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Podcast vom 16.12.2005

Die letzten fehlenden Worte des Wochenrätsels.

Spreeblick-Podcast vom 16.12.2005, MP3, fast acht Minuten, 5,3 MB.

Inhalt:

Northern Soul, Musik in Podcasts, Fehler im Rätsel und im Allgemeinen, Wochenrätsel letzte Runde.

7 Kommentare

  1. 01

    Northern Soul! Prima! Zwei Tracks, die leider zu selten auf Samplern, aber dafür oft auf Plattenbörsen zu haben sind, sollte jeder mal gehört haben: „Queen Of Fools“ von Barbara Mills (die eigentlich eine Country-Sängerin war…) und „Don’t Pity Me“ von Joannie Summers.
    Wer danach noch irgendeine zeitgenössische Pop-Sängerin ertragen kann, hat offensichtlich keinen Geschmack. Überhaupt, Frauen und Pop – ein ganz dunkles Kapitel, wenn man sich die letzten 20 Jahre anhört (und komme mir keiner mit PJ Harvey…). Aber davor! Übrigens: Zu Northern Soul wird auch northern soulig getanzt. Wie das aussieht, macht Johnny in seinem nächsten Video-Podcast vor, nicht wahr?

  2. 02

    „Tanzen mit Johnny!“ – Könnte funktionieren, Comedy geht ja immer…

  3. 03

    Jo, hast völlig Recht. Es gibt fantastische Musik von nicht GEMA Bands, aber letztendlich kann man seine Musik nicht danach aussuchen. Was ist mit den ganzen Klassikern oder den Perlen aus dem heimischen Musik Regal?
    Beschäftigt man sich in seinem Podcast auch nur ansatzweise mit Musik (was ich auch mache), ist „Podsafe Music Network“ keine befriedigende Alternative.
    Es gibt einige Bands aus meinem engen Umfeld, die selbst ihre Songs bei der GEMA registriert haben. Jetzt kann ich also die fantastischen Songs von guten Bekannten noch nicht mal mehr spielen. Leider gilt hier „einmal GEMA, immer GEMA“. Eine Bekannter wollte für einen gewissen Song eine Ausnahme bei der GEMA erwirken. Aber das lässt die GEMA nicht zu.
    Ruft man bei der GEMA an, weiß dort leider niemand was ein Podcast ist, und bei 3 Anrufen hat man insgesammt 3 völlig unterschiedliche Aussagen zu der selben Problemstellung. (z.B. Samplerproduktion)

    Es wird wirklich Zeit, dass sich zu diesem Thema sehr bald etwas bewegt!

  4. 04

    Die GEMA ist ja, wenn zahlen kann und will, das kleinere Problem. Zumindest gibt es Lösungen, wenn auch zu teure. Viel schlimmer ist die GVL, die haben nicht mal eine Lösung, selbst wenn man bezahlen könnte und wollte.

  5. 05
    Manuel

    …das mit dem Zusammenschneiden, Johnny – das glaub ich irgendwie erst, wenn ich die „Spreeblicker“ höre ;-))

  6. 06

    „Unfunk“ (statt Unfug) ist in diesem Zusammenhang ja auch ein netter Versprecher ;-)

  7. 07

    Johnny, ich würde das hier ja gerne per Audiokommentar kommentieren, aber dann gibt es ja leider keine Kommentare auf meinen Audiokommentar, aber ich möchte ja gerade weitere Meinungen hören lesen :)

    GEMA/GVL: Es gab doch im Frühjahr einen wahren Sturm der Entrüstung, als die Webradio-Tarife der GEMA geändert wurden. Viele Webcaster schrien schon das Ende aller Webradios herbei.

    Ironischerweise wurde das von den „Weg mit der GEMA“-Kritikern kaum aufgegriffen, obwohl sie z.B. bei „radioriff auf reisen“ – einem temporären Radiosender des Auslands und der radiokampagne.de – sogar „Non GEMA“-Sendungen mit Berliner MusikerInnen ausgestrahlt haben. Ich vermute ja, dass der Mangel an Unterstützung der GEMA-Kritiker für die Webcaster u.a. daran lag, dass viele Webradios nur schlechte Kopien der schlechten Dudelsender à la NRJ sind und den subkulturell oder intellektuell bewegten GEMA-Kritikern daher nicht schützenswert. Tja, damit wurde wohl eine gute Steilvorlage verpasst…

    Ein anderes Problem der „Weg mit der GEMA“-Bewegung ist, dass sie mit einer intransparenten und willkürlich erscheinenden Institution ein Problem haben, die nur einen Bruchteil der Bevölkerung betrifft – ganz im Gegensatz zu der „Weg mit der GEZ“-Bewegung.

    Irgendwie ist die Sprach- und Erfolgslosigkeit der GEMA-Kritiker dennoch schade, weil es ja wirklich einiges an der GEMA zu kritisieren und zu verbessern gibt…

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