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Titanischer Spiegel?

Will SpOn etwa noch lustiger werden? Geht das überhaupt? Mit Sonneborn: Vielleicht!

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38 Kommentare

  1. 01

    Die Story über die Bundeswehrsoldaten in Kabul ist jawohl mal spitze :).

  2. 02

    ich hab es auch gerade erst entdeckt und war ernsthaft baff..bin ja mal gespannt, die richtigen leute haben sie auf jeden fall…

  3. 03

    Nein, funktioniert nicht: Oben im Mutterblatt etwas als Skandal hochsterilisieren und unten dann dasselbe durchen Kakao ziehen, da stimmt irnzwie die Fallhöhe nicht.

  4. 04

    Sehe ich ähnlich. Dabei geht es nicht darum, ob die Satire gut ist, sondern wie das zusammenpassen soll. Titanic = Titanic ≠ SpOn.

  5. 05
    Frank

    Ich kenne keine Zeitschrift, die sich kritischer gegen den SPIEGEL äußert als Titanic. Und jetzt ist der Sonneborn bei SpOn…

  6. 06
    Steffen

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.

  7. 07

    Frank, trotzdem muss man jeder Person natürlich gestatten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen (und wenn Sonneborn bei SpOn machen kann, was er will: Warum nicht?) und jedem Medium, sich zu erweitern. Es fühlt sich etwas komisch an, das stimmt, aber Stillstand hilft ja auch nicht weiter.

    If you can’t beat them… join them?

  8. 08

    Ach du Kacke,
    Sonneborn beim Klassenfeind. Naja, Greser und Lenz arbeiten ja auch für die FAZ.
    Ein wenig verblüfft es mich aber schon. Ich hoffe er schlägt dort so über die Stränge, dass der SpOn-Spass bald wieder eingestellt wird.

  9. 09
    Frank

    Johnny: Ich mache dem Sonneborn keinen großen Vorwurf. Er bleibt ja im Metier und übernimmt nicht etwa das Politikressort des SPIEGEL.
    Ich weiß nicht mal, wie sich die Titanic während seiner Amtszeit gegenüber dem SPIEGEL verhalten hat. Dazu lese ich die Titanic nicht regelmäßig genug. Mir ist er nur durch seine medienwirksamen Aktionen (WM-Bestechung, Die PARTEI…) aufgefallen.

    Die Titanic war das erste wirklich kritische, was ich – damals Abiturient/Zivi – über den SPIEGEL gelesen habe. Ich war bis dahin noch naiv genug, dem SPIEGEL für den Inbegriff des Qualitätsjournalismus zu halten und ihm weitestgehend zu vertrauen. Da bin ich zum ersten Mal auf die Idee gekommen, dass man nicht nur FAZ und BILD kritisch hinterfragen sollte, sondern alle Medien, auch die, die einem weltanschaulich näher liegen (einschl. Titanic natürlich).

  10. 10

    Ich finde das äußerst unlustig, gerade zu widerlich bis ekeleregend.

  11. 11

    Den Print-Spiegel lese ich schon lange nicht mehr, aber bei allem SpOn-Gebashe frage ich mich auch immer: Was lest ihr denn statdessen täglich als größere Quelle?

  12. 12

    Matthias, dann hast du aber mit Satire generell ein Problem, oder?

  13. 13

    Nö eigentlich nicht wenn sie gut ist.

  14. 14
    Torsten

    Ich hab Spiegel Online vor drei Monaten aus meiner Bookmarkleiste genommen und habe bisher keinen Anlass gesehen, das wieder rückgängig zu machen.

    Johnny: was ist eine „größere Quelle“? Ich lese morgens eine Tageszeitung auf Papier. Ich höre Nachrichten (WDR und DLF). Ich schaue auf tagesschau.de und auf zeit.de. Auf meinen MP3-Player überspiele ich Radio-Podcasts. Ich habe den Slashdot-RSS abonniert und den Feed von ca zehn Blogs.

    Wenn ein Blogger einen tollen Spon-Artikel verlinkt, les ich den. Doch das kommt seltener vor, als man meinen könnte.

