23

Don’t trust Dell, IBM, HP

Die drei genannten Firmen, allesamt Mitglieder der Trusted Computing Group, haben mit der Auslieferung von Geräten begonnen, die hardware-seitige Verschlüsselung und Verknüpfung von Dateien an authorisierte Hardware erlaubt.

Zwar ist Microsoft mit der Softwareimplementierung per Longhorn (dem nächsten MS-Betriebssystem) noch nicht soweit, aber wir können uns schonmal darauf vorbereiten, dass online gekaufte Musik und Filme bald wirklich, wirklich nur noch auf dem Rechner abspielbar sind, mit dem sie erstanden wurden.

Ich freu mich schon.

[Quelle: news.com]

23 Kommentare

  1. 01

    An dieser Stelle sei dieser Verbrauchertipp erlaubt: http://www.apple.de

  2. 02

    @sirstick
    Warum sollte es da nicht auch so kommen?

  3. 03

    Wenn das so einfach wäre… Apple bindet ja iTMS-Dateien von Beginn an die Hardware… Eine Authorisierung und De-Authorisierung ist zwar möglich für bis zu 5 Rechner, aber schön ist das trotzdem nicht.

    MIt der oben beschrieben Form des Hardware-DRM werden Apple-Nutzer nichts zu tun haben. Aber das heißt nicht viel. Leider.

  4. 04

    Ok, ok, ihr habt ja Recht!
    Wie Johnny schon sagt ist es ja bei Apple ähnlich, daher hat Thomas auch Recht mit seinem Einwand, es ist ja bereits so.

    Aber irgendwie fühlt es sich bei Apple nicht so doof an!

  5. 05

    Naja war ja abzusehen das sowas irgendwann in der nächsten Zeit kommt.

  6. 06

    Eine sehr schöne Entwicklung für die örtlichen Plattenläden.
    Hoffe ich.

  7. 07
    Flo

    Ich wusste doch, dass ich es eines schönen Tages stolz sein werde meinen Plattenspieler nicht weggeworfen zu haben.

    Gespräch der Zukunft:
    „Ich habe das was voll cooles“
    „Was denn?“
    „Mukke die ich gekauft habe und bei nem Kumpel auch geht“
    „Woah, was ist denn das?“
    „Platte!“
    „Heißer Scheiss“
    ….

  8. 08
    Flo

    Ah, zwei Leute ein Gedanke….

  9. 09
    mausetot

    gruselig… mein ibm thinkpad hat zwar auch so einen zusatz, der läßt sich aber abschalten und ist abgeschaltet. mir persönlich geht dieser ganze drm-kram schon auf den geist. kauft sich kollege über musikload nen lied, leider auf nem rechner in der firma. nimmt die wma-datei mit nach hause (nachwuchs wollte es haben) und was ist… nix. kein ton, läßt sich nicht öffnen, läßt sich nicht konvertieren.

    was soll der ganze mist überhaupt? dank dauerberieselung der drohenden gefahren stimmen die ersten verwirrten schon der voratsspeicherung zu. dank irgendwelchen deppen wird die überwachung immer einfacher und die masse schafe findet es auch noch gut.

    die zwangsnutzung von itunes ist auch der einzigste grund, der mich vom kauf eines ipods abhält. ich nutze meinen pda (windows) mit speicherkarte und nicht den windows-mediaplayer.

    @flo: der war gut

  10. 10

    Wenn die mit der Auslieferung jetzt begonnen haben, dann müssten seit 3 Wochen im Internet die Anleitungen kursieren wie man es hacken und abschalten kann.
    Zumindest war es doch bis jetzt immer so, dass spätestens 3 Wochen nach dem veröffentlichen eines neuen Kopierschutzes der entsprechende Hack/Trick/Kniff public war um den entsprechenden Kopierschutz zu umgehen.

    Warten wir ab…

  11. 11

    Ralf, bei Software ist das etwas problemloser, als bei in den Chip integrierten Verfahren, schätze ich. Bin aber kein Hardware-Fachmann.

  12. 12
    j.

    Naja, Software ist im Zweifel leichter zu reverse engineeren.

    Auf der anderen Seite muß ich sagen, daß ich ob der vernichtenden Wirkung dieses DRM-Krams doch meine Zweifel habe. Wenn die Möglichkeit der Reproduzierbarkeit von Daten quasi in einem Evolutionsschritt auf null reduziert werden kann, denke ich nicht, daß das Der Markt [tm] einfach so hinnimmt.
    Interessant an TCPA ist im übrigen auch die Tatsache, dass damit ebenfalls Software, die auf dem Rechner läuft, kryptographisch zur Laufzeit überprüft werden kann. Das macht das Einbringen unerwünschter Fremdprozesse schwierig.

