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Eltern-Content

Alexander Kluge traut sich an das Thema Medienerziehung und setzt sich mit den Söhnen (der ältere ist sieben Jahre alt) an ein scheinbar harmloses Piratenspiel, laut Verpackung freigegeben ab 6 Jahren.

Und so verbringen die jungen Männer einen netten bundesdeutschen Nachmittag, stellen Grog her, bauen Freudenhäuser und Spielhöllen, steigern den „Zufriedenheitspegel“ des Kapitäns, indem sie die weiblichen Gefangenen zur Prostitution zwingen und…

Ach, lest doch selber!

8 Kommentare

  1. 01

    Hallo Johnny, zich muß doch eins richtig stellen. Mein Erstgeborener ist stolze sieben Jahre alt und hat damit die Altersfreigabe deutlich überschritten. Übrigens steht da nicht eine Empfehlung für Sechsjährige, sondern eine Altersfreigabe. Was offenbar ebenso zweifelhaft ist, wie dergleichen im Kino bei der FSK Freigabe.

  2. 02

    Danke für die Korrekturen, Alexander! Ich hab’s geändert. :)

  3. 03
    Niklas

    ich mag die änderung von „genau richtig für Sechsjährige“ auf „freigegeben ab 6 Jahren“

  4. 04

    Na das ist ja auch ein Unterschied. :)

  5. 05
  6. 06

    Ich hätte nicht gedacht, daß ich mal so über die Mißhandlung Gefangener, Zwangsprostitution und wahllose Hinrichtungen lachen könnte. Für mich gilt: Solange es nur in einem Computerspiel passiert…

    Der Kluge-Artikel gehört zum Besten, was ich in den letzten Monaten im Internet gelesen habe (wir sparen uns mal den auf der Hand liegenden Namenswitz). Da wird einmal nicht bemängelt, daß Computerspiele zu hart beurteilt werden, sondern daß im Gegenteil offenbar so mancher Titel zu lasch eingestuft wird. Schön, daß am Ende nicht gefordert wird, FSK, BPjS usw. ersatzlos zu streichen. Jetzt kann sich jeder selbst Gedanken machen, wie denn eine bessere Beurteilungsweise von Computerspielen aussehen könnte.

    Übrigens: Am Wochenende habe ich mal wieder „Junta“ gespielt, ein Gesellschaftsspiel rund um eine Bananenrepublik. Da gibt’s auch keine realistische Darstellung von Gewalttaten oder nackte Körper – aber jede Menge Blutvergießen eben schon, und deswegen ist es ab 18 Jahren freigegeben. Wieso klappt so eine Alterseinstufung nur bei Brettspielen?

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