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Almanya!

integrationsWM1.jpg

Deutsche, die unter deutscher Flagge deutsche Fußballsiege feiern.
Integrationspolitik? Lasst uns doch einfach Weltmeister werden!

66 Kommentare

  1. 01
    Thorsten

    Ich bin dabei

  2. 02
    Tanzpartner

    sach ich doch!

  3. 03

    Ah, doch noch fotografiert. Sehr schön!

  4. 04
    frank

    hui, toll, es gibt also auch deutsche, die irgendwie südländisch aussehen, und sich untereinander vielleicht sogar auf türkisch unterhalten. sind aber trotzdem deutsche! mensch, das its ja mal klasse! wie super, das ganze gleich zu fotografieren! wer hätte das auch für möglich gehalten! was kommt als nächstes? ein bild, auf dem juden zu sehen sind, die kein geld zählen? ach bitte, liebe spreeblick-gutmenschen, nichts ist dämlicher als diese „ein bild statt tausend worte“-idee. von spreeblick hätte ich mehr ewartet.

  5. 05
    ellebee

    joa, da hat er nicht ganz unrecht der frank ;-)

  6. 06

    Schlecht aufgestanden Frank? Es ist ein Zeichen für funktionierende Integration, wenn sich die Einwanderer mit ihrer neuen Heimat identifizieren – fänden sie hier alles furchtbar oder sich nur geduldet, dann kämen sie auf solche Ideen wohl nicht. Inwiefern ist es denn bitte rassistisch (so deute ich deine Juden-Analogie) oder „gutmenschlerisch“ sowas zu dokumentieren?

  7. 07
    Rob

    @frank – Nun aber mal langsam. Dieser Vergleich mit dem Judenbild ist doch wohl wirklich lächerlich. Das Bild soll eine positive Grundstimmung ausdrücken, die auch Deutsche mit Migrationshintergrund im Moment der WM für Deutschland empfinden. Ich denke Tanja hat das Bild reingestellt, um darauf aufmerksam zu machen, dass es nicht nur randalierende Rütlis gibt, sondern, dass es eben völlig normal ist, dass türkisch- oder andersstämmige Deutsche auch mit Deutschland fiebern und feiern. Das ist moderner deutscher Alltag, den ich, der ich in einem überwiegend von Migranten bewohnten Stadtteil Bonns wohne, auch mit Freude wahrgenommen habe.

    Man kann aber auch einfach alles schlechtreden und immer alles kritisieren. Du bist wahrscheinlich einer von diesen Leuten, die sich kein Bild von einem türkischstämmigen Deutschen ansehen können, ohne dabei zu denken: Das Foto haben die doch nur gemacht, weil der Türke ist. Und weil die das gemacht haben, sind sie ausländerfeindlich. Und Spreeblick ist natürlich auch so. Die glauben, dass alle Ausländer Randalierer sind und wenn sie mal einen sehen, der friedlich ist, dann fotografieren sie den gleich.

    Auch eine art die Dinge zu sehen, eine sehr deutsche art. Diese art passt aber leider nicht mit dem neuen deutschen Verständnis zusammen, welches wir auf dem Bild sehen.

  8. 08

    frank, bei so einem hohen erregungspotential empfehle ich kalt duschen.

  9. 09

    Apropos deutsche Fahnen. Schön, dass das überhaupt noch geht. Andere haben damit in Berlin anscheinend ein echtes Problem.

    Und @frank:
    Nun bleib mal ganz entspannt. Nach der ganzen Integrationsdebatte der letzten Monate ist das nicht immer und überall so selbstverständlich, wie Du vielleicht meinst!

  10. 10

    schönes bild. gefällt mir auch irgendwie vom fotografischen(?) standpunkt. vermittelt eine kleine welt.

  11. 11
    frank

    hallo

    @ martin: ich unterstelle spreeblick keinen rassismus. warum auch? ich unterstelle gedankenloses gutmenschentum, eine weit verbreitete form von fehlender nachdenklichkeit. genau wie Dir übrigens auch — Du gehst ja, wenn ich Deinen post richtig deute, durch die straßen, siehst ein paar leute, die irgendwie nicht Deinem verständnis von deutschem ureinwohner entsprechen und denkst Dir: „ah, schön, die leute fühlen sich zu hause in ihrer ’neuen heimat‘.“ „neue heimat“?? geht’s noch? sind das deutsche zweiter klasse, oder was? immerhin leben sie ja hier, also, ähm, in Deiner „alten heimat“…

    @ rob, exklusiv für Dich eine liste mit sätzen, die verboten sind:

    1) „positive grundstimmung“
    2) „moderner deutscher Alltag“
    3) „man kann aber auch einfach alles schlechtreden“

    @ Rossi

    bei dem wetter könnte ich stundelang kalt duschen. bei den beiträgen hier allerdings auch.

  12. 12

    Wenn das Thema Nationalismus auf den Tisch kommt, muss man auch darüber diskutieren. Und nicht nur flame war betreiben. In Abwandlung eines Zitats von Max Horkheimer: „Wer von Faschismus nicht reden will, soll von Fußball schweigen.“

  13. 13

    Frank: das hat nix mit ‚Deutschen zweiter Klasse‘ und ’neuer Heimat‘ zu tun – sondern nur mit ‚Heimat‘, ohne ’neu‘.

