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Beide Hände an die Tastatur!

Die US-Regierung bemüht sich zum wiederholten Mal um eine zentrale Registrierung aller Internet-Nutzer, die pornografisches Material suchen und sichten wollen, was natürlich nicht nur grundsätzlich eine tolle super Idee sein sondern auch Kinder schützen soll.

Bevor man versuchen will das Projekt am Obersten Gerichtshof der USA vorbeizubekommen braucht man etwas Statistik, und die sollen die Betreiber der großen Suchmaschinen liefern. Yahoo arbeitet bereits „begrenzt“ mit und Microsoft auch irgendwie aber natürlich nixschlimmesallesimgrünenbereich. Nur Google scheint sich vehement gegen jede Form der Kooperation zu wehren.

ZDFheute.de meldet u.a. via dpa:

Die Regierung will von Google wissen, welche Suchbegriffe die Nutzer im Laufe einer einzelnen Woche eingegeben haben. Zudem fordert sie Einsicht darüber, welche Webseiten bei der Suche gefunden werden.

Ich hingegen möchte von der US-Regierung wissen, welche Pillen die Beamten im Laufe einer Woche eingenommen haben und fordere Einsicht darüber, wieviele Tassen bei der Suche in ihrem Schrank gefunden werden. Das würde mir erstmal reichen.

35 Kommentare

  1. 01

    Ich würde dann noch gerne wissen was der Präsident die letze woche gefrühstückt hat, welche Kaffeesorte im Weißen Haus benützt wird und wie dieser aufgebraut ist.

    Das ist doch irgendwie krank…

  2. 02

    wie du schon sagtest…grundsätzlich ist es eine gute Idee, aber bitte nicht auf diese Art und Weise! Ich will nicht wissen, was die US Regierung jetzt schon alles macht um „uns“ zu kontrollieren, aber ich möchte beim besten Willen nicht, das sie alles über uns weiß! Und was wir im Internet suchen, geht denen echt einen kalten Furz an!

  3. 03

    man findet genau eine tasse im schrank.
    sie besteht nicht aus porzellan, sondern
    aus gläsernem menschenmaterial.
    dünne tasse.

  4. 04
    Macke

    Also gut Ich-hab-ja-nix-zu-verbergen, aber bloss gut dass die kein
    Al-Quaida Material suchen ! Die Regierung kann alles und hat alles
    im Griff .

    “ Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgeben will , verliert dabei
    Sicherheit und Freiheit “ Benjamin Franklin,früher U.S. Politiker

  5. 05
    neolith

    Die spinnen, die Amis.

  6. 06
    Jürgen

    @eller82: Was genau ist also die grundsätzlich gute Idee daran?

  7. 07
    Roman

    @Jürgen: Kinder vor Pornographie schützen zu wollen?

  8. 08
    Jürgen

    @Roman: das gute an einer „zentralen Registrierung aller Internet-Nutzer, die pornografisches Material suchen und sichten wollen“ ist, dass man Kinder vor Pornografie schützen will? Na da fallen mir aber weniger invasive Wege ein.

  9. 09

    Google arbeitet wohl auch beschränkt mit: Wenn ich einen Begriff eingebe und auf Suche klicke, kommen die Ergebnisse. Ich wette, das ist bei denen in Washington auch so. Vielleicht haben sie es noch nicht probiert?

  10. 10

    Kann das nicht irgendwie sowieso jeder einsehen, nach welchen Begriffen so geseucht wird?

  11. 11

    Mario A. möchte von Georgy Porgy (zweimal ein böses Wort – oha) gerne wissen, ob man im Weißen Haus weiterhin Praktikantenstellen anbietet und wenn ja mit welchen Suchwörtern man diese via google finden kann.

    Desweiteren interessiert mich sehr, inwieweit Menschen die pornographisches Material konsumieren, zum Terrorismus stehen.

    Vielleicht ist die Herausgabe der Daten von Google ja für die Sicherheit vor dem „Terror“ nützlich?

    Aber eigentlich ist der schlimmste Terrorist ja schon gefunden worden. Der im Weißen Haus…

    Grüße aus Motorcity
    Mario

  12. 12

    Wenn jemand mich ins Glashaus setzen will,
    sollte ich mit Steinen werfen

    bevor ich darin wohne…

  13. 13
    maace

    scheiss amerika! fu! fu! fu!

  14. 14

    Jaja, böse USA …

    Nur: Man muss nicht jeden Quatsch glauben, den deutsche Online-Jorunalisten schreiben. Das Gesetz, um das es der US-Regierung hier geht, verlangt eben nicht, dass sich alle Porno-Surfer irgendwo zentral registrieren. Sondern dass Anbieter von pornografischem Material Jugendschutz-Mechanismen einbauen müssen, die den Zugriff von Minderjährigen auf ihre Webseiten verhindern. Also z.B. einen Zugriff nur per Kreditkarte oder Personalausweisnummer (bzw. einem Äquivalent dazu).

    siehe: http://www.epic.org/free_speech/censorship/copa.html

    Kommt euch das bekannt vor? Mag daran liegen, dass solche Regeln in Deuschland schon seit langem gelten. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie hier von wild gewordenen Jugendschützern für kostenpflichtige Abmahnungen genutzt werden – und der Bundesgerichtshof niemals darauf käme, derartige Vorschriften außer Kraft zu setzen, weil sie das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken könnten.

