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Web 2.0: Es ist vorbei

fanzines
Foto © fluzo

Ich gebe zu, dass ich den hämischen Rufen der letzten Wochen zunächst nicht folgen wollte. „Web 2.0“ war für mich ein zwar etwas alberner, aber doch zur einfacheren Konversation nötiger Begriff, von dem ich in meiner grenzenlosen Naivität hoffte, dass er neben technologischen Entwicklungen vielleicht auch soziale und kommunikative Entwicklungen beschreiben könnte. Ein bisschen Ajax, ja, aber viel mehr eine Art Best Of Cluetrain. Dachte ich. Hoffte ich.

Weit gefehlt.

Die Anzahl und Art der Anrufe, die uns mittlerweile hier erreichen, spotten jeder Beschreibung. Und da geht es auch gleich schonmal los: Man telefoniert, denn das sei „persönlicher“. Nein, es ist aufdringlicher, da man dem Gegenüber keine Chance auf freie Wahl des Gesprächszeitpunkts oder vorhergehende Beschäftigung mit dem Thema lässt. Bedankt euch außerdem bei den Telefon-Marketing-Unternehmen dafür, dass ich bei dem Eingangssatz „Lieber (da kann ich ja drauf…) Herr Haeusler, wir kennen uns noch nicht, aber…“ ein Gefühl in der Magengegend bekomme, das dem beim Anhören einer Celine-Dion-CD nicht unähnlich ist. Beides, Reden mit Telefon-Marketing-Unternehmen und Anhören einer Celin-Dion-CD, macht man nicht freiwillig, noch eine Gemeinsamkeit.

Alle, alle, aber auch alle wollen sie ganz schnell ein Stück vom großen Web-2.0-Kuchen, jeder hat ein „cooles Portal mit Social-Networking-Funktionen“, ein Online-Produkt, das „ein bißchen wie digg“ ist (digg ist auch langsam Müll, es wird gerade die Wiederaufbearbeitungsanlage des Internet mit Links, die noch älter sind als unsere), aber auch „wie flickr“ mit „einem Schuss YouTube“. Achja, fast alles ist „beta“, na klar. Ganz schnell wird auch der „Content“ und „Input“ der „User“ erwähnt, er ist die Rechtfertigung für jedes drittklassige Me-Too-Modell. Für die ausreichende Menge an Nutzern, die in den kommenden Monaten für den von ihnen zu generierenden Content gebraucht werden, müsste Leben auf fremden Planeten gefunden werden, in der Hoffnung, dass die auch DSL haben.

Durchatmen.

Es wird tatsächlich coole neue Portale geben, ganz bestimmt, ein paar Leute werden ihre Sache gut machen. Aber lasst sie doch bitte erstmal starten. Gebt euch Mühe, überzeugt die Nutzer (das dauert Monate, vielleicht Jahre, auch wenn es in eurem Business-Plan anders verkauft wurde) und behandelt sie fair, dann kommen auch positive Stimmen. Aber schickt nicht die PR-Agenturen los, bevor sich der erste echte Nutzer eingetragen hat. Das nervt.

Und noch ein Tipp: Ist eh alles Schnee von gestern. Microformats, microID, hCard… habt ihr nicht drin? Dann aber mal schnell! Sonst fährt der nächste Zug schon wieder ohne euch ab.

Print ist eh das nächste große Ding. Fanzines 2.0.

