10

Hey Mann, jetzt lebst du wirklich!

eels

Ich hatte Herrn E und seine Eels nach den beiden fulminanten Debütalben etwas aus den Ohren verloren. Auch wenn ich nachvollziehen konnte, wie sehr mehrere Tode in der eigenen Familie das Werk eines Künstlers beeinflussen müssen, ging mein Leben zur damaligen Zeit glücklicherweise andere Wege.

Und nun diese hübsche, kleine, unspektakuläre, wunderbare, liebreizende Single mit passendem Sympathiepunkte-Video. Der Pressetext beschreibt „Hey Man, Now You’re Really Living“ als „Jackie Wilson im Cyberspace“ und da ist was dran. Zurück mit den Aalen in die Ohren also! (Video nach dem Klick)

Direkt

(Update: René war genauso langsam (denn die Single ist schon ne Weile raus), aber schneller als ich. Ich sollte vielleicht mal wieder meine Feeds lesen…)

10 Kommentare

  1. 01

    Gerade das letzte Album, „Blinking Lights And Other Revelations“, von dem auch dieser Song stammt, ist ganz großartig. Unter anderem vielleicht auch deshalb, weil er eben seine Geschichte derart grandios in wunderbar kauzige Popmusik verwandelt.

  2. 02

    Japp. Sehr wahr, was der Herr Nicorola da sagt. Und das Video hat doch auch was.

  3. 03
    Ber

    YouTube-Ästhetik auf MTV auf YouTube. Interessante Entwicklung.

  4. 04

    Kunst immitiert das Web immitiert die Kunst…

  5. 05

    Mal was ganz anderes (doofes): Gibt es einen Plural von Debütalbum? Also eben, wie geschrieben, Debütalben? Das zweite Album kann doch schlecht auch ein Debüt sein, oder? Das widerspricht sich doch in sich.

  6. 06
  7. 07

    Das ist ja mal ne echt lustige Idee und hat im Endeffekt wahrscheinlich nur Zeit und kein Geld gekostet. ;-)
    Wobei sich sowas auch nur ne Band wie Eels leisten kann, von Madonna ist man da natuerlich schon ein wenig anderes gewoehnt.

    Greetings

  8. 08

    if you see nathalie!

  9. 09

    Ulkig, ging mir ähnlich. Die ersten beiden Alben aufgesaugt, das dritte öfters gehört, dann mochte ich die Stimme nicht mehr hören. Mit dem jüngsten Werk aber doch wieder hingefunden zu Eels. Aber was sie jetzt auch noch tun mögen: Nichts wird derart haften bleiben wie die Stücke von CD Nr. 1. So ist das halt mit dem ersten Mal. Untrennbar verbunden mit einer bestimmten Zeit. Was danach kommt, ist vor allem eins – Kopfsache.

  10. 10

    „Beautiful Freak“ ging bei mir rauf und runter, den Rest nur mal hier und da gehört. Man fragt sich schon, warum E bzw. Eels nie mehr Erfolg beschieden war, er war ja auf diversen Knüller-Soundtracks drauf. Shrek und so.

Diesen Artikel kommentieren