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Zehn Minuten bis zur Ewigkeit

Was für ein grandioser Text von Ullrich Fichtner über Zinedine Zidane. Bei unserem Lieblinsblog SpOn.

22 Kommentare

  1. 01

    Für ihre Spielweise hätten die Italiener genau elf Kopfnüsse verdient gehabt,und nicht nur eine halbe.
    Dieses ganze Gequatsche vonwegen Götterdämmerung und zehn Minuten haben gefehlt bis zur Ewigkeit, oh Mann, wir sind wieder daheim, in Deutschland. Da ist einer kurz ausgeklinkt, und, ist einer dabei draufgegangen? Zidane wird als einer der ganz Grossen in die Fussball-Geschichte eingehen, und die halbe Kopfnuss am Ende wird zur Begebenheit am Rande schrumpfen.

  2. 02
  3. 03

    Genialer Text. Punkt.

  4. 04
    Andrea

    Jenen, die den Fußball lieben, die Zidane lieben, und die auch seine dunklen Seiten immer kannten, seine kleinen und großen Blackouts, ihnen wurde in dieser Nacht das Herz gebrochen.

    Aber hallo. Bin immer noch ganz schwermütig.

    Eine Freundin meinte heute, er hätte ja selbst schuld gehabt, aber deshalb muss mir das ja nicht weniger nahe gehen.

  5. 05
    Yves

    Schade, dass der feine Herr Fichtner diese verbale Sülze am Klo vorbei ins SpOn-Blog gekippt hat“¦

  6. 06

    Beim Fussball kommt er dann wieder durch die Hintertür, der erzreaktionäre Genievermutungs-Pathos, die grosse Hybris des leidenden Helden, das grosse blablabla. Mir kommt das grosse Gähnen. Wo sind eigentlich die ganzen Intellektuellen, die sich angeblich für Fussball interessieren. Fällt denen nichts interessanteres ein?

  7. 07

    Zidane mag ein begnadeter Fußballer sein – charakterlich aber eher ein durchschnittlicher Mensch.
    Vor Millarden von Zuschauern so zu versagen ist zum Abschluß einer großen Karriere einfach nur tragisch.

  8. 08
    h

    Genialer Text? Das meint ihr doch nicht ernst…

  9. 09

    Manueller Trackback:

    „Das aber nicht nur die Fussballer unverständliches Zeug reden – welches man ihnen besonders dann nachsehen mag, wenn sie völlig geschafft vom Spielfeld rennen und ihnen irgendein Sportspacken das Mikro in die Fresse rammt – sondern auch Leute die über Sport schreiben, darf man derzeit bei SpOn bewundern.

    Ullrich „Blafasel“ Fichtners Meßwein war anscheinend nicht mehr gut, wie sonst erklärt sich diese lyrische Sturzgeburt, über einen Kopfstoß des französischen Fussballes Zidane im gestrigen Endspiel:“

    http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/07/10/zicke-zacke-schwurbelkacke/

  10. 10

    Nee, sorry, bei dem Artikel hab‘ ich mich nur gefragt wieviele Kopfnüsse man abbekommen haben muß um so eine pathetische Schmuh zusammenzuschreiben. Einfache Schläge auf den Hinterkopf können bei der unverdaulichen Buchstabensuppe nicht der Auslöser gewesen sein.

  11. 11

    Ich mag ja Pathos. Zur rechten Zeit.

  12. 12

    Grandios? Grandios?!
    Grandios ist höchstens die völlig unpassende und bescheuerte Umfrage am Ende vom Text, die ja abnormal durch die Tränendrüse im Text beeinflusst wird. Wie viel Frankreich wohl dem Spiegel bezahlt hat, um mitzuhelfen, Zidanes Image wiederaufzubauen? Sorry, das ist so grandios wie eine Ferrero Werbung.

  13. 13
    hf

    Was lernen wir daraus: Je berühmter ein Fußballer ist, desto mehr Leute finden sich um den Unfug, den er verzapft zu entschuldigen. Götterdämmerung. Idol. Genial. Ein Übermensch gar! Ich könnt kotzen.

  14. 14

    versagt? durchschnittlich?

    nee. vielleicht sollten wir alle mehr den weg des zidane gehen und den materazzis dieser welt bei einem kleinen tete a tete klarmachen, dass man bei blöder provokante manchmal eine ebensolche zurück kriegt.

    und wenn die vielen gutmenschen dann anfangen zu eulen … kauft euch andere vorbilder fürs sammelalbum.

  15. 15

    Würg, ist das ein Schmock. Pathos, ja – ist manchmal schön. Aber das ist Rosamunde Pilcher-Style. imho.

  16. 16

    Und hier die URL zu einem wirklich schönen Text über die mögliche Bedeutung dessen, was Zinedine Zidane da zehn Minuten vor Schluß grundstürzendes im Medien- und Symbol-Universum Fußball getan hat: http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=925250
    Danke an Indirekter-Freistoss.de für den Hinweis.

  17. 17
    BelMondo

    @500beine
    Für ihre Spielweise hätten die Italiener genau elf Kopfnüsse verdient gehabt,und nicht nur eine halbe.
    Wie darf ich das verstehen?

  18. 18
    Dagger

    Genial finde ich weniger. Aber schick ist er schon. Tschüss Zidane!

  19. 19
    Auge

    Yves: das ist keine verbale Sülze, sondern Dünnschiss und hat mit „verbal“ nicht viel am Hut. Johnny bist du bescheuert?

    Aber ich muss auch sagen, dass ich sehr froh bin, dass Zidane Materazzi nicht richtig getroffen hat. Wie nicht jeder weiss, ist das eine sehr alte Art, einen Menschen zu töten, wenn man genau das Sonnengeflecht trifft. Aber so wie ich Zidane einschätze, hat er absichtlich nicht getroffen um die Tötung nur anzutäuschen. Um seinem Gegner den Tod vor Augen zu führen, und ihn damit für immer erniedrigen.

  20. 20
    Cheating bawstard!

    Auge bist Du’s? Die arme Sau, die bei Leverkusen gefeuert wurde? Wusste gar nicht, dass Du dir privat soviel Schwachsinn durch die Neandertaler-Birne gehen lässt!

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