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Berliner Zeitung

Bilde ich mir das ein oder ist die Berliner Zeitung seit der Übernahme besser, weil bissiger geworden? Vorgestern las ich dieses hübsche Stück und heute den Artikel über Susanne Osthoffs Stern-Interview, der zur Zeit nur in verkrüppelter Form online zu finden ist und daher die beste Stelle nicht beinhaltet, nämlich die, an der die BILD als „Postille für sittliche Analphabeten“ bezeichnet wird. Und morgen wird im Medien-Fall Osthoff nachgelegt.

Man beschäftigt sich mit Medien und deren Stellung in der Gesellschaft. Wie schön. Wenn’s mal nicht zu spät ist.

3 Kommentare

  1. 01

    Christian Bommarius ist seit 1997 einer der leitenden Redakteure der Berliner Zeitung und ist schon durch viele hervorragende Kommentare aufgefallen. Dass er diesmal so bissig war, mag der Ursache seiner Bissigkeit geschuldet sein, der Menschenverachtung, die sich in den Medien gezeigt hat.

    Seinen vollständigen Kommentar gibt es seit auch online und zwar hier.

  2. 02

    Danke! Habe den ganzen Artikel per SUCHE nicht finden können….

  3. 03

    Die Berliner hat des öfteren helle Momente. Ich habe doch sehr gestaunt, als sie den Merkelschen Satz „Arbeit braucht Wachstum und Wachstum braucht Freiheit“ aus der Neujahrsansprache damit kommentiert haben, dass das Problem nicht zu wenig sondern zu viel Freiheit ist. Die Freiheit, Arbeitsplätze nach Irgendwo zu exportieren können, sei das Problem.

    Aber eventuell sind sie überhaupt nicht bissiger geworden sondern wir achten nur genauer darauf, ob sie sich durch die Übernahme verändert haben. Und obwohl es sich vielleicht nur so ist, wie es schon immer war, denken wir nun „oh, die sind aber kritisch geworden“.

    Janek.

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