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Vater und Tochter

father and daughter

Vom Oscar-Preisträger Michael Dudok de Wit: Der Animationsfilm „Father and Daughter“ nach dem Klick.

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(Dank an Adrian für den Hinweis per Mail)

32 Kommentare

  1. 01
    ick

    BRILLIANT!

  2. 02

    Wahnsinn, welch Eleganz und Stimmung der kreiert! Sehr schön, danke für das Video. Sollte man nur grösser angucken können…

  3. 03

    Schöner Kurzfilm, geht ans Herz.

  4. 04
    heidrun

    schön gemacht, nichts fürs netz, und für meinen geschmack etwas zu kitschig.

  5. 05

    Für meinen Geschmack genau richtig kitschig.

  6. 06

    Ich finde es nicht kitschig. Es ist doch mutig, mal voll auf Gefühl zu setzen. Oder nicht?

    Gruß Jens

  7. 07

    Ja, ist einfach genial. Hatte vor kurzem auch die Ehrensenfer verlinkt.

  8. 08

    traurig, sehr und schön

  9. 09

    Versteh ich nicht, den Film.

  10. 10
    Peter H aus B

    Schluchz…..schön sentimental…merci.

  11. 11
    heidrun

    @ jens: ich will jetzt hier nicht die verbissene markieren, aber dieses argument kommt immer. nein, es ist nicht mutig, denn das haben 1000 vor dir auch schon gemacht. von benjamin, stammt, glaube ich, der satz: ein schrei ist kein gedicht. den würde ich auf diesen film nicht anwenden, aber als antwort auf dein argument taugt er schon.
    ich will meine gefühle in filmen wiederfinden, schon, aber feiner übersetzt. in diesem fall hätte ich es schön gefunden und auch erwartet, dass der film endet, als sie sich in das boot legt. das hätte mir gefallen. ich will selber fühlen und denken. und diese ganzen fahrradgeschichten fand ich sehr schön, weil sie viel offenließen.
    alles andere brauche ich nicht, denn meine rezeptoren für die „großen gefühle“ in filmen, büchern etc. sind schon arg überstrapaziert.

  12. 12

    sehr schoen.

    auch ein sehr sehenswerter kurzfilm:
    http://www.youtube.com/watch?v=99WTi40Yoa4

  13. 13

    @ heidrun:

    in einem punkt muss ich dir recht geben: das ende hätte wirklich an dem punkt sein sollen, als sie sich in das boot gelegt hatte.

    der rest deiner meinung entspricht nicht meiner – ist aber auch ok, weil deine meinung ;-).

    gruß jens

  14. 14

    Ich nehme mir jeden Tag vor, regelmäßig Ehrensenf zu gucken, erstens sind sie viel besser geworden und zweitens kann man dadurch solche Wiederholungen vermeiden (wobei das vermutlich nicht so viel ausmacht). Aber ich kann mich nicht daran gewöhnen, Mails und RSS kosten schon enorm viel Zeit und dann noch Fernsehen? Wie macht ihr das alle?

  15. 15
    Samira

    ich schlafe einfach nicht. schaue stattdessen nachts die animationskurzfilme auf arte und weiß dann sogar vor ehrensenf bescheid. ;)

    nicht direkt ein kurzfilm, eher ein wunderschön gemachter trailer für einen animationsfilm der im gallizischen raum ausgestrahlt wird:
    http://www.dailymotion.com/video/x11txv_videoclip-de-profundis

  16. 16
    heidrun

    @ jens: oh, vielen dank ;-)

  17. 17

    Schöner Film!

    @Johnny (13): genau!

  18. 18
    Elis

    Danke für den Link. Das ist definitiv kein Kitsch, sondern erinnert daran, daß man auch als alter Mensch immer noch seine Substanz – seine Kindheit – mit sich herumträgt. Wer sich von diesem Film nicht zum Heulen bringen läßt, ist schlicht zu jung – bzw. kennt keine Erinnerungen über weite Strecken.

  19. 19
    anfängerin

    womit hat der denn so viel treue verdient? haut einfach ab und lässt sich nich mehr blicken…

  20. 20
    Elis

    Das mit dem Abhauen ist nicht nur bei den Vätern so: meine Mutter lebt noch, feiert aber in diesem Jahr auch schon ihren 75ten. Wie gesagt: der Film ist _schwierig_ für die jüngeren Semester.

  21. 21
    Elis

    @Manuel Den Film hat keiner der Kommentatoren verstanden.
    Der ist nicht kitschig, sentimental, etc., sondern eine außerordentlich präzise Metapher für die Eltern-Kind-Beziehung.
    – Vater und Tochter radeln gemeinsam durchs Leben.
    – Der Vater stirbt.
    – Die Tochter fährt denselben Weg immer wieder – scheinbar immer neu (in allen Jahreszeiten, mit und ohne Begleitung, einmal sogar mit einem motorisiertem Zweirad) – aber nur scheinbar. Der Weg ist derselbe (die Steigung, die man zum Schluß nur schiebend überwindet). Das Ziel (die Sehnsucht!) ebenso. Die Tochter ändert sich nur insofern, als sie älter wird – zum Schluß ist sie körperlich nicht einmal mehr in der Lage, das Vehikel der Sehnsucht (das Fahrrad) aufrecht abszustellen, aber die Sehnsucht selber (der Vater) stirbt eben nicht.
    Die letzte Szene (das kleine Mädchen begegnet ihrem Vater im Himmel) ist deshalb nicht „kitschig“, sondern unabdingbar, wenn man den Film verstehen will.