    Und ob Du’s glaubst oder nicht: das kann man auch als nachdenkender Mensch in Zeiten, in denen Integrationswilligkeit von eh schon hier geborenen allerorten angezweifelt wird, einfach mal als ein schönes Bild wahrnehmen. Ganz ohne dabei Probleme oder Wahrheiten zu vergessen, wirklich. Probier’s mal. Oder lies was anderes. Und geh am besten aus der Sonne.

  14. 14

    Viele besitzen zufällig die deutsche Staatsbürgerschaft, identifizieren sich halbwegs mit diesem Land, was in erster Linie mit der vertrauten Sprache und Kultur zu tun hat, und kriegen TROTZDEM, nicht zuletzt dank der WM, beim Anblick der Farbenkombination schwarz/rot/gold inzwischen chronische Hautausschläge. Wozu taugt eigentlich dieses zur Schau gestellte Nationalbewusstsein, unabhängig davon, ob es von gebürtigen Deutschen oder dufte integrierten, ehemaligen Ausländern zum Ausdruck gebracht wird?

  15. 15
    frank

    @ michael: prima bei der titanic geklaut.

    @ diaet: habe ich von „neue heimat“ gesprochen oder war das martin (comment 6)?

    jetzt neu auf der liste der verbotenen sätze „einfach mal als ein schönes bild wahrnehmen“. ich bezweifel nämlich, dass die spreeblicker das nur als „schönes bild“ gepostet haben. sonst wären da wohl kaum worte wie „Integrationspolitik“ zu lesen. oder?

  16. 16

    @ frank
    Noch viel verbotenerer Teminus: Gutmenschentum. *würg*
    Boah, wird das schon wieder verkrampft, ey.

    Schönes Foto übrigens.
    maloXP

  17. 17

    Was ist denn daran so absurd für das Land in dem man lebt sich auch emotional einzusetzen? Dann seid ihr sicher auch so Menschen die selbst im Urlaub Wiener Schnitzel mit Pommes essen?
    Ich mag Fussball zwar überhaupt nicht aber wenn dann wäre ich Fan von gutaussehenden Spielern…..also nix Deutscland :-)

  18. 18

    Ob nun deutsch oder nicht…egal…das Runde muss ins Eckige und das Spiel hat 90 Minuten und elf Freunde muss man sein, auf dem Platz und…(hab ich noch was vergessen?).

  19. 19

    So, generell lieber Frank, muss ich dir recht geben. Es ist schon schade, dass in dem Artikel betont wird, dass die Menschen deutsch sind. Das liegt aber nicht an Tanja, nicht an Spreeblick und auch nicht an Gutscheinmenschtum. Es liegt an den blöden Köppen in Deutschland, die meinen, dass nur deutsch ist wer deutsche Eltern hat und noch nie im Ausland lebte. Aber dass damit aufgeräumt wird, das ist doch schön! Dass es dazu einer WM bedarf ist allerdings auch schon wieder schade, aber ein schöner Aspekt des Volkssports Fußball.

    Genießt die Fußballspiele, so schnell kommt die WM nicht wieder ins Land. Und schaut nicht so viel Werbung, denn die vermiest einem nur den Spaß an dem netten Spiel! Und spielt mal selbst Fußball. Schön aufm Bolzplatz, mit ein paar netten Menschen und lecker belegten Brötchen. Tu ich morgen auch wieder :-)

  20. 20

    Ach ja und noch was. Mir persönlich ist egal, wer deutsch und wer nicht ist. Aber das kann ja dann der nächste Schritt sein, wenn äußerlich in den Köppen schon jeder potentiell Deutscher sein kann, dann sind wir irgendwann alle Menschen und da stolz drauf. Und dann vielleicht reicht es aus, wenn wir Lebewesen sind. Gesellschaftliches geht halt nur langsam voran.

  21. 21

    Ich setze mich unter die passende Flagge. Ziehe mir das richtige T-Shirt an. Versuche, im richtigen Moment zu jubeln. Und schon ist sie fertig, die Integration? Ich hab’s ja durchaus probiert. Aber ich muss euch sagen: ganz so einfach geht das nicht.

  22. 22

    Hach wie schoen, die Diskussionen sind in allen Laendern die gleiche.

    Wann ist man integriert, fuer welches Land muss man schreien/das Trikot tragen/die Flagge schwenken/sein usw usf?

    Googlet doch mal nach „cricket test tebbit“ (ohne Tebitt gibt’s nur links zu lauter test matches, das ist was anderes) und Ihr werdet sehen dass Eure Diskussion gar nicht so „typisch Deutsch“ ist wie Ihr denkt.

    Ach ja, ich bin mehr oder weniger Aus- bzw Einwanderer. Bis jetzt habe ich noch einen Deutschen Pass, ob das immer so bleiben wird weiss ich noch nicht. Je laenger ich hier bin desto unwahrscheinlicher ist es dass ich noch mal wieder nach Deutschland ziehen werde (im Alter wird man ja etwas unflexibler ;-)). Wie weit werde ich mich dann integrieren koennen und wollen?

