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Rechtschreibpatente

Ich halte die absehbaren Entwicklungen im Bereich der Softwarepatente auch für sehr gefährlich, stimme also der Aktion Stoppt Softwarepatente zu.

Aber können wir uns nicht auf ein kleines bisschen Rechtschreibung einigen?

seinen!
(Foto © Ralph Segert)

24 Kommentare

  1. 01

    Jedem Tierchen sein Plaisierchen.

  2. 02

    Vielleicht isses witzig gemeint.

  3. 03

    Würd ich auch vermuten. Anders klingt es vermutlich auch nicht besonders griffig…

  4. 04

    Oder eine Kombi-Demo gegen Softwarepatente und Rechtschreibung.

  5. 05

    bin ich blöd, oder wo ist da der fehler?

  6. 06
    Bettina

    seinen anstatt sein?

  7. 07

    Da sieht man mal, welch Unbill die ganze Softwareverpatenterei auslöst – und nicht nur bei den Softwarepatenten…

  8. 08

    Wir Softwareentwickler sind so in unserer Welt, die ist so komplex und unübersichtlich und schwierig und gewagt und gefährlich und süchtig machend, da können wir uns nicht auch noch um soetwas nebensächliches wie Rechtsschreibung kümmern *gig*

    Ausserdem lässt die Konzentration nach zwei durchgetippten Nächten bei der Patentrecherche einfach nach.

    Schnief… Ich geh jetzt weinen…

  9. 09
    Andreas


    ist wohl eher ein grammatik als ein rechtschreibproblem.

  10. 10

    Das stimmt wohl voll. So ist das mit den Meckerern: Bauen selber nur Mist.

  11. 11
    Wolfgang K.

    Einer der wenigen Fälle eines fehlenden (anstatt fälschlich gesetzten) Apostrophs …

  12. 12

    @icewind:
    Program = ganz viele Zeichen die in einer Maschine eine Reihe von Befehlen ergeben und somit eine Reihe von Funktionen ausführt

    ProGramm = Aktion der Weigfhtwatchers (oder so)

    Ich weiß, es gibt im deutschen ein Wort das Progamm (mit zwei M) geschrieben wird. Das bezeichnet aber eher das Theater_programm oder Veranstaltungs_programm.

    Die Pro|gra|mierer schreiben ja keine Veranstaltungsprogramme, oder!?

  13. 13

    Ralf, ich fürchte, das stimmt nicht. Programmierer ist korrekt.

  14. 14

    Es gibt beide Schreibweisen, aber Programmierer ist häufiger.
    Siehe Uni Leipzig

  15. 15

    Nichts gegen die Uni Leipzig, aber der Duden sagt, einen Programierer gibt es nicht.

  16. 16

    Wenn es nicht im Duden steht gibt es das nicht? Naja.
    Es steht nicht alles im Duden was glänzt…

  17. 17

    Bevor jetzt jemand prophylaktisch den Strick aus dem Keller holt und die nächste Lynch-Party vorbereitet: Ich nehm das nicht so 100%ig ernst!
    Rumstreiten kann ich mich mit Finanzamt und anderen Behörden.

    Trotzdem noch ein kurze Erläuterung:
    1. Ich schreibe wich ich spreche. Sprache unterliegt einer ständigen entwickelung und ändert sich mitunter im Wochenrhythmus. Wer hätte sich vor 1 Jahr schon Gedanken darüber gemacht ob es DAS Blog, DIE Blog oder DER Blog heisst?

    2. Pro-Gra-Mierer. Sp spreche ich es aus und so höre ich es auch andauernd. Ich persönlich kenne niemanden der Pro-Gram-Mierer sagt.

    3. Für mich das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Die Abstammung.
    Das VeranstaltungsprograMM hat nun einmal nichts mit dem ComputerprograM zu tun. Coputer-Program ist vom englischen „to program“ abgeleitet und mit der Zeit (leider) eingedeutscht worden.
    Und genauso habe ich es vor 20 Jahren auch mal gelernt. Damals gab es schon die Frage, ob wir nach der Schule mal Softwärer werden die Hardwär program(m)ieren.

    Ansonsten: Nicht jedes (Pro)Gramm auf die Goldwaage legen. Im Duden Googeln ist manchmal schön und lustig. Bringt aber auch recht merkwürdige Ergebnisse zu tage.

    ;-) !

  18. 18

    @konomu: Nein, der Duden ist sicher nicht das Himmelreich, aber wenn die Uni Leipzig als Quelle für „Programierer“ eine Tageszeitung (Berliner Zeitung) angibt, halte ich in diesem Punkt den Duden für glaubwürdiger.

    @Ralf: Wenn schon Ethymologie, dann frage ich mich aber, warum es „to program“ aber trotzdem „programming“ heißt. Und das Veranstaltungsprogramm arbeitet doch an sich auch nur Zeile für Zeile von oben nach unten ab. Wie ein Computerprogramm.

    Dies nur als kurzes Telegram. ;o)

  19. 19

    Da muss ich mir erstmal etwas Ethylalkohol Schluck für Schluck geben und eine Nacht drüber schlafen.

    Prost ;-)

  20. 20

    Sagt/Schreibt doch einfach Softwareentwickler. Programmierer (mir ziemlich egal wie man es schreibt) hört sich eher wie Hacker an, was die meisten Programmierer (mir ist immer noch egal wie man es nun schreibt) auch sind. Und das ist Software entwickeln nun wirklich nicht. Genausowenig wie ich eine Resource oder mich als Humankapital verzinsen lasse.

    Have fun

  21. 21
    B.

    @Mayweather:

    Der „Wortschatz“ ist nichts weiter als eine Datenbank. Das heißt, man findet dort alle Schreibweisen, die sich in öffentlich zugänglichen Medien finden, einschließlich derer, die geballte Inkompetenz gepaart mit der Einsparung von Korrektoren hervorbringen.

  22. 22

    Nix da! Wir gründen jetzt ein Formalkomitee zur Findung der korrekten Rechtschreibung von uns unbekanten Wörtern. Mit Bier. Und Musik.

    Programm zur Gründungssitzung folgt sobald geklärt ist wer das Bier besorgt und wer die Musik aussuchen darf. Bis dahin wird ein kommissarisch eingesetzter Vorsitzender einen kommissarisch eingesetzten Volontär bestimmen, welcher darüber wacht das ein kommissarisch eingesetzter Lektor alle Wörter schwärzt, die auch nur ansatzweise uns unbekannt erscheinen. Wer als erster vom Bierholen zurück und halbwegs nüchtern ist, darf den kommisch eingesetzten Vorsitzenden aussuchen. Aussuchbar sind alle Kommitments die mehr als 3 Bier pro Stunde vertragen und über einen aktzeptablen Musikgeschmack verfügen.

    Ich geh jetzt mal die Kettensäge besorgen.

  23. 23

    Ist denn der Musikgeschmacksausschussvorsitzende bereits vor Ort für die erste Sitzung? Händel oder Front 242? Und welches Bier? Bin Friese, trinke primär Jever. Oder Becks. Aber nicht diese Mäusepisse Gold.

  24. 24

    Das muss aber förmlich beantragt werden. Dreifache Ausfertigung. Keine Kopien!

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