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The Igel has landed

Wo sind sie nur hin, die großartigen Zeiten. Damals, ganz, ganz früher, als ich nicht nur die Menschen anschaute sondern auch den Boden immer fest im Blick hatte, und sah was da so kreucht und fleucht. Damals, als ich noch leicht zum Helden werden konnte: auf den Boden geschaut, ertrinkenden Marienkäfer gesehen, gerettet und – tada! – mit stolz geschwellter Brust konnte ich rumlaufen und es allen erzählen. Warum ist heutzutage alles so furchtbar kompliziert und niemals heldenhaft?



Neulich Abend war ich noch eben rasch Zigaretten kaufen (schon mal gar nicht Heldenlike, schon klar). Wieder zurückgekommen entdecke ich direkt vor meinem Haus ein Häufchen Leben. Eine Ratte oder ein Marder vielleicht? Langsam näherte ich mich … das ist doch … ne, kann doch nicht sein … hier!? … ein Igel! Mir ist schon klar dass es in Deutschland durchaus noch den einen oder anderen Igel gibt. Zumeist scheinen die Tierchen ja unter den Vorderreifen von Autos zu leben. Aber hier? Mitten in Berlin? Der nächste kleinere Park ist bestimmt fünf Minuten Fußweg von hier entfernt. Und der nächste größere mindestens 20. Wie kommt das Tier denn hier her? Und während ich so ratlos stand gesellte sich noch jemand zu mir um sich ratlos neben mich zu stellen. Wir hatten beide nicht viel Ahnung von Igeln und anderen Wildtieren, aber eins war uns klar: der gehört hier nicht hin. Der verhungert oder wird vom Auto überfahren oder gerät auf die schiefe Bahn oder so was.

Aber was tun mit dem Tier? Als Stadtmensch ist man ja der unselbstständigen Dorfbevölkerung an Ideenreichtum und kreativen Denken haushoch überlegen. Auch in unerwarteten Situationen reagieren wir immer angemessen und mit kühlem Kopf. Schon nach wenigen Sekunden war uns klar, was zu tun ist: Polizei anrufen!

Nicht die allerbeste Idee. Mit der größtmöglichen ihm zur Verfügung stehenden Pampigkeit teilte mir der diensthabende Beamte mit, dass ich dieses Igelproblem besser ohne sein direktes Eingreifen lösen solle. Auf der einen Seite absolut verständlich – die Polizei hat zur Zeit wahrscheinlich besseres zu tun. Auf der anderen Seite: wäre der Igel ein Schwan gewesen, hätten wir wahrscheinlich innerhalb von zehn Minuten die halbe Bundeswehr zur Unterstützung gehabt. Beim Tierschutzbund war niemand mehr wach und einen Tierarzt konnten wir zu dieser späten Stunde auch nicht mehr auftreiben. Also doch: selbst aktiv werden. Mit einem Handtuch versuchten wir gemeinsam den Igel in einen gefundenen Karton zu bugsieren. Anfassen trauten wir uns nicht – irgendwas war da doch immer mit Igeln. Vorher hatte ich noch meinen Kumpel Torsten angerufen. Torsten hat ein Auto und muss darum ganz schnell helfen kommen – Igel irgendwo hinbringen wo es grüner ist.

Mit dem Igel im Karton überlegten wir wohin nun mit dem Tier. Der Treptower Park schien uns eine gute Wahl, wäre da nicht gerade großes WM Brimbamborium. Also in den Plänterwald. Da gibts kaum Menschen aber bestimmt viel Zeug das Igel so fressen. (Irgendwas, was so unter Bäumen rumliegt – was auch immer.) Also los, in den Plänterwald, Kiste schön ruhig halten und den Igel nicht rausklettern lassen. Rein mit der Kiste in den Wald, husch, husch Igelchen: Freiheit! Nach viel gutem Zureden trollte sich der Igel in den Wald und wir fuhren zurück nach Friedrichshain um unsere großartige Rettungsaktion angemessen zu begießen. In der Zwischenzeit fiel mir auch wieder ein, warum genau man Igel nicht anfassen sollte: die Viecher haben eigentlich immer Flöhe. Shit. Und während ich noch nach Phantombissen suchte und wir vom Auto zur Kneipe schlenderten läuft uns was über den Weg? Nah, nah, nah? Genau. Ein Igel. Der exakt zweite Igel, den ich in meinen 27 Jahren in Berlin ausserhalb des Tierparks zu Gesicht bekam.

