22

Podcast vom 13.4.2006

Partei gründen. Musikrätsel mit Preisen!

MP3, 8:40, 4 MB

Statt Blumen:

The Style Council bei Amazon oder im iTMS kaufen, Spreeblick unterstützen.

22 Kommentare

  1. 01

    Die Web 2.0-Partei. Wahlkampf per Flickr & Youtube, Parteitage in Wikiform, außerdem gibts ein freies API zum Parteivorstand

    Prominente: Larry Page, Sergey Brin, Jimmy Wales, Matthew Mullenweg, Boris Becker

    Programm: Breitband für alle, Sport in Schulen wird abgeschafft — dafür gibts Unterricht in XHTML/CSS & PHP

    Hab ich was vergessen?

  2. 02

    Boris Becker? :)

  3. 03
  4. 04

    Wenn ich mal kurz erzählen darf, wie Christof das Musikrätsel von gestern löste:

    Ich höre hier im Büro den Podcast, das Musikrätsel beginnt gerade. In diesem Moment kommt Christof herein, hört vielleicht die ersten drei Töne des Samples und brüllt begeistert: „Style Council!“.

    Wenn’s um Musik geht, die er mag, kennt er sich wirklich aus. :)

  5. 05

    Jaja, daher ja mein Fragezeichen, Boris Becker überrascht mich als Vorschlag.

    Brauchen wir nicht – mal außer Boris – ein paar Nicht-Digitale? Für’s breitenwirksame Marketing?

  6. 06
    andre

    Partei gründen ? Ich bin dabei :-)

    BLOGPARTEI

    Ich würde dann aber am mittleren rechten Innenflügel spielen :-)

    gruss as
    PS: WEB 2.0 war gestern!

  7. 07
    andre

    Nachtrag: die Partei wäre aber ingesamt schon grün, linskdrehend … oder?

  8. 08

    Na ich würde denken, dass uns als Liebhaber der freien Meinungsäußerung, der Kommunikation und der Debatte ein Rechtsdrehen nicht wirklich gut stehen würde. :)

  9. 09
    jochen

    @ johnny: kermit der frosch.
    er hat ne sympathische farbe, bringt den noetigen ernst mit, kann gut vor publikum reden, ist medienerfahren, hat einen hohen bekannt- und beliebtheitsgrad und so gar nicht digital.

  10. 10

    Dann lieber den Drummer. ANIMAL!

  11. 11

    Kommt man als Partei die sich für freie Meinungsäusserung und gegen eine Diktatur der Rechteverwalter einsetzt nicht ganz schnell in einen Bereich, in dem man vom Verfassungsschutz beobachtet wird?

    Als Prominente schlage ich vor: Harald Schmidt, Bernhard Hoecker, Douglas Coupland, Matt Ruff, Die Ärzte (alle drei) und als Kienzle und Hauser-Duo Joseph Weizenbaum und Nicholas Negroponte – des Unterhaltungswertes wegen.

    Wobei massentauglicher ist sicherlich eine Partei wie die PLSP
    http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2005/09/12/parteien-zur-wahl-die-plsp-stellt-sich-vor/

  12. 12

    Also meine Wunschpartei sollte sich um Fragen der Zukunft kümmern.

    Damit meine ich, dass Problem einfach mal global / interstellar (weiter kann ich nicht denken) angedacht werden. Wenn ich die Bildungspolitik angehe, wie sieht es dann global aus? Welche Stolperfallen gibt es (beispielsweise in Bangladesh, Sudan, USA, Bayern, Finland, etc…) Aus dieser Bestandsaufnahme kann man eine grobes Gerüst entwickeln, das bei Teilrealisation detailiert ausgebaut werden kann.

    In diesem Beispiel sieht man ja schon, dass Bildung gar nicht für alle gewünscht ist. Welche Gründe gibt es dafür und womit hängt das zusammen… (Ist vermutlich viel Arbeit).

    Und diese Erkenntnisse sollten dann in der aktuellen Politik auch zur Sprache kommen, denn dieses Wissen ist ja in den ThinkTanks vorhanden, wird aber nicht demokratisch eingesetzt, sondern zur Machtsicherung.

