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IN/ Im Notfall

Das Feuerwehr-Blog hat nach britischem Vorbild die Aktion „IN/ Im Notfall“ ins Leben gerufen. Ziel ist es möglichst viele Menschen dazu zu bewegen im Handy-Adressbuch einen oder mehrere Telefonnummern mit dem vorstehenden Kürzel „IN“ anzulegen um in Notfällen Rettungs- und Hilfspersonal den Kontakt zu Angehörigen zu erleichtern.

Bitte weiterbloggen.

21 Kommentare

  1. 01

    sehr gute sache,k
    danke für die idee. habs schon weitergebloggt :-)

  2. 02

    Ähm, das internationale Kürzel „ICE“ für „In Case of Emergency“ würde doch wesentlich mehr Sinn machen. Siehe auch http://www.roell.net/weblog/archiv/2005/07/14/ice_notfallnummer_im_handy.shtml

  3. 03
  4. 04

    @Nico: Thematik bewusst, argumentation siehe Stefan’s Link. #

    ICE ist übrigens *nicht* ein allgemein akezeptiertes und bekanntes internationales Kürzel, sondern in der Tat das Akronym für dieses Phänomen in UK.

    Ich garantiere Dir, dass Franzosen, Spanier oder Italiener auch eine nationale Lösung einführen würden, wenn sie es denn täten. Wir wollen es tun!

    Irakli

  5. 05

    Das wäre bei mir ziemlich nutzlos, mein Handy ist ständig mit einem Sicherheitscode gesperrt. So ist es nur halb so wild, wenn ich es irgendwo liegenlasse, verliere oder es geklaut wird. Ich möchte jedenfalls nicht jedem Finder die Gelegenheit geben, mal eben auf meine Kosten zu telefonieren, weil ich den Verlust noch nicht bemerkt habe oder mit dem Sperranruf nicht schnell genug war. Bin ich hier die einzige mit so ausgeprägter Paranoia?
    Meine „Notfallnummer“ steht auf meinem Organspenderausweis. Den sollte auch jeder haben, ob Handy-Besitzer oder nicht.

  6. 06
    M°

    Das ist ein löblicher Ansatz.
    Viel wichtiger ist oftmals allerdings bei einer nicht anpsrechbaren Person herauszufinden, wer sie selbst denn ist, wenn sie keinen Ausweis bei sich trägt.
    Im Grunde ist es Sache des Krankenhauses herauszufinden, wer die Angehörigen sind. Die Rettung hat besseres zu tun, als Verwandte zu kontaktieren, nämlich für eine schnelle Versorgung des Patienten zu sorgen.

  7. 07
    schoussi

    Alles schön und gut, das einzigste Problem bei der Sache, dass mir durch den Kopf geistert, ist die Tatsache, dass wohl über 90% der Bevölkerung nicht wissen, dass sich Handy-Besitzer im Vorhinein vielleicht die Mühe gemacht haben könnten sogenannten „IN“-Nummern in ihr Mobilfunkgerät einzuspeichern.

    Insofern wäre das absolut nutzlos, solche IN-Nummer zu speichern, da wie schon einer meiner Vorredner erwähnt hat, die Leute in einem Rettungswagen wichtigere Dinge zu tun haben, als sich durch die gespeicherten Kontakte des Handys des Patienten auf der Suche nach IN-Nummern zu wühlen. Und ob wirklich einer der (eventuell) helfenden/umstehenden Passanten über die Möglichkeit, dass es sowas wie IN-Nummern gibt, bescheid weiß, halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich.

    Schließlich wußte ich selbst, bis zum Lesen dieses Beitrags hier, nichts von dieser IN-Thematik und ich bin mir auch ziemlich sicher, davon weiß kaum jemand auf der Straße…

    …dennoch eine sehr löbliche Idee – trotz allem; und vielleicht reicht ja die Hoffnung aus, dass sich im Falle eines (Not-)falles wirklich mal jemand in der Nähe befindet, der weiß, dass der Handybesitzer eventuell Notfall-Nummern gespeichert haben könnte und sucht und wählt diese vorsorglich.

  8. 08

    grundsätzlich ´ne super idee!

    ich sehe allerdings das problem der information und aufklärung. das wichtigste überhaupt wäre meiner meinung nach die ärzte und das pflegepersonal in den notaufnahmen der krankenhäuser und die polizisten über die existenz eines solchen „in-eintrages“ zu informieren. ggf. auch noch die mitarbeiter des rettungsdienstes.

    ich bin davon überzeugt, dass die wenigsten helfer der o.g. personengruppe darüber bescheid wissen. ich werde dies bei meinem nächsten dienst gleich mal abfragen. ;-)
    konkret: übernehmt ihr zentral die benachrichtigung & information der entsprechenden helfer?

    übrigens: im rettungsdienst hat man in der tat kaum zeit sich um „so was“ zu kümmern – von wenigen einzelfällen einmal abgesehen. ausserdem hat die schnelle verständigung eines angehörigen für die primäre versorgung des notfallpatienten ZUNÄCHST keine konsequenz.

    ich bin selber aktiv im rettungsdienst tätig und habe bis heute noch nie davon gehört. sicher hängt dies auch damit zusammen, dass es eure initiative noch nicht so lange gibt.

    bleibt zu hoffen, dass möglichst viel aufklärung betrieben wird und dass möglichst viele „mitziehen“.

    um dieses wichtige thema publik zu machen kann ich euch anbieten, als ausbilder beim drk die kursteilnehmer auf diese möglichkeit hinzuweisen.

    ich werd´ das thema auch mit meinen ausbildungskollegen und mit den rettungsdienst-mitarbeitern und notärzten diskutieren…natürlich werde ich auch gleich einen „in-eintrag“ und sicherheitshalber auch einen „ice-eintrag“ in mein adressbuch einpflegen…

  9. 09
    Melanie

    auch ich habe schon am eigenem Leib erfahren wie wichtig es ist wenn man jemanden in seinen unterlagen hat der im notfall benachrichtigt werden kann und da heut zu tage ja fast jeder ein Handy bei sich trägt, ist IN meiner Meinung nach eine optimale Einrichtung. Weiter so, echt Daumen hoch,… ich werde auch gleich mal noch ein paar Freunde anschreiben und ihnen die sache ans herz legen,…. und natürlich weiterbloggen,…

  10. 10

    an sich finde ich die initiative sehr gut.

    da ich selber zivildienstleistender in einer rettungswache war,
    weiss ich, dass die schnelle erstversorgung vorrang hat.
    um die kontaktierung angehoeriger kümmert man sich
    dann meist erst im krankenhaus.

    aber anderes szenario:
    man findet des nachts auf dem heimweg eine alkoholleiche oder jemanden, der – wie auch immer – ziemlich zugerichtet auf dem gehweg liegt.

    dann haette man eine moeglichkeit, angehoerige zu verstaendigen.
    auch wenn man den rettungsdienst verstaendigen muss, kann man bis dieser eintrifft angehoerige verstaendigen.

    was jetzt fuer mich interessant wäre:
    ist ein fernsehspot in planung oder gar vorhanden?
    Ich arbeite hier beim Lokalfernsehen mit kontakten zum Regionalen und „dritten“ Programmen.
    Da die meisten Bundesbürger regelmäßig fernsehen, wäre das auch eine gute Plattform, die Idee weiterzutragen.

    Da ich selten hier bin, freue ich mich ueber Emails mit Kommentaren oder/und antworten.

    mfg, paul

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