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Leipzsch

loeffel
(Das passiert, wenn man zum kleinen Kaffee mit Milch ein Espresso-Löffelchen reicht)

Das mit dem Löffel ist nicht weiter tragisch, ansonsten sind hier nämlich alle ausgesprochen nett. Auf diese wirklich nette, angenehm normale Art, nicht mit dieser „Ich hab gerade einen dreitägigen Customer-Care-Kursus hinter mir“-Nettigkeit.

Gerade in Leipzig angekommen, eigentlich wollte ich nur kurz die Sachen im Hotel lassen und gleich zur Messe, mein Zimmer ist aber noch nicht fertig. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich also irgendwo zu früh. Ist ja auch was.

Also Kaffee trinken, WLAN einrichten (geht, wie man sieht) und nach Lektüre einer lokalen Stadtzeitung überlegen, ob ich heute Abend zur „Studenten-Karaoke-Party“ oder lieber zum „Summernightblues mit der Monokel-Blues-Band“ gehen soll. Ich entscheide mich aber wohl doch für die „Branchenparty“, wegen der ich eigentlich hier bin. Die aber ohne Karaoke und Blues sicher nur halb so dufte ist (ich glaube, das Wort „dufte“ tauchte bisher noch nie auf Spreeblick auf). Aber ich bin ja nicht zum Singen oder „Woke up this morning“-Hören hier, sondern für beinhartes, kompromissloses Business Development. Also zum Quatschen und Saufen.

Das Moblogging über flickr funktioniert prima, wie man am Bahnhofsbild des vorletzten Eintrags sehen kann. Posten per E-Mail bekomme ich auch noch hin und dann kann ich bald das Büro kündigen und blogge sowieso nur noch ausm Dauerurlaub.

13 Kommentare

  1. 01

    Dauerurlaub. Guter Vorsatz! Was machst Du denn auf der GC? Bist Du grosser Spieler? ;)

  2. 02

    Freut mich, dass dir meine Stadt gefällt. ich wünsche dir viel Spaß auf der GC und wenn du schön weggehen willst, dann schau unter http://www.kreuzer-leipzig.de nach. in leipzig findet sich immer irgendwas. :)

    so, ich mach dann mal in den urlaub. ;)

    falk

  3. 03

    hab grad lust auf ein latte macchiato! :)

  4. 04

    Isch hoff ma, dor dschonny mach unsrän kaffee. mir sachsn möchen kaffee nämsch gans sähr. un ich hoff och, der mach unsr pilsnr. das nämlich gans dolle leggär.

    obwohl, wir sachsn möchn die preißn ja echendlich nich, jeden kriesch hammer geschn die verlorn… ;)

  5. 05

    Ich freu mich schon auf euer Bier. Nach zwei bis drei fang ich dann an, den Dialekt zu üben und ziehe mir damit den Hass aller Einwohner zu…. :)

  6. 06

    …und warum wird das Geräusch des Löffels immer hohler, je öfter man auf den Boden des Glases klopft, hm?

  7. 07

    das ist wie mit den stimmen im kopf, die immer lauter werden, wenn man versucht sie zu ignorieren …

  8. 08

    @johnny, ich würde dir mal bockbier empfehlen :) das is im grunde ne härte form des schwarzbiers, schmeckt aber besser und hat mehr alk (so 7-8 vol%) ;)

  9. 09

    Apropos dufte:

    Gab es schon mal hier:
    http://www.spreeblick.com/2004/09/30/gestern-im-bundestag/ .
    Haste den ollen Lindenberg sagen lassen.

  10. 10

    datt kümmet davon, wenn man im Östen
    versucht Kaffee zu trinken.

    ….mit Schrecken an Wismar denkend.

    – DraussennurKännchenregierung.

  11. 11

    In Leipzig kannst du übrigens die Aline: http://www.spreeblick.com/2005/07/10/aline-peggy/ treffen.

    Sie ist mittlerweile aus ihrem Wohnort in der Nähe von Lichtenstein in einen Vorort (oder eher Außenrand-Ortsteil) von Leipzig gezogen.

    Also einfach mal das Bild umhängen.

    (Ich könnte dir jetzt auch noch sagen, wo du in der Innenstadt hingehen musst, um sie auf der Arbeit zu treffen…

    „Spreeblick führt Interview mit Love Shack“

  12. 12

    Johnny, eigentlich hätte ich dich ja im Auto mitnehmen können. Ich war zum spontanen und selbsteingeladenen Vorstellungsgespräch halb zehn dort. An was man alles so nicht denkt, wenn man zu viele Termine in seine Urlaubstage packt ;)

    Grüße, nun wieder aus Bayern, Hagen

  13. 13

    ..ich hab jetzt auf die schnelle nicht alle comments durch geackert. aber ich wette, dass das nicht dein erstes mal ist, wo du „zu früh“ bist.

    harhar ^^

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