Fühlen die sich hier im asphaltierten Friedrichshain vielleicht doch ganz wohl? Haben wir vielleicht gerade eine sorgende Igelmutti entführt und ihre Jungen in den sicheren Tod geschickt? Oder einen armen Igelkerl dazu verdammt wieder den ganzen weiten Weg vom Plänterwald nach Friedrichshain zu latschen, wo die ganzen heißen Igelinen wohnen? Wie es aussieht muss man sich in meinem Alter vorher ganz genau erkundigen, bevor man versucht eine Heldentat zu begehen. Und hin und wieder auch mal auf den Boden schauen.

39 Kommentare

  1. 01
    boo

    Bei mir hat letztes Jahr die Polizei geklingelt; auch wenn man sonst reinen Gewissens durchs Leben geht, ist das ja irgendwie ein latent unangenehmer Moment. Aber nein, sie wurden gerufen, weil ein Igel durch so ein Gitter wie auf dem Photo gefallen war, und sie den Besitzer des Kellers suchten, von dessen Fenster aus der Igel gerettet werden konnte. Danach haben die den aber glaub‘ ich einfach laufen lassen. Also doch Heldenhaft, extra in den Park zu fahren;)

    Am Rand von Charlottenburg ist mir mal nachts ein Wildschwein begegnet. Gibts einige von in Berlin.

  2. 02
    Acid

    Ihr habt allen Ernstes die Cops angerufen?
    „Herr Wachtmeister, der Igel ist schwer bewaffnet!“

  3. 03
    der neue

    Das zeugt aber doch von viel Großstadt-Kreativität. Auf die Idee mit der Polizei wär ich im Leben nicht gekommen!

  4. 04
    Tanzpartner

    Aber vor allem:

    wenn ihr da jetzt ein glückliches Igel Pärchen getrennt haben solltet wäre das doch ganz ganz ganz furchtbar schade für die beiden. Der eine jetzt irgendwo in der Fremde und die andere kommt natürlich jetzt in jedem Fall auf die schiefe Bahn…

    Nette Geschichte!

  5. 05

    Gute Arbeit! War der Igel auch nicht betrunken? In diesem Fall das nächste Mal im Keller ausnüchtern lassen und am nächsten Abend (nachtaktiv!) freilassen, der findet schon wieder zu seiner Ollen. Wäre vielleicht nicht gut gewesen, hätte sie (zweiter Igel) ihn in diesem Zustand gefunden (Nudelholz). So gesehen war Eure Herangehensweise akzeptabel.

  6. 06
    Jens

    Habt ihr den zweiten Igel jetzt einfach da so stehen lassen? Ein klein wenig inkonsequent. Aber bei den Spritpreisen…
    Bei meinen Eltern ist mal eine Entenfamilie – Ente mit 5 Küken – auf der Straße vorbeimarschiert. Ein Küken ist dann leider in einen Gulli gefallen und hat ganz erbärmlich gepiepst. Über dem Gulli stand ein Auto; man kam also nicht heran. Was hat die versammelte Nachbarschaft gemacht? Zwei haben die Ente in einer Einfahrt in Schach gehalten, damit sie nicht ohne Küken abhaut. Die anderen haben die Feuerwehr gerufen, die samt Lokalpresse ankam. Die Feuerwehrleute haben dann das Auto zur Seite geschaukelt und das Küken aus dem Gulli geholt. Die gesamte Entenfamilie wurde dann in einen Karton verpackt und im nahegelegenen Erholungspark (eingezäunt…) wieder ausgesetzt. Stand sogar in der Zeitung. Und das in einer Stadt mit 580.000 Einwohnern.