52 Kommentare

  1. 01

    ad Telefonieren: „Nein, es ist aufdringlicher, da man dem Gegenüber keine Chance auf freie Wahl des Gesprächszeitpunkts oder vorhergehende Beschäftigung mit dem Thema lässt.“

    JA!!! GENAU!! Das ist EXAKT das, was ich auch immer sage! Ich gewöhne mir mittlerweile an, Telefone nur noch dann abzuheben, wenn ich absolut in der Stimmung dazu bin, mir zu diesem zeitpunkt *alles* anhören zu können.

    ad zwar wenig jetzt mit dem Inhalt des Beitrags zu tun, aber sorry, das musste ich mal los werden ;-)

  2. 02

    Das ist jemand zurecht frustriert.
    Das was diese Menschen nicht verstehen ist, dass die Zugkraft der ganzen Geschichte (nennen wir sie ruhig ‚2.0-Beta‘), vor allem darauf beruht, neue, nützliche Tools und Möglichkeiten zu erschaffen und nicht schon erfolgreich Bestehendes zu kopieren – denn das ist gar nicht 2.0, sondern sehr 1.0, oder Dotcom-Blase, oder NewEconomy, oder OldEconomy, oder Kapitalismus, oder Marktsteuerung, oder mit vom Kuchenteller essen, oder, oder, oder …
    Es ist erst dann vorbei, wenn wir selbst zu bequem werden, quer zu denken und uns schon mit dem Erreichten zufrieden geben. Die Kopie, der Kopie, des Originals wird es aber immer geben. Die Antriebsfeder wird diese aber nie sein, aber vielleicht das lahmende Bein, was man mitschleift und deshalb gebremst wird. Amputieren und weiter in neuen Wegen denken, dann ist vielleicht der Begriff tot, aber nicht die Idee! (

  3. 03

    Andreas, passt schon. Ich genieße die freie Wahl, wann ich meine Mails abrufe und beantworte (viel zu oft…). Und ich hätte nie gedacht, dass ich die Rufnummernübermittlung so praktisch finden könnte.

  4. 04

    Fanzines 2.0? Alter Hut.

    Geschichtenerzaehlen am Lagerfeuer/Kamin/Kachelofen/Aga 2.0 ist das naechste grosse Ding.

    PS: Das mit der Rueckkehr der gedruckten Fanzines habe ich neulich schon irgendwo gelesen (da ging’s glaube ich um irgendeins in London), kann es aber beim besten Willen nicht mehr finden.

  5. 05

    Im Zweifel waren Jackpotbaby sowieso schneller. :) Das war in der FAZ oder so… die es aus WIRED hatten.

  6. 06

    Ich bin mittlerweile schon froh, wenn der Werbeanruf noch von einem Menschen durchgeführt wird. Freitag Abend 20 Uhr ist fast immer ein Computer am Aparat, der mir mitteilt, ich hätte Fantastisches gewonnen.

  7. 07

    Hm, das Jackpotbaby schlaeft aber noch (zwinkert aber trotzdem).

    ;-)

  8. 08

    Weltenweiser, kenne ich auch. Gerne auch am Wochenende. Selbst die Kinder legen schon genervt auf…

  9. 09

    Faellt mir gerade so ein was das Telemarketing angeht, gibt’s bei Euch keinen Telephone Preference Service oder aehnliches?

    Ich war ja erst skeptisch, aber seitdem ich mich da angemeldet habe ist so ziemlich Ruhe. Das ganze scheint ja irgendwie EU Recht zu sein:

    Under Government legislation introduced on 1st May 1999 and replaced on 11th December 2003 by the Privacy and Electronic Communications (EC Directive) Regulations 2003, it is unlawful to make unsolicited direct marketing calls to individuals who have indicated that they do not want to receive such calls.

    Muesst Ihr vielleicht mal eine Anfrage starten wie das mit der Umsetzung dieser Direktive in Deutsches Recht aussieht.

  10. 10

    Ja, das Jackpotbaby schläft… mit weit offenen Augen….

  11. 11

    apropo Fanzines bei SpOn gabs n „tollen“ Artikel zu abgespeckte blogs für handys die man aber nur am pc bearbeiten kann „fanzines 2.0“

  12. 12
    Harm

    Du stellst fest, dass es nicht mehr Avantgarde ist wenn … die Dotcom-PR-Zombies sich seiner bemächtigen.

    Der Tanz um „2.0“ wird wirklich sehr albern, zumal ich kaum glaube dass die New Waver damals immer für sich dachten „Ach, wie cool ist es doch ein New Waver zu sein“.