    Wo ich meinen Text gerade nochmal lese, fällt mir auf, daß man die Metapher viel weiter fassen kann: Schüler – Lehrer; Idee – Realität; …

  22. 22
    heidrun

    @ elis: vielen dank, dass du mir das verständnis für diesen film absprichst. das ist eine spitzen-methode, mit meinungen umzugehen, die der eigenen nicht entsprechen.
    und vielen dank, dass du mir jungem dummchen dat janze nochmal so überaus klug erklärst. sonst hätte ich dieses äusserst komplexe konstrukt ja nie verstanden. svankmajer, anyone?
    bist du lehrer/in? *duck*

  23. 23
    Elis

    Meinungen? Ich „meine“ doch nix, ich versuche eine Erklärung für ein Etwas, daß offenbar ??? hinterläßt. Wenn Du nicht das Dummchen bist, warum gibst Du dich dann so?

  24. 24
    heidrun

    ich tue nicht so, als sei ich ein dummchen, ich tue lediglich meine meinung kund, über einen film, den ich dank einer wenigstens in dem bereich recht soliden vorbildung sehr wohl verstanden habe – was auch nicht besonders schwer war. und genau hier sitzt dein unterscheidungsproblem. nicht jeder, der den film nicht subtil, präzise und whatnot findet, hat ihn nicht verstanden und bedarf deiner onkelig vorgetragenen erklärung. er/sie kann auch einfach anderer meinung sein. diese meinung habe ich oben begründet.
    ich kann es nicht leiden, wenn mir dummheit oder gefühlskälte vorgeworfen werden, nur weil ich nicht sofort auf mechanismen anspringe, die in jedem beliebigen hollywood-film durchexerziert werden. wie oben erwähnt: ich freue mich, wenn ich selber denken darf und der filmemacher/autor mich nicht für so doof hält, dass er mir, wie bei obigem film, seine message am schluss noch mal um die ohren beuteln muss. aber wer’s braucht…
    ich MAG den film ja – auch wenn ich ihn nicht für ein meisterwerk halte – ich mag nur das ende nicht.
    bittedanke.

  25. 25

    Das Schöne an den Künsten wie Film, Literatur und Musik ist doch, dass es jeder interpetieren kann, wie er oder sie will. Richtig und falsch gibt es nicht. Oder?

  26. 26
    heidrun

    @ johnny: nunja. irgendwie schon. irgendwie nein. man kann schon gewisse maßstäbe an die dinge anlegen, man kann ja auch sagen „das gab’s schon mal“, beispielsweise. man kann bis zu einem gewissen grad analysieren, warum die dinge wirken, wie sie wirken.
    ich habe dargelegt, warum ich das ende kitschig finde, und wenn dann nur zurückkommt: „man muss auch mal einfach auf gefühle setzen“ oder „du hast es einfach nur nicht verstanden“, dann ist mir das zu dünn. und ich wunder mich schon, wenn dinge frenetisch gefeiert werden, die tausendmal schon genauso und besser gemacht wurden. ich finde den film ja auch schön, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in einem jahr noch daran denke. bzw.fast sicher, dass es nicht so sein wird.
    ich werde auch nervös, wenn irgendjemand beispielsweise eine videokamera auf wasser hält, und behauptet, er hätte einfach mal was meditatives machen wollen. das ist schön, das kann er machen, aber er soll mich damit nicht nerven und so tun als hätte er das rad neu erfunden. das ist nun ein besonders krasses beispiel (allerdings aus dem wirklichen leben).
    und was du bringst, ist das totschlagargument, dass dann immer kommt. dabei macht es solchen spaß, über solche dinge zu diskutieren, und zwar über dieses „du findest das, ich finde dies“-stadium hinaus. aber in diesem thread geht glaube ich nix mehr.

  27. 27

    Ich wollte ja nur verhindern, dass ihr euch haut!

  28. 28
    Elis

    Ich haue mich nur, wenn es weh tut… und der Vorwurf, der Film sei „Kitsch“ (und wenn auch nur am Ende), ist einfach nur doof, und zwar jenseits von „Meinung“ (weiter oben – onkelhaft; sorry: onkelig (süße Kategorie) – vorgetragen).
    Ich finde auch nicht (meine Meinung jetzt), daß wir hier über eine Meisterwerk diskutieren, *mich* hatte das berührt, und ich habe mich darüber geärgert, daß man da so sorglos und unreflektiert darüber hinweg geht – ohne sich jede Mühe zu machen, die Metaphern zu enträtseln.
    Ich komme auf das Angebot, sich zu kloppen, zurück, wenn es um ein wirklich wichtiges Thema geht :-)

  29. 29
    heidrun

    ich kloppe mich nicht, ich diskutiere nur gern. aber wenn jemand meine sehr wohl reflektierte meinung dann immer noch „einfach nur doof“ findet, kommt nicht so richtig spaß auf. dann kann man sich genauso gut kloppen. das niveau ist dasselbe.

  30. 30
    seboo

    hermosa!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  31. 31
    Manuel

    Bitte, kloppt euch nicht.

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