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Fertig

War nett, man muss sich aber wundern, warum auf einem Panel vor dann etwa 30 Leuten alle englisch reden müssen. Bei einer einzigen anwesenden englischsprachigen Person, die das selbst für nicht notwendig hielt. Strange, so to say.

14 Kommentare

  1. 01

    kennich.

    ist auch so eine neue entwicklung, die um sich greift. macht für manche erst ein ernsthaftes ‚meeting‘ aus, wenns international anmutet. aber das ist wohl unumkehrbar. nimms als sprachübung. hat noch keinem geschadet, sich in anderen sprachen zu üben.

  2. 02

    Es kann teilweise schon echt nerven, wenn in einer Agency von Cashflow, Smoothness, Styleguides und Worst-Cases geredet wird“¦

    Die Krone setzt sich da meiner Meinung der Begriff „Image-Bild“ auf“¦

  3. 03
    Stefan

    Vielleicht reden die Leute englisch, weil auf deutsch sonst solche komischen Halbsätze rauskommen: „warum auf einem Panel vor dann etwa 30 Leuten alle englisch reden müssen“
    Und Panel ist auch nicht so richtig deutsch, oder?

  4. 04

    ja, das ist schon etwas dumm. ob man so mehr internationalen flair generiert? dumm ist allerdings auch, dass du mobil posten kannst und ich nicht. dadurch bist du schneller. ich werde jetzt trotzdem noch was zum thema bei mir schreiben. – was ich eigentlich noch sagen wollte, aber vergessen hab eben: dein spruch im podcast: „ich habe nichts gegen klingeltöne, ich habe nur etwas gegen arschlöcher“ hat eine gewisse hollywood-tauglichkeit. und ich meine das gute hollywood.

  5. 05
    stefanx

    ach was, der matze war auch da? und uns läßt man zurück, in der provinz!

  6. 06

    tja x, dafür weiszt du schon, wie die neue ff klingt. denn musik gibt’s auf der popkomm ja nur am rande! (sorry für den offtopic-kommentar)

  7. 07
    stefanx

    die ff reißt dieses mittelmäßige jahr auch nicht mehr raus…

  8. 08

    In der EDV (IT) auch so ein Phänomen. Einige meinen nur wichtig zu sein, wenn sie in Präsentationen vor einem rein deutschsprachigen Publikum englisch daherquatschen. Und diese Typen wollen dann auch noch durchsetzen, dass alle Spezifikationen, Pflichtenhefte, Anforderungen und Konzepte ebenfalls auf englisch geschrieben werden.

    Leider vergessen sie dabei, dass die wenigsten sich schon in der Muttersprache missverständnisfrei ausdrücken könen, geschweige denn auf englisch.

    Ganz bescheuert sind dann die Typen, die mal für nen Jahr am CalTech studiert haben und dann die nächsten 10 Jahre in der Heimat einen bescheuerten Amiakzent einstreuen und so tun als finden sie bei manchen Dingen nicht das deutsce Wort. Bei soviel Bullshit fasse ich mir doch an den Kopf :-)

  9. 09
    Pascal

    Naja – aber Leute die „was drauf haben“ haben solche Blendereien ja eigentlich nicht nötig…

  10. 10
    martin_

    wahrscheinlich wär ich lachend zusammengebrochen bei dem „panel“
    *headshake*

  11. 11

    Naja, wenn der Rest der Werbung und ein Teil der Information ebenfalls englisch sind, muss das wohl so sein. Hab neulich eine Internetseite gesehen, auf der die komplette Hauptnavigation englisch war.

    Wohlgemerkt eine deutsche Seite, auf der es um ein deutsches Thema geht, an Deutsche gerichtet, von Deutschen gemacht.

  12. 12

    Meine Erklärung:

    Englisch ist die Sprache, die kaum einer kann, aber jeder versteht. Oder besser gesagt, zu verstehen glaubt.

    Kommunikation beruht ja zum grössten Teil auf Interpretation. Darum lässt sich im englischen leicht die Illusion einer gelungenen Verständigung herbeiführen. Die Wörter sind kurz und bieten einen hervorragenden Interpretationsspielraum.

    Vielleicht geht es ja auch gar nicht um die tatsächlich Anwesenden…..vielleicht nimmt der Vortragende ja seine Ergüsse auf, um ein internationales Publikum daran teilhaben zu lassen?

  13. 13

    Hehe, heute auf Arbeit auch. Mensch, mir fällt nur das Wort nicht ein – naja hatte jedenfalls irgendwas mit Fliegen zu tun. So meinte eine sehr, sehr wichtige Person irgendwas und beendete den Satz mit einem deutschen Begriff, nur um sich nach der ersten Silbe auf ihre Wichtigkeit zu besinnen und diesen Begriff in englisch auszuplappern. :) Schon komisch, so wichtige Leute …

  14. 14

    Richtig peinlich wird’s erst wenn man tatsaechlich im Ausland lebt und einem wirklich Worte nicht mehr einfallen oder man sie nie auf Deutsch gelernt hat (z.B Begriffe die man nur waehrend der Arbeit benutzt).

    Das glaubt einem dann naemlich keiner und man kommt sich ziemlich bescheuert vor.

    Von den letzten 10.5 Jahren habe ich 8 in England und Schottland verbracht (bzw lebe noch immer, um genau zu sein) und die einzige Zeit (aehm, ist das jetzt richtiges Deutsch?) in der ich Deutsch spreche bzw schreibe ist wenn ich mal mit Familie in Deutschland kommuniziere und wenn ich ein paar Deutsche Blogs lese und da mal kommentiere.

    Neulich wollte mir das Deutsche Wort fuer Dashboard (Armaturenbrett in diesem Fall) wirklich absolut nicht einfallen und ich hatte gerade kein Woerterbuch zur Hand. Ich kam mir ganz schoen bloed vor.

    Also: Habt Mitleid mit uns echten Expats ;-)

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