  13. 13

    oh der johnny spricht mir aus dem herzen. all dieser zweipunktirgendwas hype. dabei sind 99% aller sites nicht mal richtig einpunktnull. also back to the roots. die tausend me-too’s errinern mich einfach zu dolle an den einspunktnull hype, damals (im kartoffelkrieg) als jeff besoz, der youtube mann der 90ziger, nicht google gekauft hat und der rest der welt auch einen buch-shop aufgezogen hat. die bols’s und bücherwürmer und ach was weis ich, die alle wieder gestorben sind. ach ja und da war da ja auch noch ebay und die wilden die meinten mit reverse bid’s wird es noch schöner.
    also freunde, die nummer haben wir schon erlebt – bleiben wir dran. ist doch lustig oder?

  14. 14

    Und bei YouTube gibts den Beweis (Manueller Trackback, automatisch scheint nicht zu funktionieren)

  15. 15

    Ich oute mich hiermit als einer der Anrufer. Und entschuldige mich hiermit unter penetranter & dreister Nennung der Domains (www.dialo.de & http://www.dealjaeger.de) dafür ;-) Ich kann die Position von Herrn Haeusler verstehen. Auf der anderen Seite: Das ist Ergebnis seines Erfolgs. Und damit sind solche Anrufe ein Luxusproblem :-)

    VlG Sven

    PS: Fair geht vor. Alle Blogger können mich gerne anrufen: (040) 415 457 10.

  16. 16

    hmm wenn alles vorbei ist, soll ich dann besser keine OpenBC-aktien zeichnen?

  17. 17
    Richard

    Nach einer kleinen Erhebung in meinem Mailclient habe ich festgestellt, dass ca. 80% aller eMails von Inhouse-Kollegen kommen. Da habe ich mir, wenn es Sinn macht, hinzugehen und nicht zu mailen. Resultat:

    – man lernt (wieder) Leute kennen (kein Scheiß!)
    – gut für die Figur (1-2 km am Tag kommen da schon zusammen
    – schnellere Erledigung der Anfragen und Aufgaben
    – qualitativ bessere Erledigung der Anfragen und Aufgaben
    – teilweise völlige Verwirrung beim Gegner, ähhh Kollegen

    Kann ich nur empfehlen.

  18. 18

    ich würde sagen, die ideen sind zum teil im mainstream angekommen, oder auf dem weg dorthin eingegangen.
    dabei hat sich die gesamte kiste natürlich leicht verdreht und vereinfacht. das ist schade, nicht zu verhindern, ändert aber an dem was am anfang in den köpfen war nix. und daran kann man sich ja ab und zu nochmal erinnern und vielleicht nochmal was vorholen, was auf der strecke blieb oder der mainstream nicht vertanden hat/wird. wie microformats vielleicht.

  19. 19

    Vielleicht ist Web 2.0 (was auch immer es mal sein wird) nichts, das in einen Business-Plan gehört. Vielleicht wird es die große Nichtkommerzialisierung des Internet. Vielleicht kann man damit gar kein Geschäft machen. So schlimm würde ich das nicht finden. Ein bisschen mehr Geben und Nehmen und weniger Kaufen und Zahlen… warum nicht?

  20. 20
    martin_

    lol 1.0

  21. 21

    @DrNI: Ich glaube nicht, dass sich auf Dauer Hobbies durchsetzen werden. Aber Ideen. Die gilt es umzusetzen. Vielleicht auch zu vermarkten. Es spricht nichts gegen den Versuch, damit Geld zu verdienen. Die Frage ist nur wie und in welcher Qualität.