    Vor ein paar Wochen kam in einer Diskussion mit ein paar „Eingeborenen“ das Thema der Uebersetzung von Behoerdenschreiben auf (hier werden solche Sachen oft in alle moeglichen Asiatischen Sprachen uebersetzt). Als ich als Auslaender recht stark die Meinung vertrat man sollte doch wenn man in einem anderen Land lebt die Sprache lernen waren ein paar Leute schon etwas verdutzt.

    Aber werde ich den „Football Test“ bestehen wenn Deutschland gegen England spielt? Fragt mich in ein paar Jahren noch einmal. Und vor allem wenn ich dann in Schottland leben sollte.

  23. 23

    Naja, ihre eigene Flagge konnten se ja nicht raushängen, die ham se den Schweizern geschenkt!
    :)

  24. 24

    Vielleicht sollte man einfach mal die Goldwaage wieder in den Keller stellen, die offenbar zur Zeit über jedem Spreeblick-Artikel baumelt und stattdessen ein paar Dinge einfach 1:1 nehmen, ohne riesige Hintergedanken und ohne sofortige Analyse für die Gesamtqualität dieses Blogs und der Personen und angeblichen Absichten. Manchmal sind die Dinge gar nicht so kompliziert.

    Über neue Plattitüden wie „Gutmensch“ und „Armes Deutschland“, die sich nach meinem Sprachverständnis langsam neben „Carpe diem“ und „Alles wird gut“ stellen können, wollte ich eh mal schreiben, danke für die Erinnerung.

  25. 25

    @ Johnny: Kein Problem! Wo du gegen das Verallgemeinern bist, bedenke, falls ich mich jetzt durch das „armes Deutschland“ angesprochen fühlen sollte, dass ich meine Aussage spezifizierte.

    „Es liegt an den blöden Köppen in Deutschland, die meinen, dass nur deutsch ist wer deutsche Eltern hat und noch nie im Ausland lebte.“

    Es liegt an DEN blöden Köppen in Deutschland,… Nicht an allen deutschen mit ihren blöden Köppen.

    Des Weiteren: Speicherst du Ideen nicht zwischen in der WP-Oberfläche oder auch nicht in ein Notizbuch? Hab immer eins dabei, damit ja nichts verlorgen geht. Einiges ist dann Dünnpfiff und wird nie in irgendeiner Form weitergemacht, anderes wird nach und nach ausgearbeitet. Zwar nicht im Internet, weil das teilweise nicht für die potentielle ganze Welt zugänglich sein soll, aber immerhin ausgearbeitet.

  26. 26

    Es ist meiner Meinung nach vollkommen irrelevant, ob jemand deutsch ist oder nicht. Ich finde es darüber hinaus vollkommen überflüssig, mit _irgendeiner_ Fahne durch die Gegend zu laufen. Ich glaube tatsächlich, dass wir ein ungesundes Verhältnis zu unserer Nation haben — mal zu wenig, mal zu viel, aber garantiert NIE entspannt (und damit sympathisch). Ich habe mir heute mal die BILD gekauft und musste mein Frühstück fast erbrechen, angesichts dieses ganzen deutschtümelnden Kleinbürgerpatriotismus, der da von der führenden Tageszeitung verbreitet wird. Wieso muss eine Fußball-WM in Deutschland gleich eine Art „Endlich!“-Erweckungserlebnis sein und kann nicht einfach ein Sport-Turnier bleiben? Und bezüglich Integration/Desintegration: Für mich ist die Übernahme von Landesfarben kein Zeichen von bewußter Integration. Eher von seltsamen Stolz auf etwas, das man nicht selbst geschaffen hat. Ich fühle mich wohl iun Deutsschland, weil es mir hier gut geht und meine Freunde und Familie hier leben. Außerdem mag ich Schweinebraten mit Klößen. Wenn das auch weiterhin gewährleistet ist, können sie hier meinetwegen die türkische Fahne hissen. Mehr Deutschland (oder Türkei, oder Schweden, oder…) braucht kein Mensch.

  27. 27

    Sprecht mir nach:
    Ruhiger blauer Ozean,
    ruhiger blauer Ozean,
    ruhiger blauer Ozean.
    Die Dünung geht träge, und ich werde ganz entspannt.
    Ich sehe keine Probleme, wo keine sind. Ich will nie wieder überinterpretieren. Bis morgen…

  28. 28

    ich musste erstmal wikipedien, was „Dünung“ bedeutet:
    Mit Dünung bezeichnet man Wellen, die nicht von aktuellen Ereignissen, wie Wind etc. herrühren (vgl. Windsee), sondern aus anderen Meeresregionen kommen oder als Seegang nach einem Sturm noch auslaufen. Seegang ist dabei der Oberbegriff für Dünung und Windsee. Beim Auslaufen der Dünung nimmt die Wellenhöhe ab und die Wellenlänge zu. Bei einer Untiefe oder an der Küste kann die Dünung sich dann als Grundsee oder Brandung wieder zu hohen Brechern auftürmen. Da sich wegen der Dünung im Seegang nicht nur die aktuelle Windsituation niederschlägt, kann es zur Überlagerung von Wellen kommen, einer sogenannten Kreuzsee.