    Tststs, böse USA aber auch.

  15. 15

    Ach ja, grad noch mal kurz in den ZDF-Beitrag geguckt – und festgestellt dass es dort nur heißt:

    „Es schrieb vor, dass sich Erwachsene, die Online Porno-Material sehen wollen, registrieren lassen müssen.“

    Das ist grenzwertig. Eine Altersverifizierung wäre wohl korrekter gewesen – zumal das Gesetz ausdrücklich vorsieht, dass dabei eventuell gespeicherte Daten nicht weitergegeben werden dürfen.

    Dass solch ein Register natürlich zentral sein muss, hat sich Johnny dann selbst ausgedacht. Aber ist ja klar: Die USA sind ja für ihre Registrierungswut bekannt. Die haben ja auch eine Meldeplficht, und wir nicht. Oder bring ich da grad was durcheinander? :)

  16. 16

    Janko, gut, das korrigiert zu wissen. Ich hatte nur Zugriff auf den ZDF-Artikel und nehme den erstmal ernst. Nur: Kannst du Näheres zur Anfrage bei den Suchmaschinen-Betreibern sagen?

  17. 17
  18. 18
    Donald Botson

    Bla bla. Blala bla bla Bla bla blah? Bla bla bla blah blö blah bla balbla bla bla vbla bla bla bla bla.
    Oh my god!

  19. 19
    Roman

    @Jürgen: Nö, das gute daran, Kinder vor Pornographie schützen zu wollen, ist die die Idee, Kinder vor Pornographie schützen zu wollen.

    Der Rest ist Unfug. Eigentlich traf das es schon ganz gut:
    „Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgeben will , verliert dabei
    Sicherheit und Freiheit“

  20. 20

    Ja, auch ich würde gerne wissen, ob die Amis die Spritze noch im Bein haben! KRASS! Die Worte von Benjamin Franklin teile ich ebenfalls.
    Wer Dan Browns „Meteor“ gelesen hat,der ahnt, wie gläsern wir alle bereits sind.

  21. 21

    eigentlich gut, aber die umsetztung na ja!

  22. 22

    Ami-Government: 6, setzen.
    Yahoo, MSN, AOL: Bitte nach der Stunde dableiben zum Gespräch.

  23. 23
    malte welding

    „kinder vor pornographie schützen“ klingt gut, ist aber albern. das kind in mir wird jedenfalls, gerade übrigens im fernsehen, wesentlich häufiger von leichenbergen als von hochgereckten penissen erschreckt. genauer: gewalt sehe ich sehr oft, ohne dass ich es will, pornographie nie.

  24. 24

    ja..grundsätzlich kann man dem vorhaben echt zustimmen, zum schutz der kinder sicher eine gute sache, jedoch ist das wirklicher ein hartes einschnitt in die privatssphäre der menschen in den usa, aber das ist ja nichts neues….patriot act lässt grüßen;)

  25. 25

    oh.entschuldigt meine hastig erstellten rechtschreibfehler;>

  26. 26

    @Philipp Lenssen : Die PISA-Polizei haette es nicht besser ´sagen koennen :-) Dafuer gebe ich ein „Bingo!“

  27. 27

    Johnny: Noch schöner wär natürlich, wenn du es auch korrigieren würdest :) – die viel beschworene Selbstkontrolle der Blogosphäre sollte doch nicht unbedingt darin bestehen, dass Leser sich immer durch dutzende von Kommentaren quälen müssen, um rauszufinden, ob ein Posting noch akkurat / aktuell ist.

  28. 28

    Es gibt hier: http://www.huffingtonpost.com/paul-krassner/meet-an-fbi-porn-squad-ag_b_14271.html ein anonymes Interview mit einem Agenten des FBI, der dort für die Verfolgung von Pornographie zuständig ist. Ob das echt ist, sei dahingestellt, aber erheiternd ist es allemal.

    quelle: http://www.andreas.org/blog/?p=131

  29. 29
  30. 30
    martin_

    ich kann es nicht ab wenn irgendwer meint vorschreiben zu müssen das sexfilme schlecht und kriegsfilme gut sind.
    kinder werden immer das tun/sehn/haben wollen was erwachsene vor ihnen
    geheimhalten.
    greets2myriver

  31. 31

    @martin: Klaer mich auf, wenn ich das falsch sehe. Kinder sehen, hoeren, machen das, was Erwachsene insbesonders ihre Eltern ihnen vorleben! Als Eltern habe ich doch einen Einfluss auf das Konsumverhalten meiner kids! Da lasse sich mir auch nix erzaehlen von Geheimhaltung und so!

  32. 32

    Janko, „zentrale“ ist durchgestrichen.

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