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Für die nächste Geburtstagsfeier

Völlig egal, ob die Quelle verlässlich ist, denn es macht einfach Spaß, die Gagenforderungen einzelner Künstler zu vergleichen. Henry Rollins für $ 12.000 ist doch geschenkt, verglichen mit den $ 75.000 für die Foo Fighters!

21 Kommentare

  1. 01

    rolling, rolling, rolling – bereits vor dreizehn jahren war die gebührenpraxis am nordkap ähnlich.

    habe trotz google den song nicht herausgefunden. ;-)

  2. 02

    Kann es sein, dass „generally available“ ein branchentypischer Ausdruck für „Karriere stagniert“ ist?

    100,000 für Huey Lewis – Mist!

    Auch gut: Avril Lavigne – *no college dates* whatsoever

  3. 03
    fewuwa

    das sind dann aber nur die gagen, da kommt ja dann noch einiges drauf… hotel ect usw blah

    die donots z.b. kosten 8000€ das weiß ich weil selber nachgefragt…^^

  4. 04

    Also ich finde ja 5 – 7000 für eine DAVE MATTHEWS COVER BAND etwas überzogen.

  5. 05

    Alkaline Trio für lau? Großartig!

  6. 06

    Für nen Fünfer würd ich die aber schon mal buchen…

  7. 07
    Matthias

    Stichwort Bandgagen: Jetzt mal weg von den großen Stars, hin zu den deutschen Feld-, Wald-, und Wiesencoverbands. Ich hatte unlängst das „Vergnügen“ für eine Hochzeitsfeier im Bekanntenkreis eine Band zu suchen. Ich hatte unter anderem in einschlägigen Internet-Foren annonciert, aber auch die „Macht“ (=Google-Positionierung) eines Weblogs genutzt.

    Ich hatte klar geschrieben: ca. 80 Gäste müssen unterhalten werden; Spieldauer etwa 5 Stunden mit Pausen; minimal drei, maximal aber fünf Musiker; gezahlt wird eine marktübliche Gage aber bitte bedenken, es ist nur eine popelige Hochzeit vor etwa 80 Gästen und kein Festival-Auftritt; Bands aus der Region Münster bevorzugt etc. Und was kamen für Angebote? u.a. eine Coverband aus Südbayern, die mit fünf Musikerinnen, zwei Roadies und einem Managementvertreter auflaufen, für die ersten beiden Stunden 2.500 Euro und dann für jede weitere Stunde 1.500 Euro (bei einer garantierten Mindestspielzeit von vier Stunden) haben wollten, zzgl. Hotelübernachtung „Gehobene Kategorie“ für alle acht Leute, zzgl. Spesen von 50 Euro pro Tag und Person (Aber Achtung: Da die ja übernachten wollten, waren es jeweils zwei Tage die „bespest“ werden sollten), zzgl. Anreiskosten in Höhe von 800 Euro, zzgl. Miete einer PA-Anlage für 750 Euro. Der Auf- und Abbau – so teilte mir die Band mit – sei dafür kostenlos. Wie großzügig.

    Eine andere Band, eine absolut lächerliche Zwei-Mann-Kombo mit Glitzerjäckchen und Porno-Balken im Gesicht aus dem Raum Bremen, wollte mit einem zusätzlichen Roadie auflaufen, verlangte pro Stunde Spielzeit 900 Euro bei vertraglich fixierten 6 Stunden Mindestspielzeit. zzgl. Reisekosten, zggl. Hotelübernachtungen im Einzelzimmer, zzgl. Anlagemiete (die war mit 250 Euro aber sogar noch günstig). Dafür Auf- und Abbau pauschal nochmal 250 Euro.

    Und um es noch einmal klar zu sagen: Das waren keine Top-Acts. Die Internet-Auftritte waren erbärmlich, die Bandfotos sahen aus wie vom Bahnhofs-Automaten, die Referenzlisten wiesen als absolute Bandhighlights Auftritte bei Stadtfesten in 50.000-Einwohner-Städtchen auf.