  22. 22

    Der erwähnte halbgare Artikel stand in der Zeit: http://www.zeit.de/online/2006/44/zines-boom

    Web 2.0 wird vermutlich von vielen Herren gleichbedeutend mit „User Generated Content“ verstanden. Big Erfolg mit für lau generierten Inhalten: Outsourcing und freie Mitarbeiterverträge waren gestern, wenn sich die Konsumenten ihre Inhalte selbst zuliefern. Klingt doch wie der Dukatenesel aus dem Märchen!
    Der Verkauf von You Tube hat sie alle aufgeweckt. Alle.

  23. 23

    Wenn ich am Arbeitsplatz extern angerufen werde und zum Beispiel „der Flori“ von einer XY-Label/PR/Event/Werbe/Firlefanz-Agentur mir einen möglicherweise interessanten, aber wahrscheinlich doch nur zeitraubenden Knopf ans Ohr näht, dann unterbreche ich freundlich, bitte darum mir das Konzept per Mail zu schicken, damit ich mich nach Begutachtung melden kann. Was ich dann tue, wenn ich Zeit und Lust dazu habe.
    Ansonsten wie Richard schon sagte: einige Dinge (Kritik, komplexe Sachverhalte, Liebeserklärungen…) lassen sich in persönlichen oder zumindestens telefonischen Gesprächen besser klären als per Mail.

  24. 24

    Danke Corleone (#23), das war der Artikel an den ich gedacht hatte.

  25. 25

    Armin: Ich weiss nicht ob und wie die von dir angesprochene Direktive in deutsches Recht umgesetzt worden ist. Sinnvoll finde ich allerdings einen Eintrag in die deutsche Telefon-Robinsonliste: http://www.telerobinson.de/

    Weitere Informationen bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Robinsonliste

  26. 26

    /EDIT
    Den Blogbeitrags-Titel hab ich mir schon so lange gewünscht, vielen Dank das es mal einer sagt ;-)
    /

    @ Richard (Kommentar#18)

    So lang das hingehen dann nicht so endet …

    http://www.dilbert.com/comics/dilbert/archive/images/dilbert2006166581109.gif

    ;-) kein Bock drauf für alles wo´s in der Firma brennt die Feuerwehr zu Spielen, und dann auch noch für die Beseitigung der Opfer zuständig zu sein *fg

  27. 27

    fanzines finde ich jetzt auch irgendwie besser. die kann man mit in die badewanne nehmen und umknicken und drin rummalen und den kaffee draufstellen und kaugummis drin einwickeln und an die wand kleben oder unter das wackelnde tischbein klemmen und telefonnummern kann man da auch drauf notieren — ohne businessplan und ohne agentur aber mit sozialer und kommunikativer entwicklung für sie und ihn egal ob zwei oder punkt oder null.

  28. 28

    Johnny, da sind wir auf einer Linie: Werbeanrufe und Celine Dion verursachen auch bei mir sofortigen Blutdruckanstieg. Bei uns ruft mehrmals wöchentlich und an manchen Tagen auch mehrmals täglich die „0“ laut Rufnummererkennung an. Wenn ich doch mal drangehe ist entweder ne Computerstimme oder auch shcon mal ne menschliche dran: „Spreche ich mit Frau X (Nachname meines Lebensgefährten)?“ Wenn ich das verneine, weil das nicht mein Name ist und darum bitte, nicht mehr angerufen zu werden, wird einfach aufgelegt.
    Deshalb finde ich die Idee dieser „Robinsonliste“ interessant, aber auch unheimlich, denn wie schon im von cervus genannten Wikipedia-Eintrag steht: „Sollte die Robinsonliste — z. B. durch einen Fehler oder eine Indiskretion — publik werden, oder sollte der Betreiber einer solchen Liste böswillig sein, könnte die Wirkung dem gewünschten Ziel direkt entgegengesetzt sein, und die gelisteten Adressen könnten gezielt zur Werbung benutzt werden.“
    Was gäb ich drum, gegen diese Privatsphären ignorierenden Werbevampire endlich mal was unternehmen zu können…

  29. 29

    Photographie -2.0 – die Rückkehr der Nikon FM2 und der Polaroid SX-70.

