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Sie werden Mail haben

Wer schonmal Probleme mit einer kopiergeschützten CD hatte, der darf sich jetzt über eine offizielle Anlaufstelle freuen. Niemand geringeres als der IFPI-Sprecher Harmut Spiesecke kümmert sich persönlich um euch!

Bitte bei netzpolitik weiterlesen!

7 Kommentare

  1. 01

    Na ob er sich das wirklich gut überlegt hat? Wenn das wirklich überall verbreitet wird bekommt er sicher viele Mails. Sehr sehr viele Mails…

  2. 02

    meine mail ist raus, wortlaut im blog. das hier gehört nicht kommentiert, sondern gemacht.

  3. 03

    Na dann landen sehr sehr viele Mails in dev/null, wenn’s ihm zu blöde wird.
    Aber ich mach trotzdem mit – Sportsgeist und Böswilligkeit. Zumindest Letzteres unterstellt man mir ja auch immer, wenn ich eine CD nicht kaufe, weil mir die Musik nicht gefällt.
    Ob der Mann auch die richtige Adresse ist, um mal nachzufragen, warum ich nirgends CDs (oder meinetwegen MP3s) mit DJ-Sets kaufen kann? Soviele Portale wie es dafür gibt, scheint’s da durchaus Bedarf zu geben.

    Ach ja… Lizenzprobleme.. kennt man ja. Schon dumm, wenn man wegen seiner eigenen „Politik“ Verluste macht.

  4. 04
    neolith

    Das Gute daran ist: Manchmal helfen solche Mails wirklich. Ich bin schon zweimal in den Genuß gekommen, die Reaktionen auf Protest an der richtigen Stelle genießen zu dürfen.

    Das erste Mal war (gaaanz zu Anfang der Kopierschutzzeiten) auf einer Phillip Boa CD eine für mein CD-ROM wenig lustige Sperre drauf. Dem Internet sei Dank war kurz danach die E-Mail Adresse von irgendeinem Verantwortlichen bei BMG gefunden, dem ich mein Problem in allen Details schilderte. Tags darauf gab es eine Antwort seiner Sekretärin mit der sehr unfreundlich gehaltenen Bitte, dort doch niemanden mit solchen Lapalien zu nerven. Ihr Chef bekam ab da von mir jeden Tag eine weitere Mail mit meinem Problem und der Anmerkung, dass ich seine Vorzimmerdame ob ihres unhöflichen Verhaltens gar nicht einsehen könne. Und ich bekam nach nur einer Woche eine Mail mit einer ausführlichen Beschreibung, wie ich meine CD gegen eine ohne Kopierschutz zu tauschen hätte. :)

    Den zweiten großen Lacher habe ich Heather Nova zu verdanken, die auf ihrer Website sich nur einen Tag nach Erscheinen ihres Albums ‚South‘ mehrfach bei ihren Fans wegen des darauf enthaltenen Kopierschutzes entschuldigte. Dem folgten ein paar Schimpfworte in Richtung ihrer Plattenfirma und die Ankündigung, dass sie in den nächsten Laden gehen und sich ihre eigene Musik kaufen würde. Und, dass sie sich Kopien davon aus dem Netz besorgen würde, sollte ihr Mac den Tonträger nicht ordentlich wiedergeben…

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