  15. 15
    Stefan_K

    Das „Das ist mir klar!“ aus Angela Merkels Mund ist allerdings wirklich komplett witzfrei, oder liegt er vielleicht darin, dass ihr etwas klar zu sein scheint?

  16. 16

    @Stefan_K: Genau das meine ich mit unlustig. Und wiederlich bis ekeleregend finde ich das Thema an sich.

  17. 17

    Ich bashe SPON ja gerne auch mal, aber irgendwie hat er einem (mir) ja auch durch die komplette Online-Laufbahn als mehr oder minder treuer Begleiter gedient, und so trennt man sich eben nur schweren Herzens und nie ganz. Regelmässig lese ich sonst nur noch netzeitung.de und manchmal swr.de oder rp-online.de

    Die SPON-SPAM-Geschichte kommt mir fast wie ein Crack vor, so unglaubwürdig finde ich sie. Zuzutrauen wäre sie dem Sonneborn ja.

  18. 18

    Was ich da bisher sehe, finde ich saudoof und gar nicht witzig. Auch das Interview ist echt mau. Wo ist eigentlich der deutsche Stephen Colbert?

  19. 19
    Frank

    StyleWalker: Auf den warte ich auch noch. Leider ist keiner zu sehen. Für den Anfang könnte jemand Schmidt aus seiner Lethargie erwecken.

  20. 20
    Tnt

    Es scheint eine Erweiterung des Godwin- Gestzes zu sein, dass irgendwann bei Diskussionen über Satire und Komik in Deutschland immer Stephen Colbert genannt wird.

  21. 21
    Frank

    Johnny: Ich versuche, den Teufel mit dem Beelzebub zu ersetzen, und neben Spon zur Abwechslung auch mal sueddeutsche.de, zeit.de, netzeitung.de zu lesen. Aber letztenendes lande ich dann doch meistens aus Gewohnheit bei SpOn. Vielleicht sollte ich Thorstens Beispiel folgen und den Bookmark löschen.

  22. 22
    Ullrich Kauzcinsky

    Wer von Euch noch einmal „Ich bashe SpOn“ sagt, soll für immer mit seinen 22 täglichen Blog-Besuchern in den Abgründen des WWW schmoren. Überhaupt „SpOn“. Schon die Bezeichnung ist peinlich. Der Hauesler hat doch recht, was für eine Quelle nutzt Ihr denn sonst? Rhetorische Frage, Antwort unerwünscht.

  23. 23
    verwirrter

    Das meistgelesenste deutsche Nachrichten-Portal hat eine neue Rubrik mit einem der beliebtesten Satiriker Deutschlands – und (fast) alle finden es scheisse.

    Versteh einer die Blogosphäre.

  24. 24

    In meinen Bookmarks bleibt der SpOn als einziges deutschsprachiges Nachrichtenmagazin. Was soll denn da sonst hin? Netzeitung dann wenn mal ein Blogger einen guten Artikel verlinkt (aber wie oft kommt das vor?). Zeit.de wenn der Regener zu Weihnachten bloggt. Aber sonst? Achja, RP Online wenn ich einen guten überregionalen Staumelder brauch.

    Sonneborn und SpOn kann funktionieren. Mit Rissen und Brüchen zwar, aber so ist das nunmal wenn man sich bewegt.

  25. 25

    „Versteh einer die Blogosphäre.“

    Kein Chance, ich versteh‘ mich ja selber kaum! ;)

  26. 26

    Satire ist für die Lachmuskeln, Realsatire für’s Herz.
    Aber an die Titanic kommen sie _noch_ nicht heran.

    Viel Erfolg,

    Rudi

  27. 27

    Die Welt online war SpOn mit dem „Glasauge“ Satire-Magazin ein paar Wochen voraus, scheint aber kaum einer gemerkt zu haben. Zu Springer verirrt man sich ja auch sonst nicht unbedingt freiwillig.
    http://www.welt.de/chl/595.html

  28. 28
  29. 29

    Ich finde es in Ordnung, dass Magazine ihre Satire-Abteilung haben. Ob das eine jetzt witziger ist als das andere, ist doch egal. Grundsätzlich ist Satire erlaubt, fertig.

