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(lacht)

Am schönsten bei Interviews mit dem Dalai Lama ist immer wieder, wie oft die Bemerkung „(lacht)“ zu lesen ist.

17 Kommentare

  1. 01

    schöner ist es, dass dann auch zu sehen. Aber ja. Immer, wenn ich das lese, muss ich ich automatisch auch lächeln. Und es ist bestimmt wirklich eine Leistung, nach dem 100sten Interview und der 10.000sten gleichen Frage si eimmer noch jedes Mal neu und lächelnd zu beantworten.

  2. 02

    Schöner wäre es, wenn es so selbstverständlich wäre und stattdessen lieber bei Interviews mit dem ranzigen Ratzinger immer wieder „(böse Miene)“ stehen müsste.

  3. 03
    flynn

    Noch schöner ist es wie immer wieder reihenweise aufgeklärte Demokraten einen absoluten Monarchen in seinem Machtanspruch unterstützen, nur weil der so nett lacht…

  4. 04
    bongokarl

    Und die chinesische Besatzung ist demokratisch legitimiert, hm?

  5. 05
    clara

    mao ist gott. noch fragen?

  6. 06
    bongokarl

    Gott starb vor 30 Jahren? Haben die Tibeter viel von.

  7. 07
    Peter H aus B

    @flynn:
    Lieber ein lachender Monarch, als eine blindwütig tötende und Kultur zerstörende Partei….Blödmann!

  8. 08
    heidrun

    ohja, die tibeter fühlen sich von ihrem absoluten monarchen ja auch übelst unterdrückt, das weiss doch jeder!

  9. 09

    Ich war vergangenen Sonntag bei ihm. Mit rund 10.000 anderen. Er lacht wirklich häufig. Häufig dann in sich hinein. Und man weiss nicht warum. Und lächelt ebenfalls. So isser eben halt.

  10. 10
    lana

    das ist das schöne am musikantenstadl, dass der moik so oft lacht. im nächsten leben dann bitte die journalistenschule.

  11. 11

    Ich muss auch oft über seine Antworten lachen oder lächeln.

  12. 12

    Tja, was haben die Römer denn schon für uns getan, ausser uns Bildung, Kanalisation, Krankenhäuser, Straßen zu bringen?

    Oder anders gessagt: wenn du ein Sektenfürst bist, der für dich in Anspruch nimmt das politische Oberhaupt einer Gesellschaft zu sein, die nie die chance bekam über deinen Anspruch mitzureden, und die ganze Welt dir das abnimmt, obwohl du in einer durch Spendengelder finanzierten Exil-Region hockst, und die Leute dich für den Messias halten – naja, du würdest wohl auch lachen. Macht der Papst auch. Muss irgendwie ne Macke von Sektenfürsten sein.

    Ansonsten _könnte_ man sich ja auch mal mit der dokumentierten Geschichte Tibets beschäftigen und gucken wofür der freundlich lächelnde Mann eigentlich wirklich steht und was denn da tatsächlich mit China und so passiert ist. Nein, es geht nicht um die Verteidigung des chinesischen Regimes, sondern gegen die Verherrlichung eines absolutistischen Anspruchs …

  13. 13
    heidrun

    …und rom ist das superbeispiel einer demokratischen weltmacht, die dem rest der welt das heil gebracht hat. wenns bei tibet immer darum geht, dass erst china kommen musste, um es angemessen zu modernisieren, krieg ich immer das kalte kotzen.wie ich an anderer stelle schonmal erwähnte, müsste man dann konsequenterweise auch saddam hussein ganz toll finden, der hat nämlich auch modernisiert und trennung von staat und religion und so. ganz super.
    und georg, du vergisst, dass die tibeter den dalai lama eben auch „für den messias halten“, wie du es ausdrückst. wenn sie es so wollen, kann ich da nichts schlimmes dran finden, staatsform hin oder her. es gibt weiss gott schlimmere oberhäupter religiöser und politischer art als den dalai lama. ich finde es auch albern, wie er immer als die verkörperung alles guten angesehen wird, aber das ist wirklich kein grund, ihn dann immer zu bashen, als sei er sonstwie furchtbar.

  14. 14
    flynn

    Wer sich mal kritische Texte zum Thema durchlesen möchte wird hier und hier fündig. Und Unterscheidungen wie „gut und böse“ und „furchtbar und furchtbarer“ finde ich hier eher albern. Es geht ja hier nicht um Religionen oder sonstige Märchen, sondern um reale Politik und deren Unterstützungswürdigkeit.

  15. 15
    flynn

    … und wer nicht lesen will, kann sich auch ein kurzes Video zum Thema ansehen.

  16. 16
    bongokarl

    Der Dalai Lama stellt KEINEN Herrschaftsanspruch als Monarch über Tibet. Das ist chinesischer Propagandaquatsch. Er fordert nicht mal mehr die vollständige Unabhängigkeit Tibets (!), sondern strebt eine gemeinsame friedliche Lösung des Konflikts mit der chinesischen Regierung an, was diese aber verweigert. Gefordert wird lediglich ein Ende der Unterdrückung, der Brutalität, der Besatzung. Der Dalai Lama hat absolut kein Bedürfnis nach Macht. Im Gegenteil, er will sich selbst abschaffen, sobald er nicht mehr von Nöten ist. So viel zu aufgeklärten Demokraten, ich glaube der Dalai Lama ist mehr Demokrat, als die chinesischen Diktatoren.

  17. 17
    Frank Stiller

    Wenn mich jemand dauernd anlacht, geht mir das voll auf den Keks, mehr nicht.
    Schöne Grüsse

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