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U2 in Berlin

coexist

Oh ja, ich kann sie jetzt schon in den Kommentaren lesen. Die Hinweise darauf, wie sehr Bono nervt. Wie angeblich sinnentleert seine Statements sind. Darauf, wie viel besser die Band „früher“ war. Oder darauf, dass sie schon immer furchtbar waren. Read on, my dearest. Oder auch nicht. Denn das hier dauert länger.

Ob man eine Band grundsätzlich mag oder nicht ist meist Zufall. Der richtige Song zur richtigen Zeit im richtigen Alter im richtigen Moment: SCHWUPPS!, schon haben sie dich. Für immer, manchmal. Oder eben nicht.

Mich hatten U2 damals, mit ihrer ersten Single „Out of control“ und beinahe allen folgenden und so kam es, dass ich gestern Abend, 26 Jahre nach der Veröffentlichung dieser Single, selbst etwas erschrocken überrascht feststellen musste, dass U2 scheinbar die Band in meinem Leben ist, die ich am häufigsten live gesehen habe. Etwa sechsmal, schätze ich. Meine frühere eigene Band zählt nicht mit, Smartass.

The Clash wrote the rulebook for U2 schrieb Bono im Jahr 2002 auf u2.com zum Tode von Joe Strummer und wer U2 nicht erst seit „Achtung Baby“ kennt, versteht, was er meint. Abgesehen davon jedoch, dass sie nie wirklich als Punkband galten, unterschieden sich U2 speziell in den späten 70ern, frühen 80ern in zwei wichtigen Punkten von ihren Kollegen. Denn die politische Seite von The Clash basierte zu Beginn ihrer Karriere zur einen Hälfte auf Marx-Büchern, die ihnen ihr damaliger Manager Bernie Rhodes zum Lesen vorgeworfen hatte und zur anderen auf den persönlichen Londoner Erfahrungen mit Arbeitsämtern, dem üblichen Ärger mit der Polizei, Hausbesetzungen und ähnlichen Großstadt-Ereignissen dieser Zeit. U2 jedoch stammten aus Dublin und diese Stadt schien ihren Kindern eine Politisierung in anderem Maß in die Wiege zu legen. Wer heute über Bonos „Predigten“ auf der Bühne moniert, der vergisst, dass diese Reden oder Statements schon von Beginn an fester und untrennbarer Bestandteil von U2 waren. Schon auf dem zweiten Berlin-Gig am 4.November 1981 (der erste hatte im Februar des selben Jahres im Kant-Kino stattgefunden) , als U2 im Vorprogramm der Psychedelic Furs im halb gefüllten Metropol spielten, schwang Bono feurige Reden und stellte sich nach dem Gig den Gesprächen der Zuschauer (und schenkte ihnen, nebenbei bemerkt, T-Shirts – irgendwie musste man die Kapelle ja bekannter machen). Auch wer sich an den 1983er U2-Auftritt mit einem weiße Fahnen schwenkendem Bono beim Lorelei-Festival erinnert, dessen Fernseh-Ausstrahlung den ersten Durchbruch für die Band in Deutschland bedeutete, muss froh über die Zurückhaltung des Mannes in den letzten Jahren sein.

Während sich The Clash außerdem (ihr merkt, ich komme zum zweiten Unterschied!) hemmungslos beim guten alten Rock’n Roll der 50er und 60er, also z.B. bei den Kinks bedienten und rückwirkend betrachtet in deren Tradition standen, konnten und wollten U2 das nicht. Sie konnten es nicht, da das handwerkliche Potential zu Beginn ihrer Karriere nicht ausreichte bzw. völlig anders orientiert war und sie wollten es nicht, da der damalige Voll-Hippie The Edge als musikalischer Zeremonienmeister der Band eher von Brian Eno als von David Bowie beeinflusst war.

Speziell seine Art die elektrische Gitarre zu spielen war es aber, die mich aufhorchen ließ und die U2 von Beginn an eine musikalische Einzigartigkeit gab, ob man diese nun mag oder nicht. Man konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als die Band 10 Jahre später die Wurzeln des Rock’n Roll entdeckte, mit B.B. King auf Tour ging, „Helter Skelter“ sowie „All along the watchtower“ coverte und dies mit der ihr eigenen selbstreferenziellen Art (siehe auch hier wieder: The Clash) als Sensation empfand, aber das Selbstverständnis und die Leidenschaft in der Umsetzung machte „Rattle and Hum“ schlicht zu einem weiteren großen U2-Album.