    Kreuzsee, Kreuzberg… passt doch

  29. 29

    Frank:

    „ich unterstelle spreeblick keinen rassismus. warum auch? ich unterstelle gedankenloses gutmenschentum, eine weit verbreitete form von fehlender nachdenklichkeit. genau wie Dir übrigens auch“

    Wie soll man das denn sonst verstehen, „demnächst dann Bilder von Juden die nicht Geld zählen“. Damit unterstellst du, dass in den Köpfen der Autoren Juden immer nur Geld zählen, und die Ausnahme was besonderes ist, und das ist Rassismus, kein Gutmenschentum. Wärst übrigens echt der erste, der mir „Gutmenschentum“ unterstellt.

    Du gehst ja, wenn ich Deinen post richtig deute, durch die Straßen, siehst ein paar leute, die irgendwie nicht Deinem verständnis von deutschem ureinwohner entsprechen und denkst Dir: „ah, schön, die leute fühlen sich zu hause in ihrer „˜neuen heimat“™.“ „neue heimat“?? geht“™s noch? sind das deutsche zweiter klasse, oder was? immerhin leben sie ja hier, also, ähm, in Deiner „alten heimat““¦

    Oha, wir haben heute den Political Correctness Tag, oder wie? Das Foto ist ein Symbolfoto, ich kenn die Leute nicht, ich weiß nicht, wie lange sie hier wohnen, wo sie geboren sind, etc., ich weiß noch nicht mal, ob sie den berühmte Migrationshintergrund haben. Aber im Kontext der Diskussion kann man das wohl vorraussetzen, denn darum gehts ja, oder? Wir gehen also von einer pittoresken Straßenszene mit vermutlich türkischstämmigen Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund aus (schön, oder?).

    Und ja, die leben dann in einer für sie noch neuen Heimat. Das Land in dem sie leben, in dem sich vermutlich ihr Leben größtenteils abspielt, ist für sie mit Sicherheit noch neu. Denn der durchschnittliche türkische Einwanderer kam maximal in den 70ern hier her, dann ist grade mal eine Generation vergangen, und damit ist dieses Land für die Leute mit Sicherheit noch relativ neu (daher sagt man ja auch Migrationshintergrund, gelt?). Warum du daraus schließt, dass ich da „zweiter Klasse“ denke, ist mir völlig unklar, ich sehe da wirklich keinen Bezug. Wie das mit dem Gutmenschen zusammenhängt, ist mir auch unklar, eventuell haben wir ein anderes Verständnis von dem Begriff – ich denke da an Leute, die alles so gut meinen, dass sie die Realität komplett ausgeblendet haben, da passt ein herabsehen auf Leute zweiter Klasse nicht.

    Deine Political Correctness oder wie man auch immer dein Post deuten will verbaut die Diskussion. Wenn man über Einwanderer in Deutschland reden will, muss man sagen dürfen, dass Einwanderer typischerweise eingewandert sind, daher gewissermaßen hier „neu“ sind, und das ein Problem sein könnte. Und man sollte auch (anscheinend) funktionierende Integration positiv erwähnen, wenn man darüber sprechen will, wo man hin will. Und ja, ich finde es gut wenn Leute hier so angekommen sind, dass sie sowas wie patriotische Gefühle gegenüber ihrem Land entwickeln, aus oben genannten Gründen.

    Ich frage mich sowieso, warum in der Integrationsdebatte so selten positive Rollenbilder erwähnt werden, das würde vielleicht bei einigen mal andere Gedanken anregen (sowohl Deutsche als auch ‚Ausländer‘).

  30. 30

    Hmm, also ich glaube ja die Sache ist noch viel einfacher:
    Zur Zeit hängen wir viele Fahnen raus, weil es viele zu kaufen gibt. Und weil es ab einem Zeitpunkt wo genügend Fahnen hingen zum Selbstläufer wurde. Teilweise muss es Fahnen irgendwo geschenkt geben, irgendeine Tankstellenkette die an inzwischen jedes dritte Auto mindestens eine Fahne drangezaubert hat.
    Irgendwann spätestens in einem Monat werden die Fahnen nur noch Grau, Rosa, Gelb sein und dann wird der ganze Spuk auch wieder verschwinden. Das ist der lauf unserer Konsumgesellschaft. Die Einstellung der Menschen war aber vor der Vermarktungsidee da und wird auch danach bleiben.
    Nationalisten undercover. Ich finds ein bisschen Schade, das da keine offene Diskussion stattfindet, aber für viele Menschen reicht schon der Wortanfang ‚Natio..‘ und es wird nur noch an Hakenkreuze gedacht. Da würd ich mich als Nationalist auch bedeckt halten.

