal an dem Abend?

  3. 03

    nix zu danken – aber ich hätt das Video auch machen können wenn ich da gewesen wär ;) Blöd hinterher zu erfahren das alle die nach dem „sold out“ mailten doch noch auf die Liste kamen.. naja.. wieder was gelernt.

  4. 04

    Der Dahlmann hat ja ’ne Kack-Frisur!

  5. 05

    mit Moneybrother konnte ich noch nie was anfangen. und diese DIane kannte ich nicht, sieht aber nett aus :)

  6. 06
    meinliebe®schwan

    man.. sind die alle gut angezogen..
    ist wohl eins a ware die da ausgesucht wurde..
    und so was in berlin.. schick.. münchen ist endlich angekommen..

    und „I live by the river!“?

    bist du in london?

  7. 07
    fortsprung

    gut angezogen? münchen angekommen? häbitte?

  8. 08
    Berlincalling

    münchen? nie gehört….
    by the way: „I live by the river“: da wir hier bei „SPREEblick“ sind: schon ma jehört, det bahlin ooch an ’nem fluß liegt?!
    jo, da schaust, woas!

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