    Open Source Wissen der Politik. Wikipedia und die Linux Distributationen haben es ja vorgemacht. Stellt euch eine Partei mit CVS vor.

    Kennt jemand ein Script?

    Übrigens fände ich es nicht schlecht, wenn die Lösungsansätze dann von Merz und Co. gelesen und als eigene verkauft werden. Kinder lobt man ja auch, wenn sie neue Sachen entdeckt haben, obwohl das nur ein alter Hut ist ;-)

  13. 13
  14. 14

    Nachdem ich das Interview auf linuxp2p gelesen habe, denke ich Herr Falkvinge wäre auch eine sehr interessantes „Gesicht“ für die Spreeblick-Partei.

  15. 15

    Kai, du meinst: einer bestehenden Partei beitreten? Da denk ich schon lange drüber nach. Jeder, der sich damit auskennt, rät mir ab.

  16. 16
    andre

    Recht er hat. Auch wenn Parteien heute noch nicht alle einen Blog haben und alles versuchen basisdemokratisch klein zu hacken, halte ich die Mitgliedschaft für die einzige in einer Demokratie relevante Form der Volkvertretung. Wer seinen Arsch nicht hochkriegt bliebt halt zu Hause und schimpft und diskutiert in den eigenen vier Wänden oder aber im Blog. Er wird dabei aber nicht das wahre Leben erreichen und nicht die Sichtweisen der anderen Menschen kennenlernen, die in seiner Nachbarschaft und Straße wohnen. Im Netz findet man nicht die rüstige 67 jährige Renterin, die 2 Straßen weiter wohnt und die ganz andere Probleme hat mit dem Leben hier im Staddteil. Auf einer Parteiversammlung sitzt Sie Dir evtl. gegenüber und erweitert Deinen Horizont in einer leidenschaftlichen Diskussion – solange Du es zuläßt.

    gruss as

  17. 17
    Jan

    Ich selbst bin dank einer recht unbürokratischen Regelung Mitglied einer Jugendorganisation einer Partei, ohne der Mutterpartei selbst anzugehören. Das geht natürlich nur für Leute, die noch in die Jugendorganisation rein können (Altersgrenze!), ist für den Einstieg aber auf jeden Fall zu empfehlen.

  18. 18
    Fabian

    Sorry Johnny, aber die Berliner Zeitung ist und war niemals rechtskonservativ (muss also auch nicht versuchen es weniger zu sein). Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, was genau an ihr so unglaublich boulevard ist. Ist sicher ne bürgerliche Zeitung, aber ne verdammt liberale mit Blick fürs besondere.
    Und (nicht das wichtigste, aber passt ins Gesamtbild) die Kulturredaktion steht auf die richtige Musik. Stöhnt entnervt, wenn U2 Musikpreise bekommt, ohne sich über Bono lustig zu machen und jubelt, wenn das nächste Arcade Fire Album erscheint.
    Da stören mich auch nicht „Die schönsten Villen Berlins“ Artikel. Die machen die Zeitung nicht aus und wenn man sie ließt, sind sie (wenn schon nicht von der Thematik) vom Niveau her ganz ordentlich gemacht.
    Morgenpost ist „žrechtskonservativ“, Tagesspiegel langweilig und die Süddeutsche zu weit weg von Berlin. Die taz leider höchstens eine Zweitzeitung.

    Das musste mal kurz raus.

  19. 19
    Sebastian

    Ich dachte auch erst, ich höre bei der „Berliner Zeitung“ nicht richtig. Ist eine hochseriöse, eher linke Zeitung. Sie ist auch nicht auf Tabloid-Format (Welt kompakt ist Tabloid). Vielleicht meinst Du den Kurier?

  20. 20
  21. 21

    Kurier natürlich, mein Fehler. Oder sagte ich „eine Berliner Zeitung“? Nee. Also doch mein Fehler. Die Berliner lese ich sehr gerne. Sorry dafür!

Diesen Artikel kommentieren