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Zockergene

family

(Foto: LabGP & SigOther)

Wie sieht eigentlich der Spielealltag Eurer Eltern aus? Sitzt der Vater vor Burnout und die Mutter vor den SIMS? Ist es vielleicht umgekehrt?

Spielt Ihr von Zeit zu Zeit auch mal mit- oder gegeneinander?

Und hat ein Elternteil vielleicht sogar die Herrschaft über die Spielbibliothek; ist z.B. der Vater der wahre Gamer der Familie, und Ihr »dürft halt auch mal«?

Bei mir sind die Aufgaben klar verteilt: Ich spiele, meine Eltern nicht. So war das schon immer, und so wird das auch enden.

Mein Vater hat zwar kurze Ausflüge in die Welt der digitalen Unterhaltung unternommen, ist aber von einigen Flipper-Einlagen abgesehen wieder schnell beim klassischen Entertainment gelandet.

Frank Sinatra. Sammy Davis Jr., Dean Martin.

Zurücklehnen, angucken, zuhören.

Und uns Spielern wird Passivität vorgeworfen… ;)

Zum Glück war es bei mir nie so, dass die Sprite- und Piepsgeschichten zum Größten Anzunehmenden Feindbild auserkoren wurden. Klar, auch ich sollte nicht »stundenlang vor der Kiste hocken«, aber letztlich gab es bis auf die obligatorischen Witze über Form, Optik und Bezeichnung der verwendeten Steuerknüppel nie Anzeichen für einen drohenden Generationenkonflikt.

Gemeinsam Computer gespielt haben wir aber, soweit ich mich erinnern kann, nie. Falls doch: Meine Mutter liest mit, könnte also korrigierend eingreifen…

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