Natürlich sind U2 längst „nur noch“ ein Pop-Unternehmen und das letzte Album klingt in meinen Ohren mit Ausnahme von „Vertigo“ banal. Mir geht Bono auch immer mal wieder auf den Keks. Und ich verstehe bis heute nicht, warum Menschen, die ein U2-Konzert besuchen, jeden verdammten Song der Band mit der Mimik und Gestik eines vor seinem ersten echten Kuchen hockenden Säuglings mitklatschen müssen. Volksmusik, I guess.

Aber: es gibt nicht viele Bands, die seit ihrer Anfangstage ohne einen einzigen Personalwechsel, ohne selbstverliebt in die Öffentlichkeit gezerrte Drogenexzesse, ohne Kooperationen mit Automarken und mit dauerhaft neugierigem Interesse für politische, künstlerische und musikalische Welten außerhalb der eigenen nach 23 Jahren immer noch zweieinhalb-Stunden-Sets spielen und eine Show fürs viele Geld bieten (jahaha! ab 1.000 Besuchern sind Konzerte keine „Konzerte“ mehr, sondern „Shows“), die man „multimedial“ nennen darf ohne dabei rot zu werden. Und die dabei zumindest aus gefühlten fünf Kilometern Entfernung überzeugend klingen.

So geschehen gestern Abend.

Ein Freund hatte mir seine Karte geschenkt (Danke, Jan! Die nächsten 73 Biere gehen laut Ticketpreis-Aufdruck auf mich!) und so saß ich allein auf Sitz 24.343 im Berliner Olympiastadion, Rang 536, Reihe 78. Oder so. Viel zu weit weg. Einer von 90.000 wohl. Kaiser Chiefs und Snow Patrol habe ich leider verpasst, musste aber trotzdem eine gute dreiviertel Stunde neben meinem (physisch betrachtet) ziemlich breiten Sitznachbarn ausharren, bis dieser und 89.997 andere mit dem ersten Klang der Hauptattraktion von den Sitzen aufsprangen (es fehlten das erheblich ältere Paar vor mir und ich selbst).

Ich bin generell ein mieser Konzertbesucher. Ich höre und sehe gerne die Band auf der Bühne. In Ruhe. Von weiter hinten, in Biernähe. Das „Happening“, der „Event“ als solcher interessiert mich nur als außenstehender Betrachter, die Zeiten in der ersten Reihe sind lange vorbei. Schlimmer noch bei solchen Giganto-Veranstaltungen: ich kann mich selbst nach mehrfacher Versicherung im Umkreis von 800 Metern niemanden zu kennen nicht zum La-Ola-Mitmachen hinreißen lassen. So sue me.

Und so wäre ich nach den ersten 30 Minuten fast gegangen. Wäre da nicht diese für U2-Gigs ungewöhnliche, etwas heftigere (fast hätte ich „aggressivere“ getippt, aber nur fast) Stimmung im etwas breiigen Stadionsound von der Bühne gedonnert. Die Gitarre war bedeutend lauter als bei den letzten Enormodrome-Konzerten, es gab noch weniger Lächeln von der Band als sonst zu entdecken und mit dem Einbruch der Dunkelheit begann die schon aus reiner Nerd-Sicht natürlich beeindruckende Bühne ihre Fähigkeiten anzudeuten. Der für mich wichtigste Grund zu bleiben war jedoch, dass die Band gezielt die Ohoo-Uhuuus aus dem Publikum verkürzte bzw. sie nicht wie früher unnötig in die Länge zog. Ihr wollt mitsingen? Na dann macht, jetzt geht’s aber weiter. Erleichternd.

