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Olympique Lyon

Um auch mal etwas Positives bringen zu können im grauen Bundesliga-Alltag, müssen wir schon über die Grenzen schauen. Der Blick bleibt neidisch sehnsüchtig in Lyon hängen. Der Etat von Olympique Lyon ist fast doppelt so hoch wie des deutschen Rekordmeisters Bayern München. Die Glücklichen. Geld schießt keine Tore? Geld macht magisch. Bei Lyon zaubert sogar der Torwart.

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4 Kommentare

  1. 01

    Das ist U.N.F.A.S.S.B.A.R. War Coupet im Mittelalter schon Lyon-Keeper, als Rivaldo noch bei Barca war…?

  2. 02
  3. 03
    pierrot

    Naja, die französische Liga ist so spannend wie Opas Kriegsgeschichten. Nach dreizehn Spieltagen hat Lyon 34 Punkte auf dem Konto, der zweite aus Lille (der Verein, der einen Europa-Rekord jagt: So häufig wie möglich 0:0 in der Championsleague spielen) liegt zehn Punkt dahinter. Seit OL 2002 das erste Mal Meister geworden ist, war kein anderer Verein mehr Meister. Für die ist die französische Liga ungefähr wie für Lassy Stöckchenholen: Langweilig. Deswegen ham sie sich (bis zum ersten Championsleague-Titel) ein neues Hobby zugelegt: Real zerlegen, trotzdem im Viertelfinale scheitern.

    Der einzige Unterschied zu Bayern: Zumindest international spielen sie großartigen Fussball. Der Unterschied zu Bremen: Sie sind sehr erfolgreich.

  4. 04
    pierrot

    Ach ja, kannibalistische Transferpolitik kann man den Lyonnais durchaus auch vorwerfen: Ich zitier mal aus dem wikipedia-Artikel, den Du verlinkt hast:
    Die drei teuersten Einkäufe tätigte Meister Lyon, das für den Schweden Källström 8 Mio. € an Rennes, für Toulalan 7 Mio. an Nantes und für A. Diarra 6,5 Mio. an Lens überwies.

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