    Ach ja: man sollte nicht zu oft wegen Kleinigkeiten die 110 wählen. Das kann teuer werden. Die mögen das nämlich nicht, wenn man da die Leitung verstopft…

  7. 07
    Acid

    Die mögen das nämlich nicht, wenn man da die Leitung verstopft“¦
    Verständlich – stell dir vor, du rufst da an, weil gerade irgendein Triebtäter (d)eine Frau vergewaltigt:
    „Tut uns leid, Sir, wir müssen erst einen Igel retten.“

  8. 08
    Stephan

    Retter gibt’s aber noch mehr und nicht nur für Igel. Kaulquappen in künstlichen Teichen stehen auch hoch im Kurs.
    http://remington.twoday.net/stories/2184406/

  9. 09
    miKa

    hatte gestern abend einen igel in der halle (arbeits-&abstellhalle, ca 300m2) – nachdem er sich nicht sofort fangen ließ, hab ich einfach die tür offen stehen lassen.
    also da fehlen mir die aufregungen des großstadt-lebens.. polizei, artikel für viele menschen, kommentare, diskussionen – wie schön ; )

  10. 10

    Jens: ja, wir haben den zweiten Igel einfach sitzen lassen. Erstens ahnten wir, dass sich das ganze zu einem Fulltimejob entwickeln könnte und zweitens war da auch ein Park und so.

  11. 11

    Ich wurde vor ein paar Tagen angerufen, weil jemand einer Bekannten von mir eine Schildkröte in einer Tüte vor die Tür gelegt hatte. Sie ist in der SPD, daher meinte ihr Freund „Kennst du nicht nen Grünen?“. So rief sie mich dann an. Muss mich mal erkundigen, was daraus geworden ist. Immerhin konnte ich den Hinweis geben, dass das Tier Wasser braucht, aber möglichst auch Stellen ohne Wasser.

  12. 12

    Vielleicht kennt einer den Friedhof zwischen Friedenstraße, Auerstraße, Landsberger Allee und Richard-Sorge-Straße (B-F’hain)? Da wohnt eine Fuchsfamilie. Ich war seinerzeit reichlich verstört, als ich Heiligabend 2004 ein ziemlich prächtiges Exemplar auf der dem Friedhof gegenüberliegenden (meiner) Seite der Friedenstraße herumlungern sah. So viel zur Entnaturalisierung der Städte. :)

  13. 13

    @maloXP
    Auf der diesem Friedhof angrenzenden Industriebrache der ehemaligen Brauerei, deren Fundamente mit Wasser vollgelaufen sind, lebt eine Stockente mit 5 Küken. Gestern gerade gesehen. Bitte nicht dem Fuchs erzählen!

  14. 14

    @spork
    Ich weiss. Hab ein paar Fotos vor ca. einem Monat dort gemacht und sie auch gesehen. -> Video. Niedlich, gell? ;)

  15. 15

    @maloXP
    Is‘ ja geil! Gestern waren die Küken schon richtig groß. Bald gibt’s Federn.

  16. 16

    Wenn wir (hier draußen aufm Dorf ;)) früher immer Igel gefunden haben, dann wurden die meist nur irgendwo hin getragen, wenn man meinte, dass sie zu nah an der nächsten Straße sind. Oder wenn man als Kind eben mal so einen Igel fangen wollte – natürlich durfte man sich dann zuhause immer einiges anhören, eben wegen der Flöhe. Und genau genommen ist es recht sinnlos, sie ins nächste Waldstück zu tragen, die können nämlich schneller rennen, als man ihnen so zutraut, da sind die ganz fix wieder an der Straße.

  17. 17

    Suess, diese Grossstadtmenschen, wenn Sie sich mit ‚Natur‘ konfrontiert sehen. Dafuer ist es bei uns (tief in der Provinz in Passau… Gruesse von Donau/Inn/Ilz an die Spree an dieser Stelle) einen Artikel in der Presse wert wenn jemand den Dom taggt, wenn’s auch der Vierungsturm war…

  18. 18

    spork, malo: wo genau finde ich die Brauerei denn? Da oben beim SEZ?

  19. 19

    @Max
    Genau, Richi-Sorge runter, rechte Seite, nicht zu verfehlen, am besten hinter den Werbebanden drüberklettern.

  20. 20

    Homer: Mhmmmmmm, Stockenten.

  21. 21
    merula

    @Henning: Eine Schildkröte in der SPD? Hm, das erklärt so einiges.