    Spiegel-Online habe ich vor zwei Monaten aus meinem RSS Reader gelöscht, nachdem sie sich zu viele „dicke Dinger“ geleistet haben. Seitdem übe ich mich in stoischer Enthaltung, was das Anklicken der eingehenden Schlagzeilen überhaupt angeht.

  30. 30

    So wie Die PARTEI nich ernst genommen wird, weil sie aus der Redaktion einer Satirezeitschrift hervorgegangen ist, kann ich die Satirekompetenz einer News-Seite nicht „ernst“ nehmen, die allzuoft selbst Ziel von Satire zu werden droht. Immerhin haben die aber Sonneborn/Schiffner, das reißt einiges wieder raus.

  31. 31

    diese GLASAUGE-geschichte verursacht gerade nen sehr verdutzten gesichtsausdruck bei mir.
    ich kann mich nämlich nicht erinnern zuvor jemals über einen, nein, sogar mehrere artikel aus dem hause springer anerkennend geschmunzelt zu haben.

    SPAM hingegen sehe ich sowohl qualitativ als auch vor allem quantitativ hinter der konkurrenz. (vielleicht versteh ich auch die Seiten-Navi da nicht, aber bisher hab ich nur 2 ‚artikel‘, 2 kurznachrichten, und 3 videos gefunden…)

    zur sache die supatyp aufgeworfen hat:
    vielleicht muss man versuchen das irgenndwie isoliert zu betrachten. sehe das da ähnlich wie johnny: wenn der sonneborn da seine freiheiten hat, soll er doch ruhig die plattform nutzen. solange sich die redaktionen von SpOn und SPAM personell vollständig unterscheiden, kann das durchaus funktionieren.

  32. 32

    Ich oute mich:
    Ich habe SpOn noch im Feedreader. Einerseits haben die einen lustigen Fehlerteufel zum Erstellen der Teaser beschäftigt, andererseits ist hin und wieder ein lesenswerter Artikel dabei.
    Dafür habe ich mich vor langer Zeit von den „Welt“-Feeds getrennt. Die haben sich zu oft auf BILD als Quelle berufen und BILD mag ich nicht.
    Ich lese tagesaktuell die Süddeutsche und die FAZ online. Damit fahre ich ganz gut.
    Was mich viel mehr interessiert: erst Ehrensenf, jetzt Tinanic – was kommt als nächstes? Johnny, schon ein Angebot bekommen? ;)

  33. 33

    Farlion, ich sitze hier und warte und nie ruft Google an. Das ist schon frustrierend. ;)

  34. 34

    Der Titel SPAM passt perfekt! Wurde ja auch Zeit, dass es sinnentlehrte Inhalte nicht mehr nur als elektronischen Brief und/oder in deutschen Comdeysendungen gibt. Das ist Innovation! Ich war dabei.

    Johnny, nur warten allein bringt nix!
    Mach’s wie SpOn mit SPAM und bring das nächste Große Ding. Nur wer siegt, gewinnt auch! Meine Idee: Ein Social Network mit Web 2.0, Videos und Feeds zum Thema: „Ich bin gefrustet, weil ich kein Internet-Millionär werden darf“. Mit einer Ajax-Anwendung kann man Mitglieder über GPS und Google-Maps an ihrem Standort aus der Realität bashen. Der Clou ist eine Versionskontrolle, mit der man an einen gesicherten Startpunkt zurückkehren kann. Wenn das letzte Update beim Internisten oder Upgrade beim Schönheitschirurgen nicht gefällt. Da fang ich doch gleich mal a
    This is an FATAL ERROR: Lost connection to subversion server!

  35. 35
    Superlupo

    Bin ja mal gespannt wann SpOn von Apple verklagt wird, man beachte mal das Bildchen unter „FORUM“ …
    (siehe dazu auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/35028 )

    Der Soldaten-Artikel ist nun übrigens wegzensiert worden, aber trotzdem noch vorhanden, ebenso wie die Lücke die hier neulich angesprochen wurde

  36. 36
    bigs

    Sehr lustig ist ja, daß Titanic sofort den von Spiegel online weggenommenen Schockfoto-Artikel wieder verlinkt hat. Spiegel-Leser, willkommen bei Titanic!

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