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Internet lernen

Peter Filzmaier fordert im österreichischen STANDARD politische Bildungsarbeit für das Internet als Antwort auf die digitale Zweiklassengesellschaft. Ein schöner Traum, wenn im Netzbereich etwas gelingen sollte, was von Zynikern in den Bereichen Bücher, Zeitungen, Radio und Fernsehen als gescheitert betrachtet werden könnte.

Die würden das doch nicht schreiben, wenn es nicht stimmen würde.

Zitat © Meine Omma

[via]

5 Kommentare

  1. 01

    Das Internet ist unlernbar weil es im besten Falle ein Spiegel des Users selbst ist!
    Wer Internet lernen will muss also sich selbst lernen!
    Was ist Ich?
    Was ist Ego?
    Oshoooooooooooooooooooooo!

  2. 02
    Jan(TM)

    Das Problem, falls überhaupt vorhanden – ist doch das der User selbst entscheidet was er mit einem Medium macht. Ich kann das Internet für bild.de/spon lesen, shoppen und natürlich für xxx nutzen. Oder ich suche mir die Infos die mir gefallen und in mein Weltbild passsen – Bild.de/Bildblog/Malte/… für jeden ist was dabei.
    Anspruchsvolles muss ich schon mit der Lupe suchen, aber es gibt es – sogar im TV(zu finden u.a. bei BR Alpha/Arte), gute Bücher gibt es auch, Zeitschriften leider fast keine – die ersten Ausgaben der Galore haben gezeigt was möglich ist. Aber bei allem muss ich mir die Dinge schon selber suchen – nur viele wollen gar nicht mehr Informationen als ihnen die Super ILLU liefert – da nützt Medienkompetenz gar nichts.

    Keine zwei Menschen sind gleich und ich sehe nicht ein warum es im Netz oder bei Bildung anders sein soll. Es gibt da mehr als eine Zweiklassengesellschaft und das ist gut so. Wenn mir Medienkompetenz fehlt, dann versuch ich eben sie zu erlernen und jammer nicht rum das irgend jemand ja mal den Menschen diese beibringen sollte. Ich kann anderen Hilfe im Umgang mit dem Netz anbieten, ob sie diese annehmen ist ihre Entscheidung.

  3. 03

    Genau:
    Internet lernen, damit man mitreden kann.
    Auch unsere Politiker haben enormen Nachholbedarf.
    Der Aufruf vom 18.12.2006 : http://www.oldblog.de/?p=336

  4. 04
    kleines frühstück

    …Das würde ich doch nicht schreiben, wenn es nicht stimmen würde.

    Muss ich mir für die nächste HB merken. Wer braucht da noch Fussnoten?
    :-)

  5. 05

    …“Womöglich werden Gesellschaften [durch das Internet entpolitisiert“…was ist das wieder für ein quatsch. für das nichtvorhandensein wirklicher politischer alternativen soll jetzt in zukunft das internet herhalten. politikverdrossenheit ist keine krankheit des bürgrgers oder des individuums. obwohl ich ein verfechter von multikausalitäten bin, bin ich in dem punkt ein politisches wesen und sage: politikverdrossenheit ist ein zeichen dafür, dass das politische schauspiel an der wirklichkeit und am bürger vorbeigeht.

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