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Das Ende des Mainstreams

david kronenberg

Ich sehe mir Rocketboom seit Monaten nicht mehr an, das Gezicke um alte und neue Moderation ging mir so sehr auf den Keks, dass ich das Programm (oder wie immer sowas jetzt heißt) aus den Augen verlor.

Nicht mein erster, garantiert nicht mein letzter, trotzdem ein Fehler. Im Juli gab es beispielweise ein tolles Interview mit David Cronenberg, in dem er das Web als das „Ende des Massenpublikums“ bezeichnet und dies, das muss dazu gesagt werden, keineswegs mit dem des Abendlandes gleichsetzt. Stattdessen zieht er Parallelen zur Zeit vor der industriellen Revolution, in der Kunst nur kleinste, durchaus elitäre Zirkel erreichte und mutmaßt, dass Filme mit dreistelligen Millionen-Etats der Vergangenheit angehören.

6 Kommentare

  1. 01

    Zu genau dem Thema gab es vor fast genau einem Jahr einen Artikel bei der Telepolis

  2. 02

    Als Butterverschmierer war der Typ aus Düsseldorf kein großes Nummer!

    Als Professor und Kunst Philosoph aber von einzigartiger Genialität!

    Der Strom am Main wird langsam aber sicher Demokratie bedrohlich.

    Wer in die Kunst als Akteur eintaucht, der wird nicht Künstler denn er kann nicht werden was er schon ist!

    Kunst machen, ist das Gegenteil von aller Therapie die am Problem arbeitet.

    Kunst und Künstler arbeitet an der Lösung!

    Gegebenenfalls auch an der Loslösung.

    Der Mainstreams ist der Geldstrom und die Bedürfnisse seiner Pegelwächter!

    Versaufe man sie besser in Kunst am Rhein, denn reines Wasser füllt auch die Nordsee!

  3. 03

    Ja nee, is klar.

  4. 04

    Hast du wieder getrunken, Winfried?

  5. 05

    Ich beziehe mich den guten alten aber toten – Joseph Beuys und sein Thematisches Kunstkonzept, das jeder Mensch ein Künstler ist wenn er es ist!

    http://www.europolitan.de/cms/?s=ep_dossier&did=30&aid=1182&

    Ich habe natürlich nichts anderes getrunken als verwirbeltes Wasser!

  6. 06
    Florian

    danke winfried. gut so. monsieur rené und holgi: tztz.
    beuys wird wirklich nichtmal wahrgenommen, geschweige denn wird versucht ihn zu verstehen. schon in den 50ern und 60ern war tief umwoben von den dingen die heute die grenzung unseres alltags nach weiter aussen bestimmen.

    also, ab in die bibiliothek die damen und herren!

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