    Ganz persönlich halte ich vom Nationaldenken genausoviel wie von der Einteilung der Welt in Gut und Böse. Da wird versucht Dinge zu trennen die eigentlich nicht getrennt sind. Meine Nation ist die Welt. Damit bin ich dann wohl prädestiniert dafür Alienfeindlich zu werden.

  31. 31

    ich finde den kaugummi-automaten auf der linken seite des bildes schoen. die dinger werden ja auch immer weniger.

  32. 32

    Vielleicht sollte man andere Produkte anbieten, in den Kaugummi-Automaten.
    Z.B. Smart-Media-Karten, USB-Sticks oder Haschisch.

    Irgendwann spätestens in einem Monat werden die Fahnen nur noch Grau, Rosa, Gelb sein
    Wat denn – die sind nicht mal waschfest? Na hoffentlich regnet’s nicht während der WM, wär ja peinlich.
    „Ey gumma, die Deutschen ham voll die Pastellfarben inne Flagge, ey!“

    Man sollte die Fähnchen überhaupt viel ernster nehmen. Alle Teilnehmer müssen nach dem Event 4 Jahre den Wimpel des Siegers flaggen. Und seine Sprache lernen. OK, wenn Japan gewinnt, wird das Lernen anstrengend, aber hey – wir ham doch Sportsgeist!

  33. 33

    Es gab mal eine Kunstaktion in Berlin, während der die Kaugummi-Automaten mit Tipps zur Umgebung gefüllt wurden, gute Kneipen und Parties wurden angekündigt.

    Oder war das nur eine Idee, von der ich mal hörte? Naja. Klingt jedenfalls nett.

  34. 34

    Ähm. Es war eine Idee. Nicht von mir. Aber gut.

  35. 35

    Hallo Welt,

    schön, dass wir uns an so einem Bild zur Lähmung diskutieren können.
    Wir sollten es endlich genießen stolz zu sein, in diesem Land zu leben, es zeigen und mit unserer guten Laune Andere anzustecken. Ich findes es großartig, dass wir MITEINANDER feiern und uns auch über Siege anderer freuen!
    Das Bild, was wir derzeit in der Welt verbrieten ist doch großartig. Weiter so schöne Bilder, Spreeblicker!

    Henning

  36. 36
    ajo

    Kann mich prinzipiell Frank anschließen, zumindest seinem ersten Posting. Vielleicht überbewerte ich den Spreeblick-Artikel ja, aber wenn so eine Straßenszene unbedingt fotografiert und dokumentiert werden muss, stimmt irgendwas mit der Integration in Deutschland nicht. Naja, egal. Für die einen ist es ein Multikulti-Artikel, für die anderen WM-Content. Mit beidem muss man bei Spreeblick rechnen, und deshalb les ichs ja auch.

  37. 37

    Das da etwas nicht stimmt bei der Integration ist doch keine Frage, oder?

  38. 38

    Bei erneuter Betrachtung des Fotos werfen sich mir zwei Fragen auf:

    1. Ist es deren Fahne? Wenn nein, sind die damit glücklich, dass sie unter dieser Fahne sitzen?
    2. Feiern sie wirklich wie im Text drunter geschrieben? Oder kommt der etwas unglückliche Eindruck den die Leute auf mich machen daher, dass sie traurig sind, dass die DFB-Mannschaft nicht verloren hat?
    3. Sind das wirklich Menschen die dem deutschen Idealbild nicht entsprechen? Die im Hintergrund wirken nicht unbedingt so, als wären sie ‚undeutsch‘. Will in diesem Fall
    4. der Junge nicht einfach ein wenig Geld verdienen, in dem er den ‚Deutschen‘ ein wenig was vorklimpert?

    Naja.

  39. 39
    ajo

    Immerhin formulierst du das Fraglose als Frage.

    Soviel kann man vielleicht schonmal sagen: Wer immer das Foto gemacht hat, ist dem Guerilla-WM-Marketing dieses Ladenlokals aufgesessen ;-)

  40. 40

    So.
    Ich wollte mich eigentlich aus er Diskussion heraushalten, nun aber:
    das Foto habe ich selbst gemacht.
    Es entstand am Abend des Eröffnungsspiels in der Mariannenstrasse in Kreuzberg.
    Der Kiosk, vor dem die Leute sitzen gehört türkisch-stämmigen Migranten, allerdings gebe ich zu, den Handelsregistereintrag nicht gesehen zu haben.
    Die Leute, die davor sitzen gehören zumindest teilweise zur Belegschaft, wobei ich auch da nicht ganz genau nachgefragt habe.
    Und ja: die lustige Runde war am feiern.
    Es ist möglich, dass sie an jenem Abend in Wirklichkeit die Geburt ihrer Enkelin, den Kauf eines VW Jettas oder was auch immer feierten und ihnen der Sieg der deutschen Mannschaft am Allerwertesten vorbei ging.
    Allerdings, und das war für mich neu, hatte ich schon zuvor auf Kreuzbergs Strassen und während der Spielübertragung Jubelnde mit und ohne schwarz-rot-gold gesehen, die mir nicht so ganz 1a deutsch aussahen und dieses freundliche Grüppchen vorm Kiosk, an dem in meinen zehn Kreuzberger Jahren noch nie eine deutsche Flagge hing (warum auch?), war mir in diesem Rahmen die Aufnahme wert.
    Warum?
    Weil ich mir wirklich nicht zu blöd bin, mich darüber zu freuen, dass etwas zu geben scheint, über das wir uns gemeinsam freuen können, dass es ein Ereignis gibt, dass mehr eint, denn trennt.
    Man könnte dem Foto ambitionierte Aufgesetztheit vorwerfen, ok.
    Man könnte die ganze Interpretiererei zugunsten des Anlasses aber auch stecken lassen und es einfach nett finden, oder?

