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Von Südenfed

von sudenfed

Falls zufällig gerade jemand mit seinem Tischnachbarn über beeindruckende musikalische Karrieren in Deutschland redet, sollte dieser jemand den Namen Andi Toma bitte nicht vergessen.

In den frühen 90ern fiel Toma durch sein Projekt „Jean Park“ auf. Die Band war mir in seiner Prince-Lastigkeit damals zwar sympathisch, aber zu glatt, konnte aber ob der hochwertigen Produktionen einige Leute begeistern. Folgerichtig konzentrierte sich der Klangbauer seitdem auf Soundspiele, und heute dürfte jedem, der sich auch nur einen runtergepitchten TR-808-Handclap lang für elektronische Musik interessiert hat, Mouse On Mars ein Begriff sein, Andi Tomas (und Jan St. Werners) Hauptprojekt der letzten Jahre. Dass der MOM-Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia um einiges ausführlicher ist als der in der deutschen, provoziert den Prophet-im-eigenen-Land-Spruch, doch der dürfte Toma und Werner nur noch müde lächeln lassen.

Denn auch ihr neuester Streich Von Südenfed, bei dem Mark E. Smith (ja, genau der) singt seine Stimme erklingen lässt, ist so einzigartig, dass der Begriff vom „eigenen Land“ eh neu definiert wird.

Video nach dem Klick.

Direkt-Drag

7 Kommentare

  1. 01

    Ja, Von Südenfed ist sehr groß. Gutes Album.
    Freu mich schon auf ihren Auftritt auf dem Melt! Festival.
    Mouse on Mars bulldozern live ja auch allein schon über alles und jeden.
    Freude!

  2. 02

    durch die beteiligung von mark e. smith ist das ding für mich eh schon geadelt. pflichtübung.

  3. 03

    Alt. :)

    mouse on mars sind fantastisch. von sudenfed verstehe ich nicht.

  4. 04

    „The Rhinohead“ ist ein richtig guter Song auf einem prächtigen bis mittelprächtigen Album. Herr Schmidt hat schon so viel gute Sachen gemacht, das ich ihm eigentlich nichts mehr krumm nehmen kann. Doch, ich mag „Tromatic Reflexxions“.

  5. 05
    westernworld

    schwule mädchen, so und nicht anders.

  6. 06

    Nett. Am besten, man lässt das Youtube-Video laufen und öffnet im Hintergrund die myspace-Seite, wo der Song dann auch startet ;). Schön versetzt.

  7. 07
    Rotti

    Also irgendwie…. MoM haben schon mal mehr gerockt (im abgedrehten Sinne, siehe Niun Niggung), und der „The Fall“-Frontsau kann ich gar nichts so recht abgewinnen, er lallt, als wäre er aus einem Rausch nie wieder richtig aufgewacht. Übrig bleibt ein redundantes Stück Poprock eben…

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