Ganz sicher stand der Abend auch unter dem Stimmungseinfluss der Anschläge in London, die Bono gekonnt und professionell nicht zum Thema des Abends ausschlachtete, sondern mit Kondolenzen an die Angehörigen der Verstorbenen und einem Dank an diejenigen kommentierte, die sich um die Verletzten kümmern. Dass die gesamte restliche Show mit den auf der gesamten Tour vorhandenen politischen Statements zu den Tagesereignissen auf beinahe erschreckende Weise passte, dürfte nicht verwundern.

Das oben im Bild zu sehende „COEXIST“ aus Mondsichel, Davidstern und Kreuz ist frommer Wunsch und grandioses typografisches Spielen mit Ikonen zugleich, und wer sich gerne an die ZooTV-Tour mit Jenny Holzers „Truisms“ erinnerte, freute sich über Zitate ihrer Arbeiten während der Zugaben.

Selbst popkulturell interessierte Menschen, die der Musik von U2 nichts abgewinnen können, werden der Band ihren Status als Phänomen nicht absprechen können und vor zweieinhalb Stunden voller Hits einen gewissen Respekt haben. U2 sind außerdem eine der letzten Dinosaurier-Stadion-Rockbands (oder gar die einzige?), deren Karriere den Medienswitch überlebt, genutzt und verstanden hat und ich habe mich gestern nur so zum Spaß gefragt, welche der aktuellen Bands, die mit Internet, TV-Overexposure, Big Brother etc., Superstar-Suchen und generell viel zu früher und gewaltiger Medienpräsenz wohl die Stadien in zehn Jahren füllen wird. Welche Band wird die Ausdauer, die Professionalität, die Kraft und die Songs haben, um noch in zwanzig Jahren vor 90.000 begeisterte Menschen treten zu können?

Es war ein für mich absolut positiv überrraschender Abend. Kein „Konzert“, wie ich es liebe, aber eine „Show“, die sich lohnte.

Und wenn jetzt noch jemand eine Galerie der ganzen Bühnen-Fotos eröffnet, die tausende von Menschen aus mehreren hundert Metern Distanz mit Kleinstkameras und Blitzlicht (!) gemacht haben, dann bekommt er ein Sahnehäubchen. Der Abend, nicht der Galerie-Eröffner.

(Craig war auch da und hat viele Fotos gemacht, meine crappy Handy-Experimentalfotos sind bei den Spreeblicken zu finden und für diejenigen, sie so inside sind, dass sie schon fast wieder draußen sind, gibt es hier ein brandaktuelles Interview mit Negativland)

24 Kommentare

  1. 01

    >> 08.07.2005 um 23:59

    Hast du heute kein Feierabend ;-) ?

  2. 02

    U2 hätte ich auch gerne gesehen … bin zwar einige Jahre jünger aber trotzdem eine sehr geniale Band mit einfach klasse Songs …

  3. 03
    Katharina

    Ich finde U2 gut finden schon ok! Ich wär auch gern zum Konzert gegangen, aber mir hat leider niemand eine Karte geschenkt… Bono mag nerven, aber immerhin fressen ihm die Amis aus der Hand, was er für „Make Poverty History“ nutzen kann. Das hat Bob Geldof nicht geschafft.
    Übrigens ist Bono für den Friedensnobelpreis nominiert worden…

  4. 04
    Krischan

    >“Kein „Konzert“, wie ich es liebe, aber eine „Show“, die sich lohnte.“

    Ich war beim multimedialen Ereignis auf Schalke vor gut 4 Wochen. Treffender, als mit diesem Satz hätte ich es auch nicht beschreiben können. Schöner Bericht und um die Set-List kümmern sich eh andere ;-)

  5. 05

    „Das nächste dreifach ausverkaufte Konzert im Knaack gucken wir zusammen und reiben unsere schwitzenden Körper aneinander.“ aus deinem „Wenig sp8ter“-Post steht doch irgendwie ganz schön im Gegensatz zu dem ganzen „Ich bin generell ein mieser Konzertbesucher.“-Absatz hier…. oder nicht?

  6. 06

    U2 sind einfach zu abhängig vom Geld geworden.
    Sie können immer noch gute Musik erzeugen und sich so normal wie früher verhalten. Es ist aber fast unmöglich solage das Geld der wichtigste Grund für die eigene Existenz ist.