  22. 22

    In Reinickendorf ist auch ein Igel herumgerannt und hat laut meiner Freundin einen „irren Lärm“ gemacht. Genauer konnte sie es aber nicht beschreiben. Kann mir nicht vorstellen, dass der irgendwie rumgröhlt, aber vielleicht war er wirklich betrunken?
    Am Jakob-Kaiser-Platz bei der Bushaltestelle Richtung Zoo leben einige süße Karnickel. Hab mir sagen lassen, dass die gar nicht so selten sind und gerne auch auf Mittelinseln diverser Kreisverkehre hausen…
    Von wegen Berlin ist eine Großstadt, wir leben hier mittem im Wald! Im Schnitt alle 13 Meter ein Baum, hab ich erst neulich gelesen…

  23. 23

    Fuechse und badger (hab vergessen wie die Viecher auf Deutsch heissen, sind das Dachse?) sehe ich hier ziemlich regelmaessig praktisch mitten in der Stadt.

    Aber viel wichtiger ein kleiner Hinweis fuer die Stadtbevoelkerung:

    Solltet Ihr Euch mal auf’s Land raustrauen und dort ein junges Tier (z.B ein Lamm, ein Rehkitz oder aehnliches) finden, dann solltet Ihr das nicht anfassen, sondern besser mit etwas Abstand dran vorbeigehen (selbst wenn es auf Euch zulaeuft). Die Mutter erkennt es naemlich am Geruch, wenn es nach Mensch riecht weil von einem Menschen angefasst wird sie es nicht mehr erkennen und „verstossen“. Die Mutter ist wahrscheinlich irgendwo in der Naehe und wartet nur darauf dass die Menschen endlich verschwinden.

  24. 24
    oliver

    Ich fand einen angefahrenen Igel auf der Straße. Sofort raus aus Auto, Igel in Fußraum Beifahrerseite gesetzt und Richtung Wald gedüst. Dort angekommen was der Igel weg. Am nächsten Morgen roch es aber nach reichlich ungewaschenem Igel im Auto. Wo kann der bloß stecken?
    Sofort am unmöglichsten Ort gesucht, der denkbar ist … Richtig ! Hinter der Mittelkonsole. Dort war es warm und sicher und der Kerl ließ sich durch nichts wieder herauslocken.
    Also mit hochrotem Kopf in die Werkstatt. Blamage abgeholt. Hat aber nichts gekostet, weil die dort auch sehr igelfreudlich sind. Laut Werkstatt soll es ein Kämpfer gewesen sein. Der wohnt jetzt dort.
    (Viel Wald mit einigen Schrottautas vorhanden)

    Merke: Igel IMMER in Kiste, nie direkt ins Auto !!!
    Am besten dort lassen, wo sie sind. Die wissen nämlich genau, was sie tun.

    P.S.
    Ich habe auf dem Parkplatz am Finanzamt in Cottbus einen Hasen direkt auf der Ausfahrt sitzen sehen (nein, kein Kaninchen, es war ein Hase !!) Der saß dort mehr als ein Minute, hat gelangweilt nach links und rechts gesehen. Als kein Auto mehr kam überquerte er total entspann die Straße.
    Ich glaube, das die sich sehr gut an das Stadtleben angepasst haben.

  25. 25

    @ Max
    Interessanterweise gibt es ein Foto von dort im Wikipedia-Eintrag „Ruine“. Ist schon irre da. Neulich war ein Zirkus auf dem Feld nebenan, danach war kurze Zeit ein Stück des Zauns draussen, warum auch immer. Aber auch drüberklettern ist nicht sonderlich schwer. Der Friedhof nebenan ist übrigens auch sehenswert, ist der älteste Berlins. Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert mir Reliefs der Verstorbenen. Schöne Stimmung und viele Kätzchen, die da rummäandern. Jetzt aber genug Sightseeing. ;)

    @spork
    Wohnst Du die Ecke?

  26. 26
    Daniel a. d. D.

    Die spinnen die Städt’er… :D

  27. 27
    bjo

    also ich erinner mich ja noch sehr gut an den fuchs, der kurz nach sonnenuntergang die belebte, befahrene skalitzer straße auf höhe des spreewaldplatzes ganz gelassen überquerte. quasi mitten im verkehr. und auch die fußgänger wurden einfach mal geschmeidig im abstand von einem halben meter umrundet. gaaanz gelassen.

    (nein, sah nicht nach tollwut aus – eher nach konsequenter gleichgültigkeit. berliner halt.)