    Schon allein die Preissteigerungen für beide Kamaeras zeigt dies. Und dass der sx-70-film wieder aufgelegt wird. hahahah, fantastisch

  30. 30

    @Armin: Herr Gigold forderte definitiv zu mehr Fanzines auf – http://gigold.de/archiv/2006/09/28/vernichte-dein-weblog-mach-ein-fanzine/. Dank Lulu.com sehe ich da auch kein Problem, selbst dort aber kommt man ohne Benutzer-Generierte-Inhalte – BGI, mein Wort, so – ja kaum weiter. ;-)
    Ad Astra

  31. 31
    Eray

    web 2.0 = desocialize 1.0

    ;)

  32. 32

    Das interessante an diesem Web 2.0 Extrem ist, dass jetzt die deutschen Printmedien wenigstens teilweise RSS haben. Das ist doch mal ein echter Fortschritt…

  33. 33
  34. 34

    Lasst die doch alle Hypen und „Mee-To“ schreien! Wenn jedermann (-frau, -kind) sein eigenes Blog (Podcast …) starten kann, warum dürfen das dann irgendwelche Firmchen nicht auch mit ihren Portalen?
    Entweder es funktioniert – oder es funktioniert eben nicht.
    Wenn die es schaffen, „User-generated content“ (bei der Wortfolge kriege ich immer eine Gänsehaut – wie das alleine schon klingt!) anzuziehen, ist das doch prima!
    Und wenn sie es nicht schaffen, gehen sie halt wieder ein.

    Mein Motto: Einfach den eigenen Stiefel weitermachen! Denn gerade Ihr bei Spreeblick macht doch einen ziemlich guten Stiefel, wenn ich das mal anmerken darf.

  35. 35

    1.0, 2.0, 3.0, my ass!
    3 Jahre nach dem ein Zitat aus Neal Stephenson´s Snow Crash mich und meinen Geschäftspartner / besten Kumpel elektrisierte und dazu bewogen hat, 1996 unsere ersten Domains mit handgestricktem HTML zu füllen – damals übrigens ein teurer Spass, 5 Mark pro Megabyte Traffic – ging auch rund um uns plötzlich die grosse Blase los, alle wollten unbedingt ins web, die werbeagentur um die Ecke, der fränkische Weinfestkalender, der faschingsverein, keiner wusste genau was er im Netz eigentlich soll, aber dabeisein wollte jeder, fast exakt genauso wie heute mit den Blogs und den Filmchen. Bei uns hat sich damals nicht viel geändert, wir haben unseren Kram gemacht, sind nicht über Nacht reich geworden und haben uns um den Hype nicht gekümmert. Das blieb auch so, als es folgerichtig dann gekracht hat und nur deswegen gibt es uns auch immer noch. Mein Rat zur aktuellen Wiederholung Blase 2.0 daher: Einfach weiter konsequent das eigene Ding machen, sich nicht von Dollarblüten blenden lassen, Marketinggeschwätz konsequent ignorieren und wenn die grosse Welle mal wieder kommt, einfach elegant drunter durchtauchen.

  36. 36

    Schönes Thema, Johnny, da hab ich mich vor ein paar Tagen auch schon mal drüber sinniert, zwar in einem etwas anderen Kontext, aber…

    So eine Community kann jeder für wenig Geld aufbauen, wenn man das will. Man braucht ein wenig Know-How, wenig Startkapital, und keine Ideen: „Man nehme die Funktionen von Netzwerk A und baue abweichende Funktionen der Netzwerke B und C mit ein, und fertig, wenn man die Konkurrenz scheut, sucht man sich erst mal eine andere Zielgruppe.

    Ich finde das ganze auch relativ widerlich, andererseits fasziniert es mich auch, wie man durch nachbauen erstellen ähnlicher Projekte, die so ähnlich sind, wie andere, die schon aufgekauft wurden, Scheiße zu Geld ganz gut Geld machen kann

    Aber das ist eben so, speziell hier in D. Tja.