  41. 41
    Phil

    Ich kann Frank nur voll und ganz zustimmen. Versteckter Rassismus ist eben die übelste Form von Rassismus. Und das muss man ihnen erklären. Sie kapieren es einfach nicht. Gut so. Weiter so.

  42. 42

    Also langsam find ich’s beleidigend. Wo bitte ist hier irgendeine rassistische Bemerkung von mir? Auch nur das geringste?

    Mich kotzt es vielmehr an, dass hier Leute sich anscheinend grudsätzlich angefasst fühlen sobald irgendwelche Fahnen auf Bildern erscheinen und dann zusammenhangslos verbal Amok laufen. Dabei gings darum ja nun gar nicht. Mal ehrlich: rassistisch?

    Wikipedia:

    Als Rassismus wird jede Theorie und Praxis verstanden, welche Menschen auf Grund realer körperlicher (wie Hautfarbe, Gesichtszüge) oder zugeschriebener Merkmale (wie Mentalität) in „Rassen“ von unterschiedlichem Status zuteilt.

    Wo?

  43. 43
    frank

    „nett finden“, tanja, ist halt eben nicht das, was man mit deinem bild machen sollte. vielmehr sollte man sich fragen, warum du lachende deutsche mit einer deutschlandfahne fotografierst und dann „Almanya!“ drüber schreibst.

    aber: ist schon romantisch wie der kleine türkenjunge da mit dem akkordeon sitzt.

  44. 44
    wettkönig

    Last uns doch einfach wetten:
    http://svenswmwette.com/

  45. 45

    Das mit „neue Heimat“ fand ich ja klasse.

    Tanja:
    > Allerdings, und das war für mich neu, hatte ich schon zuvor
    > auf Kreuzbergs Strassen und während der Spielübertragung
    > Jubelnde mit und ohne schwarz-rot-gold gesehen, die mir
    > nicht so ganz 1a deutsch aussahen

    Wie sieht man denn 1a deutsch aus?

  46. 46

    Martin Probst:
    > Denn der durchschnittliche türkische Einwanderer kam maximal in
    > den 70ern hier her, dann ist grade mal eine Generation vergangen,
    > und damit ist dieses Land für die Leute mit Sicherheit noch relativ neu

    Vielleicht übergibst du mal direkt Gastgeschenke, so mit „Willkommen“-Schleife. Kommt bestimmt super an!

  47. 47

    Komisch, Frank, da sitzen sechs lachende Deutsche vor einer Flagge, und auf einmal ist der mit dem Akkordeon doch ein Türke…
    Was denn nun?

  48. 48
    oehi

    Was bitte ist versteckter Rassismus?

    Öfters schon habe ich mich gefragt, ob ich mir diesen Tatbestand unterstellen muss.
    Wie jeder andere Mensch in diesem Lande erlebe ich im tagtäglichen Umgang meine Mitbürger und empfinde dabei.

    Morgens, wenn ich aufwache tönt mir die laute Schlagermusik meines über mir wohnenden Nachbarn entgegen. Ein „Ossi“, der, damit er nicht arbeitslos ist, seine Mecklenburgische Heimat aufgegeben hat und sich zu Dumpingpreisen hier in Hamburg verdingt.
    Seine Musik nervt mich unendlich – einen hilfsbereiteren Nachbarn habe ich aber noch nicht kennengelernt.

    Ich verlasse meine Wohnung.
    Meine türkischen Nachbarn haben das Treppenhaus wieder eingesaut. Das ärgert mich maßlos. Trotzdem sinds nette Nachbarn: Nur bei deren Gemüsegeschäft kann ich telefonisch ordern.

    Auf dem Weg zur U-Bahn komme ich an einer Diskothek vorbei, die vornehmlich von Schwarzafrikanern frequentiert wird. Regelmäßig hält hier der Krankenwagen wegen Messerstechereien und Drogenexzesse. Gegenüber ist meine Kirchengemeinde. Die Räume werden von Afrikanischen Mitbürgern mitgenutzt. Wir haben bereits viele Gemeindeabende gemeinsam verbracht. Viel Spass haben wir da miteinander gehabt. Deren Form von Gottesdienst jedoch ist meine Sache nicht.
    Aber die Lebensfreude derer, die zum Teil als „Illegale“ unter schwierigsten Umständen ihr Geld verdienen hat mich schwer beeindruckt.

