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Murdoch kauft Jamba

Und Herr Knüwer meint, das wäre ein schlechter Deal.

11 Kommentare

  1. 01
    Lockengelöt

    Die ganze Klingelton-nummer ist bei uns zwar schon durch, aber in den USA beispielsweise, aber auch in anderen Ländern in denen Jambster, wie sie sich dort nennen, dank VeriSign an den Start ging, ist noch was zu holen.

    Trotzdem müssen sie sich bald was neues überlegen, damit Herr Knüwer nicht Recht bekommt.

    Aber das wissen die, und Rupert ist ja auch nicht doof und ohne Berater…

  2. 02

    Wie lange ist es her, dass alle Murdochs Übernahme von MySpace als schlechten Deal bezeichnet haben?

  3. 03

    Super, dann wird man beim Besuch von Myspace demnächst neben scheußlich designten Seiten auch noch lauthals von Flashwerbung mit verrückten Fröschen belästigt. Ich kann’s kaum erwarten.

  4. 04

    Hat denn Rupert Murdoch jemals einen (für ihn) schlechten deal getätigt?

    Ich denke mal nicht, dass dieser Klingeltonschiene sein Hauptaugenmerk gilt. Ist wohl auch eher auf dem Abstieg.

    Jamba! hat in D einen Bekanntheitswert, den Murdoch sich erst teuer neu erwerben müsste. Wenn sein MySpace in Deutschland aber erstmal den Fuss drin hat (und darauf zielt er immer mehr), und den hype erlebt, wie in den USA, dann wird Jamba! (in welcher Form auch immer) in Kooperation mit MySpace ne ganz große Kiste. Deshalb: Kein schlechter deal.

  5. 05

    Sicher hat sich Murdoch den Deal gut überlegt, der Schritt mit MySpace nach Deutschland (obs hier auch so abgeht wie in USA bleibt abzuwarten) dann die Intergration von Jamba, direkt ans Herz der dort angepeilten Zielgruppe. Wenns klappt genial. Wenns nicht klappt hat Jamba mit Murdoch im Rücken immer noch die Möglichkeit einen Ringtone-Hype in Amiland auszulösen. Eine fette Plattform zum kostenlosen Bewerb des Unsinns hat er ja da.

  6. 06

    Die technische Infrastruktur von Jamba ist neben der Marke sicher auch einiges wert.

  7. 07
    leo

    Es wird ganz bestimmt weiterhin Geld für Herrn Murdoch regnen. Ich hingegen werde wohl mit ein paar mir lieb gewordenen Myspace-Kontakten Email-adressen tauschen und den Account dann löschen.

  8. 08
    leo

    Ach ja… das Geld wird natürlich auch weiterhin nicht in nennenswerte technische Verbesserungen auf myspace fliessen…

  9. 09

    Da hat Herr Murdoch wohl den neuen Claim:
    «Have it or hate it.»
    wörtlich genommen.

  10. 10

    In Japan wird jetzt schon mehr Musik direkt und teurer übers Handtelefon verkauft als z.B. über iTunes.
    Wenn man dann davon ausgeht, dass Mobilfunktrends eher der Sonne folgend den Weg von Ost nach West gehen und Jamba in dem Geschäft in ganz Europa – übrigens auch im Osten – und in den USA sehr gut aufgestellt ist, ist das alles andere als eine dumme Idee des Herrn Murdoch hier zuzuschlagen.

    Ich hab nur Angst vor dem, was den Jamba Jungs jetzt einfällt, wo sie schon Ihr zweites Spielzeug – vermutlich kapitalbringend – verkauft haben…

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