  37. 37
    westernworld

    @armin#10

    wenn diese tps geschichte tatsächlich funktioniert wird dein lobpreis an unseren feuern nimmermehr verklingen.

    meine mittlerweile schon ziehmlich in die jahre gekommen eltern können sich gegen solche telefondrücker nähmlich nicht so recht durchsetzen.

  38. 38

    Zum Glück gibt’s in der Stabi kein Telefon…

  39. 39

    Da macht sich einer Gedanken, der weiss, wovon er redet. Man kann vom Spreeblick – Johnny halten, was man will, wir Österreicher kennen den Typen ja erst, seit er berühmt geworden ist, aber der Text über den Webzweischnull – Hype trifft wunderbar! Was da an gierigen Typen nervös herumrennt, die noch rasch irgendwelche „Geschäftsmodelle“ verbreiten wollen, das ist tw schon krankhaft. kuss vom hanno.

  40. 40

    Robinson-Liste… bringt leider auch nichts. Meine werten Erzeuger haben sich dort registrieren lassen. Die Anrufe bleiben.

  41. 41

    lieber jh,

    skepsis gegenüber der wortwahl „web 2.0“ ist sicherlich durchaus angebracht. mir (persönlich) gefällt es allerdings nicht, dass der nächste große „hype“ das „schlechtreden“ eines marktes ist den deutschland ziemlich verschlafen hat.

    natürlich ist die art wie die „etablierten“ medien bzw. die multis das thema „web 2.0“ aufgreifen nicht gerade ruhmreich ist. dennoch sollten gerade spreeblick & co. mehr aufklärungsarbeit leisten. es ist doch klar das ein (oder auch zwei) augen an den bekannten deutschen weblogs kleben und ein „schlechtreden“ hat zur folge das die nächste schlagzeile des spiegels wohl lautet „web 2.0 = dot.bomb“.

    genug negative grundstimmung gibt es eh schon genug.

    bzgl. microformats – ein trend. sicherlich. trotzdem würde ich mich freuen wenn diese form des „semantic web light“ weiter verbreitet würde. wen kümmert es wenn der einsatz oder das verständnis dieser formate falsch eingesetzt wird. 95% hype und falschnutzung? es bleiben aber zumindest 5% die es richtig machen und das ist besser als gar nichts…

    meine intention. berichtet lieber über die positiven aspekte. die leute die es richtig nutzen. die leute die „web 2.0“ verstanden haben. die personen die sich mühe geben. haltet euch nicht mit dem vermurksten marketing von multis & co. auf.

    danke :-)

  42. 42
    Dagger

    Yo! (= Ja 2.0)

  43. 43

    Habe auch so meine Vorbehalte bei Web 2.0. Finde aber viele Leute, die darin die Tradition des „freien Bürgerjournalismus“, des public radio in den USA oder der ersten Videogruppen aus den 70er Jahren wiedererkennen – und große Hoffnungen darauf setzen. Andererseits: Immer mehr kommerzielle Verlage (Max, Stern etc.) nutzen die Blogs, um billig an Content zu kommen und das Honorarniveau der freien Mitarbeiter und der Fotografen zu drücken. Die aber müssen davon leben, was die Verlage ihnen zahlen. Wenn ich auf solche Entwicklungen aufmerksam mache, werde ich als grauhariger, typisch deutscher Bedenkenträger bezeichnet. Hast Du Lust, Dir mal meinen Blog anzuschauen? „wenkelblog.com“ Er ist zwar erst einige Tage alt, und bislang bin ich noch Alleinunterhalter. Aber es geht mir u.a. genau um solche Themen.

  44. 44

    […]Für die ausreichende Menge an Nutzern, die in den kommenden Monaten für den von ihnen zu generierenden Content gebraucht werden, müsste Leben auf fremden Planeten gefunden werden[…]

    vielen Dank für diese Worte ;-)

  45. 45

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  46. 46

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  47. 47

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