  28. 28

    Ich finde es beeindruckend, das jemand 27 Jahre lang noch keinen Igel gesehen hat. Ich dachte immer diese Geschichten über Großstadtkinder (ihr wisst schon: Welche Farbe haben Kühe? – Lila!) ausgedacht sind. Aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.

  29. 29

    Nett geschrieben. Gefällt mir.

  30. 30
    oehi

    Hab in Hamburg-Barmbek mal einen Igel mit chronischem Keuchhusten vorm Schlafzimmerfenster wohnen gehabt. Bin aber nicht auf die Idee mit der Polizei gekommen…

  31. 31

    Da fällt mir noch ein: wenn du mal nicht weißt, was du einem Igel füttern sollst, dann gib ihm Hühnereier (roh natürlich). Soweit ich mich an meine letzte Begegnung mit Igeln in meiner Kindheit erinnern kann, fressen die das sehr gerne!

  32. 32

    Igel ist gut. Ich hätte vor knapp zwei Wochen in Köln auf einer nich gerade unbefahrenen Straße beinahe einen überfahren. Es war Nacht und die Scheinwerfer meines Autos sind nicht mehr die neuesten (das Auto leider auch nicht) und so wollte ich den von mir fälschlicherweise als „Tüte“ identifizierte Igel einfach überfahren. Erst als ich zwei Augen erkannte war mir klar, dass es an der Zeit wäre zu bremsen.

    Der Igel hat’s überlebt und verschwand sichtlich erleichtert im Gebüsch am Straßenrand. Igel olé.

  33. 33

    @Armin: Richtig, badger = Dachs

    Füchse kann man im urbanen Raum in England nachts wirklich relativ häufig sehen, Igel hab ich allerdings noch nicht gesichtet. Wohl noch eine Kröte im Regen- und Abwasser“auffänger“ (bei 100 Jahre alten Häusern ist das alles noch extern und mehr oder weniger offen). Und hier steht garantiert nicht alle 13m ein Baum. Hier wird gerne auch der letzte Grünstreifen geteert, bzw. wenn da ein Baum steht, dann wird der auch bis zum Stamm einbitumiert. Daher hab ich mich auch gewundert plötzlich Füchse zu sehen, da ich die eher mit Wald verbinde.

    Aber ich will nicht vom Thema abkommen…

    Gruß an den Spreeblick vom Inselblick!

  34. 34
    moe

    @oehi: Igel mit chronischem Keuchhusten

  35. 35
    moe

    ui…hier verschwindet ja die hälfte…ich hatte schreiben wollen, das der igel mit keuchhusten wohl eher 2 igel bei der paarung sind, die keuchen und stöhnen. die sind bei der paarung ganz schön laut. ich hab jahrelang welche unter meinem fenster gehabt, als ich noch bei meinen eltern gewohnt hab! nu wohn ich in einer fast großstadt und hab schon verdammt lange keinen igel mehr gesehen!
    schade eigentlich.
    entschuldige den kommentar-spam!

  36. 36
    Dagger

    ich glaub, wir haben am montag morgen auch einen igel gesehen. wir sind uns aber nicht so sicher, war halt dunkel im park.

    ich mag igel.

  37. 37
    Nasuki

    Interessante Geschichte, wenn ich bedenke, was Igel für eine Aufruhr erzeugen können. Ich sehe hier im Jahr mehrere, öfter verkriechen sich auch die Kleinen bei uns im Garten. Das kommt wohl davon, wenn man in einer Kleinstadt wohnt. Aber niedlich sind sie allemal.

  38. 38
    Christine

    @ oehi
    tut mir leid, aber das war kein Keuchhusten ;-)

    hatte ähnliche Geräusche letztens vor meinem Schlafzimmer und dachte, dass irgendein Irrer da Schweinereien macht.

    Bin also todesmutig mit meiner Taschenlampe und einem Nudelholz (!) bewaffnet ums Haus geschlichen.

    Im Licht der Lampe verschwand dann ein Igelpärchen… da hatte ich wohl ein Schäferstündchen gestört.

    Wieder im Bett dauerte es keine 10 Minuten und die beiden Turteligel waren wieder da.

    Da hat das geräuschvolle Liebsspiel aber ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert ;-)

  39. 39
    Christine

    @ moe

    sorry, hatt deinen Kommentar nicht gesehen, jetzt ist oehi doppelt aufgeklärt ;-)

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