    In der U-Bahn Richtung Innenstadt sitzen morgens um diese Zeit zumeist Schlipsträger wie ich oder Hosenanzugfrauen . Es sind kleinbürgerliche Beamte und Angestellte die das Privileg haben, regelmäßig Arbeit, Urlaub und Lohnzahlung erleben zu dürfen.

    Ich betrete das Büro und das lautstarke polnische Palaver meiner Kollegin am Telefon um diese morgendliche Zeit schlägt mir auf den Magen. Ich koch mir und meiner Kollegin erstmal einen Kaffee und stelle erfreut fest, daß sie die Angebote für den Kunden in Russland gestern Abend noch fertig gestellt und raus geschickt hat.
    Singapur will die Preise nachverhandeln. Typisch. Ich ruf sofort an und dort abends um 21.30 Uhr kriege ich den Verantwortlichen selbstverständlich noch erreicht.
    Nachdem ich seine Einladung zur Karaoke angenommen habe, wird die Nachverhandlung vertagt.

    Abends dann treffe ich mich zum Bier mit einem alten Freund. Er ist in leitender Stellung beim Axel Springer Verlag. Und jüdischer Abstammung. Sein zynisches Pressegetue ist mir manchmal unerträglich. Aber ich schätze seinen messerscharfen Verstand.

    Den ganzen Tag über treffe ich also auf Klischees und deren Gegenteile.

    Was muss ich mir jetzt unterstellen lassen?

  49. 49

    @Phil, Philipp, Frank ..

    habt ihr nichts besseres zu tun, als hier mit dem erhobenen zeigefinger den oberlehrer zu spielen und nebenbei noch ordentlich persönlich beleidigend zu werden?

    der sinn des beitrags sollte wohl sein, zu zeigen, dass ganz deutschland (oder eben einfach sehr viele..) sich über die wm und ein recht befriedigendes spiel der nationalmannschaft freuen..

    fertig aus. mehr ist auf dem bild nicht drauf..

    aber wenn man ganz lange sucht, dann wird man schon irgendwo nen schwarzen/braunen fleck finden..

  50. 50

    Dies ist mit Abstand die paranoideste Diskussion bei Spreeblick, die ich persönlich miterlebe darf/muss.
    Und wenn es eines letzten Beweises bedurfte, dass viele Deutsche immernoch ein extrem verklemmtes Bewusstsein zum eigenen Land haben, dann ist er mit den mittlerweile 47 Posts hier einwandfrei erbracht.

    Wieso muss man sich eigentlich anpöbeln lassen, nur weil man einen angenehm entspannten Augenblick in Kreuzberg festhält? Das wird mir hier niemand einleuchtend erklären können!

  51. 51

    @flawed: das wollte er damit sagen..

  52. 52

    Philipp Wagenblast
    > @Phil, Philipp, Frank ..

    Halt uns drei doch bitte auseinander, der Diskussion wegen. Ich verspreche dir, ich werde dich hier auch nicht mit anderen über einen Kamm scheren :)

  53. 53

    Vielleicht übergibst du mal direkt Gastgeschenke, so mit „Willkommen“-Schleife.
    Ich wär ja eher für Begrüßungsgeld! Die Ossis sind damals voll drauf angefahren.

    Das sollte überhaupt jeder kriegen, der aus dem Urlaub wieder ins Land kommt, sozusagen als Treueprämie. Dann kann man Comeback-Punkte sammeln, gebundelt mit Flugmiles and more. Wer am weitesten weg war, kriegt noch ’n paar Essensmarken.
    Wer weiß, wenn man 20 Jahre fleißig sammelt, reicht’s vielleicht für ein Häuschen in MecPomm. Dort halbiert man mit Mitte 40 den Altersdurchschnitt der Dorfgemeinschaft und hat ansonsten seine Ruhe.

  54. 54

    Oh Mann!

    Ein schönes Bild, eine schöne Aussage dahinter. Tanja hat’s auf den Punkt gebracht. Da ist offenbar etwas das „mehr eint, denn trennt“ und genau darüber sollte man sich freuen. Das ist genau das, weshalb ich mit Patriotismus nicht wirklich was anfangen kann (wobei es auch auf die Definition ankommt). Patriotimus ist tendenziell nach innen verbindend und genau das ist hier auf dem Bild das positive. Aber er ist eben auch nach außen eher trennend und abgrenzend.

    Dieses Bild zeigt jedoch einfach nur, dass sie sich hier zu Hause fühlen und nicht ausgegrenzt. Das ist schön. Punkt.

    (Und das sage ich als jemand, der mit der ganzen WM alleine schon deshalb nichts anfangen kann, weil mich Fußball kein Stück interessiert.)

  55. 55

    You all go me on the Nerve. I’ll put you in a gulli and make the Deckel druff.

  56. 56
    Häh?