    Feedback zum layout:
    Die Farben sind die Besten, Platzierung der Werbeblöcke ist fast perfekt.
    Vorbildhaft würde mein Meister sagen.

    Write on my dear.

  7. 07

    @blog groupies
    wieso ist u2 abhängig vom geld?
    „…Geld der wichtigste Grund für die eigene Existenz ist.“ hä?
    geld ist der grund, warum u2 existiert?

  8. 08

    U2? Ich kenne die gar nich.

  9. 09
    stffn

    @blog groupies
    Was soll das? Geld, Existenz. Ihre Existenz ist doch noch von vielen anderen Sachen abhängig, man denke nur an Sauerstoff und Wasser.

  10. 10

    Toller Artikel.

    Ich bleibe permanent bei dem Satz „mit der Mimik und Gestik eines vor seinem ersten echten Kuchen hockenden Säuglings mitklatschen“.
    Wie sieht das denn aus? Gabs da Versuchsreihen zu? Mit unechten Kuchen? Steckt da implizit Mutterkuchen ist kein echter Kuchen drin oder lese ich das nur rein, weil mir der Hausarzt für diesen Monat nix aufgeschrieben hat.
    Anyway, du hast mich jedenfalls dazu gebracht, nochmal zu überlegen, warum ich das über U2 denke/dachte, was ich über U2 denke/dachte. (das sie grauenvoll sind).
    Danke, dafür.

    /geek

  11. 11
    Gene October

    seit ich Bono mit der weissen Fahne damals auf der Loreley gesehe habe finde ich den und sein Predigergehabe zum kotzen, schlimmer ist nur Sting – aber der hält sich ja zur Zeit löblicherweise zurück. Als Gut-Mensch ist mir Bob Geldof lieber und musikalisch gesehen sind U2 einfach übel.

  12. 12
    andI

    Erstmal vorab an alle, die nicht dort waren, weil sie keine Karte hatten: Ich war gut 2 Stunden „vor U2“ da, da gab`s die Ticks schon für `nen Zwanni. Wird Richtung Konzertbeginn sicher nicht teurer geworden sein. Das ist sowieso ein Phänomen: Jedesmal nehme ich mir vor, bei etwas größeren Konzerten – sorry – Shows keine Karten im Vorverkauf zu erwerben, weil ich es in letzter Zeit so gut wie immer erlebt habe, dass die Schwarzdealer ziemlich alt aussahen und die Karten zum Freundschaftspreis hergeben mussten. Bei U2 war das schon witzig, wenn man bedenkt, dass der Gig innerhalb von 1-2 Stunden ausverkauft war und die Schwarzmarktpreise anfänglich mehrere Hundert Euro betrugen (das Gesicht von einem 400 Euro zahlenden eBay-Käufer hätte ich gerne gesehen, als ihm vorm Stadion die Karte für`n Zwanziger angeboten wurde…). Sehr erstaunlich. Vor allem, wenn bedenkt, dass vor zwei Wochen in Dublin vor dem Stadion bis zu 1200 EUR für eine Karte gezahlt bzw. verlangt wurden und es wohl sogar Luete gab, die gegen Zahlung von 350 EUR ihren Sitzplatz mit Innenraumbesuchern tauschen wollten.

    Wo hast Du denn gesessen, Johnny? Dem Foto nach zu urteilen, von Bono aus gesehen rechts neben der Anzeigetafel, würde ich mal vermuten. Da hast Du ja noch richtig guten Sound und richtig gute Sicht auf die Bühne gehabt. Ich stand am Anfang recht nah seitlich an der Bühne. Das hält kein normaler Mittdreißiger mehr aus. Nach dem dritten Song hatte ich echt Angst vorm Hörsturz, der Sound war auch nich doll. Zurück gezogen Richtung Dixie-Dorf und Bierstand wars dann aber voll Alte-Leute-kompatibel. Super Sound, wie ich fand, und guter Blick auf das, wie Du schon erwähntest, sehenswerte Bühnenspektakel.

