12

Altrurer

Peter Neururer, coolste und geilste Sau unter allen Trainersäuen der Welt, jedenfalls nach eigenen Angaben, ist bei Hannover 96 zurückgetreten oder getreten worden oder wurde einfach als der dumme Ruhrpottjunge entlarvt, der er ist. Im fooligan-internen Wettspiel um die schnellste Trainerentlassung (Entschuldigung: Rücktritt!) stand Armin Veh von Stuttgart auf Platz eins, doch Peter der Große war durchaus im engeren Favoritenkreis.

Während der WM lautstark die innovativen Trainings- und Motivationsmethoden der Klinslöwen mit weiß aufgerissenem Maul dissen, dann Hannover in den Keller fahren und dafür 800.000 Euro kassieren: The Neururer Method. Sequel folgt.

12 Kommentare

  1. 01
    sterilium

    der hat in seinem leben auch schon mehr abfindungen kassiert als gehalt….

  2. 02

    Veh ist für mich auch der Nächste. Hatte den Neururer allerdings schon auf Platz 1 …

    Sind eben die Vereine, die sich (ungerechtfertigterweise) hohe Ziele stecken und diese nach wenigen Spieltagen schon nur noch in weiter Ferne sehen. Hertha ist auch so ein Kandidat …

  3. 03
  4. 04

    Sehr schön, dass Peter der Kleine jetzt keine Bühne mehr für seine Selbstdarstellung als Trainerimitator hat. Wer nicht absteigen will, kann ihn ja für kurze Zeit engagieren, aber langfristig geht der gar nicht.

  5. 05
    Mexicopaddy

    Wusste gar nicht, dass er über die klinsmänisch/löw’schen Trainingsmethoden gelässtert hat. Mein Tipp: 2. Veh, 3. Koller

  6. 06

    Mist aber auch…
    Ich hatte ebenfalls auf Armin Veh gesetzt!

  7. 07

    @Mexicopaddy: oh doch, er hat. Zum Beispiel dort und hier und dort.

    “Im Gegensatz zum ehemaligen Bundestrainer habe ich Sportwissenschaften studiert.” (O-Ton Neururer)
    Vergleicht man dann die überhaupt nicht eindrucksvolle Karriere von Klinsmann mit der Megakarriere von Neururer, wird deutlich, wie kreativ Peter N. mit der Realität umgeht.

  8. 08

    Hat irgend jemand vor ein, zwei Jahren das Interview mit Neururer in der ZEIT gelesen? Mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, wie differenziert und intelligent er sich da artikuliert hat. Kein Vergleich zu den Klinsmann’schen Satzbausteinen (”Wir freuen uns…” etc). Zudem finde ich es absurd, Klinsmanns (Trainer-) Karriere über die Neururers zu stellen. Das Bäckersöhnchen würde es keine halbe Saison in der Bundesliga aushalten. Der musste sich noch nie irgendwo durchbeißen, ihm ist immer alles zugeflogen. Wer hat denn die Arbeit in der Nationalmannschaft gemacht? Doch wohl eher Löw. Neururer ist ein Fußballverrückter, Klinsmann ein Opportunist (siehe seine Flucht nach der WM). Ahh… ich glaub’ ich muss diese Tage mal was ausführlicheres dazu schreiben.

  9. 09

    (…) Vergleicht man dann die überhaupt nicht eindrucksvolle Karriere von Klinsmann mit der Megakarriere von Neururer (…).

    Nun Klinsmanns Karriere als Spieler mag sehr beeindruckend sein. Auch seine Erfolge mit der Nationalelf während der WM-Vorbereitung und der WM. Auch seine (hoffentlich langanhaltenden) Innovationsschübe für den DFB sind sehr lobenswert.

    Trotzdem gebe ich “Der Sport Typ” insofern Recht, als dass Klinsmann sich noch nicht im vielzitierten Haifischbecken Bundesliga als Trainer beweisen musste. Über Neururer mag man streiten können – aber man sollte ihm deswegen nicht jegliche Kompetenz absprechen.

  10. 10
    malte

    statistisch gesehen gibt es bei einer trainerentlassung nur einen kurzen “neue-besen-effekt”, der schnell verpufft, weil mit schlechtem spielermaterial niemand viel reißen kann. außer rehhagel. das ist halt der punkt. wechselt man von wolfgang wolff zu mayer, kann man eine langfristige verbesserung erhoffen und jeder trainer, der atmet, ist besser als erich ribbeck. aber der wechsel von lienen zu neururer war damals schon albern. hannover hat unrealistische ansprüche.
    noch ein wort zu neururer. nach eingehender selbstanalyse gehöt er vom wissen her eigentlich zu real madrid. trotzdem hält er sich auf einer trainerbank kürzer als ein dreijähriger beim rodeoreiten. zufall?

  11. 11

    Und scheinbar wollen die nun den Chrigel Gross aus Basel weglotsen. Wie das auch schon Schalke vor ein paar Jahren (2 vielleicht?) versucht hat. Ausnahmsweise wären in Basel gar nicht mal so viele Leute traurig, wenn unser Urgestein gehen würde…

Diesen Artikel kommentieren