    Und solange die Software und die Musik/Video-Dateien nicht daran genagelt sind, kann man die Chips in der Tat schlichtweg deaktivieren. Kann mich noch erinnern, was z.B. um die CPU-IDs für ein Riesenaufstand gemacht wurde…

    Aber klar, DRM geht jedem auf die Zwiebel. Denke nur, dass da über kurz oder lang sich vernünftigere Dinge herauskristallisieren werden.

    Kann sich noch einer an diese „Hometaping is killing music“-Kampagne erinnern? Ich meine, es waren Alternative Tentacles, die daraufhin ein T-Shirt mit „Home fucking is killing prostitution“ heraus gebracht haben. Verdammt. Das hätte ich gerne.

  13. 13

    Ich denke mal über ein digitales Equivalent nach und dann mach ich das sofort. Wird Zeit, ja.

    Ich hätte aber lieber das Original. Hometaping. Fnd‘ ich lustiger. :)

  14. 14
  15. 15

    @johnny & sirstick: das ist ja immer noch dir Frage, ob Macianer mit dem Hardware-Unsinn nichts am Hut haben werden – möglicherweise liegt das ja gar nicht in ihrer Hand. Und dass sie es nicht machen würden, weil sie es doof finden – damit muss man nun wirklich nicht (mehr) rechnen:
    http://www.webseeings.org/itunes-wird-noch-schlechter/
    can’t shake the devil’s hand and say you’re only kidding!

  16. 16

    Das ist alles ganz furchtbar mit Apple gerade. Abmahnwellen an Rumor-Sites, iTunes-Kastrierung, peinliche Produkte (iPod Shuffle)… ich trau mich gar nicht, den Artikel darüber anzufangen…

  17. 17

    Man darf das nicht übertreiben. Die Chips in den Thinkpads sind nicht dafür da Copyrights durchzusetzen sondern sensitive Daten zu schützen. Gerade eine Notebook kann leicht gestohlen oder nur mal darauf zugegriffen werden. Mit Hardwareverschlüsselung kann man die Daten und das Gerät einfach besser sichern. Auch als Passwortmanager läßt sich die IBM Lösung nutzen. Auch für Außendienstler die z.B. Ampelanlagen oder ähnliches mit dem NB administrieren ist eine solche Verschlüssleung und Authentifizierung nützlich damit nicht jeder nachts mit den richtigen Programm an die Anlagen geht.

    Sicher..man „kann“ damit auch DRM betreiben. Aber DRM wird auch ohne Hardwareverschlüsselung durchgeführt. Ich denke da nur an windows media wenn man andere Betriebssysteme einsetzen will oder Copy Control CDs, die man trotz Kauf illegal runterladen muß nur weil man sie auf dem MP3 Player hören will.

    Mit oder ohne Hardwareverschlüsselung wird uns DRM nerven. Aber nur weil man Hardwareverschlüsselung unter anderem dafür einsetzen kann macht es sie nicht schlechter. Zudem muß man es ja nicht benutzen, genauso wie man Windows Media verweigern kann.

  18. 18
    j.

    Sag ich ja. It’s the singer, not the song.

  19. 19
    j.

    Mayweather: Ich bin im Prinzip versucht, finde aber die anderen T-Shirts da so derartig unter aller Kanone, daß ich mich zum Boykott veranlaßt sehe :)

    (aber vielen Dank für den Hinweis)

  20. 20

    Das liegt vermutlich daran, dass ein Homefucking-is-killing-Prostitution-Shirt noch keinen Sommer (oder einen anständigen Umsatz) macht, deswegen muss eben auch die Berufskleidung der Mallorca-Fraktion an den Mann (oder die Frau – okay, wahrscheinlich nicht) gebracht werden.

    Eben zielgruppenaffin.

  21. 21
  22. 22
    j.

    äh… als Hooligan-Pulli gekennzeichnet. O tempora, o mores.

  23. 23

    ich hab mal in einem interview gelesen, dass das alles gar nicht so schlimm sein soll, und dass man diesen chip im bios deaktivieren kann, und dass der dann einfach nicht benutzt wird…

    aber ich kann mir schon Microsofts antwort darauf vorstellen, da wird es dann in der neuen installations-routine für das neuste WIndows heissen „Bitte aktivieren sie ihren TCPA-Chip, ohne diesen ist eine installation nicht möglich“. und wenn man das dann macht, und den nach der installation wieder ausstellt heisst es beim booten „Ihr Chip ist deaktiviert, WIndows konnte nicht gestartet werden“…

    und wenn das wirklich soweit kommt, ist ab diesem zeitpunkt nicht nur mein MP3-Player von Apple :)

Diesen Artikel kommentieren