    Rechnen wir zusammen. Bei beiden Bands wäre das Hochzeitspaar mit mehr als 6.000 Euro dabei gewesen – fast 8000 US-Dollar. Als ich den beiden Bands freundlich absagte und darauf verwies, dass die Gagenforderungen nicht in Einklang mit dem Anlass stehen (keine Promi-Hochzeit!) bekam ich von den beiden Glitzerjacken aus Bremen sogar noch die pampige Antwort, dass Qualität eben seinen Preis hat und ich schon sehen werde, was ich von meiner Einstellung habe.

    So gesehen sind die Gagenforderungen der „richtig Großen“ gar nicht ganz so erschreckend.

  8. 08

    Ich kann Plan B da nicht finden.

  9. 09

    Wenn ich mich recht erinnere, war die höchste Gage mal 10.000 DM. Für ein Konzert. Das letzte, glaube ich. :)

  10. 10

    Hmmm, ich nehm mal an, das eine Plan B Reunion Band zur nächsten Geburtstagfeier nicht entscheidend günstiger sein dürfte? Muß ich zur nächsten Feier halt wieder selbst auf die Bühne. Unsere letzte Gage wurde in „Lecker Würstchen satt vom Grill“-Naturalien bezahlt. Dafür haben wir auch gratis eine Discospiegelkugel in den Baum gehängt.

  11. 11
    July (die wo für den DS arbeitet)

    Ick will fishbone – ein echtes Schnäppchen für so viel gute Musik

  12. 12

    Ich dachte, die gibt’s gar nicht mehr…

  13. 13
    46halbe

    Also Henry Rollins ist seinen Preis jedenfalls wert. *feststell*

  14. 14
    David

    Wer billig haben will soll doch Gunter Gabriel nehmen. 200-500 Euro.

  15. 15
    July (die wo für den DS arbeitet)

    Doch fishbone sind eigendlich nich tot zu kriegen – Party at Ground Zero (EP) müsste imo ihre letzte gewesen sein

    Ich schreib sie auf jeden fall mal Mutti auf den Wunschzettel, gleich hinter ‚Mondfahrt‘

  16. 16
    Kuco,Mohn... was auch immer

    Also, bisher mochte ich Blink 182 ja ganz gerne … Aber dass die 150.000$ Gage/Auftritt haben wollen lässt mich daran zweifeln, ob ich noch was mit denen zu tun haben will…Die Bloodhound Gang gib’s z.B. schon für günstige 15.000$…und die haben’s wohl eindeutig mehr drauf!!!

  17. 17
    Name

    LENNY KRAVITZ $150-200,000

  18. 18
    stephan

    Ähh… Was ist denn das bitte für eine Agentur? Soviele unterschiedliche Bands und Künstler? Die haben ja einiges im Repertoire, was auch die ab und an volkommen überzogenen Gagen erklären könnte. Frei nch dem mOtto „Willst du dies, msst du auch das für Soundsoviel nehmen!“ :-)
    Ausserdem: Wer veröffentlicht – im Grunde verhandelbare Gagen – auf der Webseite? Das will mir irgendwie nicht in den Kopf.

    Trotzdem bleibt es dabei, dass aus kontinetal-europäischer Sicht viele Bands da auf der Liste hier Nichts wert sind. Andere dagegen sicherlich noch viel mehr in Eur bekommen.

    Ach so: Ich nehme dann die Temptations. Die sind doch glatt billig ha

  19. 19
    hannes

    @sunny3d

    Theme from Rawhide (Blues Brothers, z.B.)

    Rolling
    rolling
    rolling
    thou the streets are swolling
    keep them [..] rolling
    Rawhide

  20. 20

    Geschrieben hat der gebürtige Ukrainer Dimitri Tiomkin das Thema von Rawhide, der Titelsong zu einer der populärsten Westernserien. Die Hauptrolle spielte Clint Eastwood. Rawhide (1959-66) war der Anfang seiner Karriere. Dimitri Tiomkin bleibt noch für einen weiteren Filmusikklassiker, ebenso ein Western, unvergessen: Highnoon. Und dann war da noch Gunfight at OK Coral und Rio Bravo…

    „What kind of music do you usually have here?“
    „Oh, we got both kinds. We got country and western.“

  21. 21

    Rawhide war natürlich der Anfang der Karriere von Eastwood, nicht von Tiomkin, der seit Mitte der 20’er Jahre Musik schrieb und 1953 bereits einen Oscar bekam.

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