    Hab´ nich´ den ganzen Kladderadatsch gelesen…is mir auch zu blöd. Das Bild ist gut und hat einfach eine nette Aussage. Wer darin was rassistisches erkennt, ist selbst der größte Rassist.
    Ausserdem sind das Türken auf dem Bild, oder nicht? Ist da was schlimm dran, Türke zu sein? Sie reden türkisch, sie erziehen ihre Kinder türkisch und leben in Deutschland. Muss man daraus jetzt unbedingt Deutsche machen? Typisch deutsch, diese Denkweise. Frag sie doch mal, ob sie Türken, oder Deutsche sind.
    Es gibt nette Menschen und es gibt Arschlöcher, völlig Wurscht aus welchem Land und mit welcher Hautfarbe, gell, Frank ;-)
    Und für mich sehen die aus wie nette Türken. Ganz einfach.
    Und überhaupt kann man sehr gut erkennen, dass die Flagge nachträglich mit Photoshop eingefügt wurde…LOOOL..

  57. 57

    wenn hier überhaupt jemand rassistische anflüge hat, dann ja wohl du frank. wer assoziiert denn ständig stereotype bilder? („geldzählende juden.“ – „kleiner türkenjunge mit akkordeon“). du wärst nicht der erste, der seine reaktionäre einstellung hinter schlechtem pseudo-zynismus zu verstecken versucht.

  58. 58
    rotor

    ach einfach alle grenzen wech und jeder darf deutscher oder amerikaner sein, selbst wenn er italiener in china ist mit serbischen eltern die über japan eingereist sind.

    mensch ist man auch ohne nation, eine nation verbessert nix – das vermag versorgung und kultur, diese sind regional mal so und so vertreten. aber flaggen, da scheiß ich drauf und mit vorlieben auf die deutsche!

    so anner straße bei schönem wetter mit verschiedenen generationen finde ich knorke, auch ohne WM.

  59. 59

    @ rotor: eben, Mensch ist man auch ohne Nation, meist sogar angenehmer. Wenn’s um Sport geht, scheint es ohne Zugehörigkeit nicht zu gehen. Normalerweise reicht dafür ein Verein. Alle zwei bis vier Jahre muss es aber anscheinend eben doch eine Nation sein (selbst wenn die kein ganzer Staat ist, sondern nur Teil von einem). Und das dann auch nicht nur für Sportfans, sondern für alle. Zum Glück geht das vorbei. Hoffe ich jedenfalls (Klopf auf Holz)

    @ SUB: Ja, ich bin stolz durchaus auch auf etwas, das ich nicht selber geschaffen habe, sondern nur ausgesucht und inzwischen sechs Jahre lang mitgeprägt. Deswegen funktioniert das mit der anderen Fahne auch sehr gut. Meistens. Ausser eben jetzt – vier Wochen lang.

    @ Acid: Die türkische Fahne nehme ich im Namen meiner Gastgeber gerne geschenkt entgegen…

    @ Matthias: Genau. Ich will auch mehr entspannte Momente. Mit welcher Fahne auch immer.

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    Neues aus der Flaggen-Szene
    Bedauerlicher Einzelfall, ich weiß…

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    Rob

    Also, diese Diskussion nimmt ja schreckliche Ausmaße an. Wie kann man sich über ein schönes Foto so erregen? Da wird ein positives Foto bis zum Erbrechen schlecht geredet und ausgerechnet Spreeblick werden rassistische Motivationen vorgeworfen. Das ist doch absurd!!! Wer lange genug sucht, der findet immer etwas schlechtes. Das ist keine Kunst. Das ist einfach nur Dummheit!

    @Frank: Vielen Dank für deine Liste mit Ausdrücken, die ich nicht mehr verwenden sollte. Ich bin stets sehr dankbar dafür, wenn mir Leute den Mund verbieten wollen und sich anmaßen zu entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht. Ich wünsche dir noch eine schöne WM, denn bei all den Flaggen, die man auf den Straßen sieht, kannst du dich wahrscheinlich jeden Tag aufs neue aufregen. Und das machst du ja anscheinend sehr gerne

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    Safrano Pedretti

    immerhin, die welt online… interessant, wie die anderen alle schweigen. euren patriotismus akzeptiere ich erst, wenn ihre eure feigheit überwunden habt.

  63. 63
    nereos

    Es kann doch jeder unter jeder Flagge den Sieg jeder Mannschaft feiern. Und wer in Deutschland deutsch ist, ist mir eigentlich egal.

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    Unter dem Titel „Weltmeisterschaft: Türkische und arabische Deutschlandfans“ hat Spiegel Online eine ganz ähnliche Fotoserie gestartet:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MTQzNjgmbnI9MQ_3_3,00.html

    Trotz schöner Bilder finde ich sowas eher abgrenzend — „das sind Türken, Araber … die in Deutschland leben“. Oder wie hier im Thread so schön gesagt wurde, „nette Türken.“ Vielleicht sind das bei der nächsten WM auch mal einfach nur Deutsche (türkischstämmig usw.), mal nett mal doof aber nicht wirklich besonders, und dann sind diese Bilder überflüssig.

    Meine Freundin (noch keinen deutschen Paß, aber schon viel von der deutschen Kultur verstanden) sagt „ich kann Amerikaner werden, aber nicht Deutsche.“ Ich hab mir gestern die Parade in Stuttgart angeguckt und ihr gesagt, das ändert sich grad, glaub mir, das ändert sich…

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