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Archäologie Der Männlichkeit

Insofern wäre für die meisten Sportler ein früher Tod nicht schlecht, weil sie nach der Karriere fast ausnahmslos unangenehm werden.  Peter Sloterdijk

Er sieht aus wie ein Musketier, den man mit einem versoffenen Walross gekreuzt hat. Aber was die Synapsen des deutschen Vorzeige-Philosophen Sloterdijk so alles treiben, wenn man ihn über Fussball nachdenken lässt, ist alles andere als uninteressant. Lesen.

4 Kommentare

  1. 01

    “Ich denke, der hat den Kuranyi nicht wegen der angeblich schwachen Leistung rausgeschmissen, sondern weil er ihm übelnimmt, dass er eine halbe Stunde braucht, um sein Bärtchen zu rasieren.” !

  2. 02

    Zu mühsam den ganzen Quatsch auseinander zu nehmen, schon im ersten Sermon sind alle 8 Behauptungen Sloterdijks kompletter Humbug. Da gibt es plausiblere Erkenntnisse. Die bescheuerte Verkürzung von Männlichkeit auf Jäger(dasein) etwa ist längst überholt.
    Den einzigen Satz aus dem Interview, dem man vorbehaltlos zustimmen kann lautet: “Ich selbst habe natürlich überhaupt nichts verstanden.”
    Darüber hinaus ist mit Dirk Kurbjuweit auch noch einer der Interviewer eine ungewöhnlich taube Nuss. siehe: http://www.titanic-magazin.de/archiv/0406/wm1.php

  3. 03
    Bender

    “Ich bin ein schlechter Patriot, deswegen passe ich hierher. Diese Mischpoke, Beckenbauer und Co., kann mir gestohlen bleiben. Ich finde den Sport idiotisch, und es ist besser, wir verlieren. Folglich habe ich ein Recht, ein Mitglied dieser Nation zu werden.”

    Das kann man so stehenlassen.

    Obwohl ich der anderen Fraktion angehöre…

  4. 04

    Ein Maulwurf kann sicherlich auch ein paar kluge Dinge zum Fliegen sagen. Dennoch ist er noch nie geflogen. Wenn mir irgendwann so derartig die Emotionen verfault sind wie Sloterdijk und ich alles nur noch rationalisiere, werde ich keinen Abschiedsbrief hinterlassen.
    “Das Einzige, was mich beim Fußball wirklich zutiefst beeindruckt, das ist diese Fähigkeit der jungen Spieler, hinzufallen und wieder aufzustehen.”
    Da kann man wohl nichts falsch machen.

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