  13. 13

    ohne Kooperationen mit Automarken

    U2 hat aber mal werbung für apple gemacht, ich glaube fürn ipod oder so und zwar mit vertigo – also bitte ;)

  14. 14
    flix

    aber werbung für apple ist doch gediegener als fürn auto…

  15. 15
    Gene October

    Werbung für apple hat auch Henry Rollins gemacht. Allerdings fürs Powerbook und nicht für den I-Pod

  16. 16
    best driver

    Hy, an alle die was zu sagen haben oder besser gesagt die keine ahnung haben einfach mal die Klappe halten.
    U2 sind U2 weil wir Fans sie zu dem gemacht haben,was sie heute sind. Ich kann mir kaum vorstellen wenn sie so schlecht wären wie immer behauptet wird, das es dann 90000 Mann ins Stadion geschafft haben.
    Gerade in der heutigen Zeit in der es immer besser ,größer, weiter und schneller sein darf, als in der Vergangenheit fand ich es sehr erfrischend, dass U2 bei ihrer Show dieser Gigantomanie nicht mehr erlegen sind (siehe POP-MART-TOUR)und einfach eine gute“Normale“ Rock-Show abgeliefert haben.
    Und seien wir mal ehrlich, was kann daran falsch sein alte Hits zu spielen und dann voller Inbrunst mitzusingen. Für mich ist genau dies der Punkt um auf ein Konzert zu gehen. Die neuen Songs höre ich mir viel lieber erst einmal in aller Ruhe zu Hause an.
    Schade nur,das Konzerttechnisch gesehen U2 ein zu reduziertes Angebot in Deutschland vorgelegt hat. 3 Konzerte sind eindeutig zu wenig.
    Wichtig fand ich bei diesem Konzert die Botschaft, die Bono versucht hat an den Mann zu bringen, es gibt keinen alleinigen GOTT und dementsprechend auch keine alleinige Supergruppe. Koexistenz ist das Wort der Stunde. In diesem Sinne seid alle ein bischen toleranter zueinander. Musik soll Spass machen und nicht immer nur Bierernst genommen werden.

  17. 17

    erst allen auftragen die „žklappe zu halten“, dann alle dazu auffordern „žein bisschen toleranter zueinander“ zu sein. du scheinst mir ein bisschen wahrnehmungsgestört zu sein.

    immerhin ne möglichkeit mal die idioten-block-funktion hier auszuprobieren.

  18. 18
    best driver

    Ne glaub ich nicht. Mir geht nur das ständige Gemeckere auf die Nerven,“Früher war alles besser und U2 ist auch nicht mehr das was es mal war“usw.usw. weiter nichts.
    Wenn du da was falsch verstanden hast, dann tut es mir leid!!

  19. 19

    sei doch einfach mal ein bisschen toleranter. so wie es dir von bono aufgetragen wurde.

  20. 20
    best driver

    Okay bin ich :-). Hat dir das Konzert gefallen?

  21. 21

    ix war nicht da. wie fandest du es?

  22. 22
    best driver

    Im Vergleich zu meinem letzten U2 Konzert von 1997 (lange Zeit!!) fand ich das Konzert weniger aufgebläht. Der Bühnenaufbau war okay, der Sound war auch okay. Insgesamt würde ich sagen, es hat alles gepasst, außer mein Platz. Hatte doch arge Probleme etwas zu erkennen. Vor allem da sich die zwei Videoleinwände neben der Bühne erst recht spät zugeschaltet haben.
    Mir hat es jedenfalls viel Spass gemacht. Den Preis der Eintrittskarte mal weggelassen( fast 100€ ist doch etwas fett).
    Super gut fand ich, wie in einen anderen traid schon beschrieben, das die Kartendealer vorm Stadion auf ihren Tickets sitzen geblieben sind.
    Hatte selber versucht über die Konzertagentur eventime am Verkaufstag Karten via Internet zu bekommen. Hat leider nicht geklappt und war schon sauer, das kurze Zeit später die ersten Karten bei ebay vertickt wurden. Zum Glück gab es später noch Restkarten.
    Das ist so ein Kritikpunkt, den ich an U2 machen würde, dass sie in Deutschland nur an 3 Stationen Halt gemacht haben.
    Mal sehen, wann es mal wieder ein Konzert gibt und wie dann die Preise aussehen.

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