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Felix Schwenzel, Stefan Niggemeier, Don Alphonso, MC Winkel und Robert Basic erzählen einen Witz

Felix Schwenzel:
 
diätfliegen und scherzchinesen
„die isst nicht viel“. ganz schön fix, der kellner, den ix auf eine fliege in meiner wantansuppe aufmerksam gemacht hatte.


 
 
 
 
Stefan Niggemeier:
 

 
 
 
 
Don Alphonso
 
Was macht eigentlich die Empfehlung für heute?

Er ist kein Freund der Musca domestica, auch bekannt als Stubenfliege. Schliesslich ist es sein Teller, das von dem Getier als Stützpunkt erwählt wurde, mit allen unangenehmen Folgen, die sich durch das Unverständnis von Besitz und Eigentum erklären. Fliegen sind dreist, ficken öffentlich, werfen mehr Brut als ein ganzes Kinderwagengeschwader in Berlin Mitte 9 Monate nach dem verlorenen Halbfinale, latschen über seinen Tisch und benehmen sich auch ansonsten unter aller Kanone. Womit wir beim Thema „Abschiessen“ sind.

Um eine Fliege fachgerecht abzuschießen, braucht es eigentlich nur eine kleine Beretta, die man kostengünstig auf dem Pfaffenhofener Flohmarkt erstehen kann. Alernativ ginge auch eine AK-47, aber die sind schwer zu beschaffen seit Ende des Jugoslawienkriegs seit die New Economy platzte. Die gute, alte Beretta aber, die tut es auch noch. Anlegen, zielen, schießen. Einfach.

Und dann hört man das Tappen nackter Frauenfüsse auf altem Fischgrätparkett. Sie kommt von der Theke, die Kellnerin, direkt auf ihn zu. Sie hat diesen gierigen Blick, der ihn im ersten Moment irritiert, denn sie will etwas haben, und ausser ihm und der Suppe ist hier nichts. Aber es ist schön, dass sie kommt, denn sie ist sehr hübsch, dunkler Typ, und in hellen Brauntönen bekleidet und mit einer Perlenkette geschmückt, die ihre Haut, von der sie einigs zeigt, gut zur Geltung bringt. Sie schaut den Suppenteller regungslos an, er schaut zu ihr, hört auf, ungeduldig herumzuwackeln und schaut wieder auf den Suppenteller. Kurz danach sind sie an der Reihe. Sie nimmt den Suppenteller in die Hand, bringt ihn auf die Theke, und ruft in die Küche: „Eine Leberknödelsuppe!“ Sie macht einfach nur ihren Job, ohne rumzulamentieren, ohne ihm etwas anderes verkaufen zu wollen, nimmt einfach den Teller und bringt einen neuen. Voll mit köstlicher Suppe. Es gibt Momente, da weiss man, dass es richtig wird. Da gibt es kein Falsch, kein Versagen und kein Zögern, da stimmt alles.

 
 
 
 
Stefan Niggemeier
 
Fliegenprobleme in Berliner Restaurants

Ich weiß nicht, welche Drogen die Kellner im G.R. (Nach den Erfahrungen der letzten Zeit behalte ich den vollen Namen lieber für mich) nehmen. Wahrscheinlich ist es ein Fehler, diese Drogen nicht zu kennen, denn man merkt unter ihrem Einfluss ganz offensichtlich nichts mehr und das kann manchmal ja recht angenehm sein. Das G.R. ist solange von sämtlichen in Berlin erscheinenden Tageszeitungen und Magazinen hochgeschrieben worden, dass selbst die Zitty es mitbekommen hat. Restauranthypes sind ja meistens Humbug, aber im G.R. soll es tatsächlich eine hervorragende Leberknödelsuppe geben. Und da ich mich in den vergangenen Tagen recht knödelig fühlte, bestellte ich einen Tisch für 19.00 Uhr.
18.51 Dank Sascha Lobo, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der einmal den Geschäftsführer bei einer Auktion beraten hat, ließ man mich hinein.
18.54 Mir wird beschieden, dass ich mich noch einen Moment gedulden müsse.
19.04 Warm hier, aber ich sehe keine Garderobe.
19.07 Ich lege meinen Mantel ab.
19.15 Ich lege mein Jackett ab.
19.24 Mir ist danach, mein Hemd auszuziehen.
19.32 Kurz bevor ich in Unterhose dastehe, wird mir ein Platz in der Nähe der Toilette zugewiesen.
19.34 Im Grunde ein sehr geschmackvolles Restaurant. Ich kann beim Kellner, der erstaunliche Flauschzottel an den Armen hat, sofort bestellen, schaue erwartungsvoll vor mich hin, packe meinen Laptop aus, lösche Kommentare, mache Promi-Raten mit mir selber und spiele Unentschieden, lösche noch ein paar Kommentare, rate anderen Bloggern, ebenfalls Kommentare zu löschen, verstecke mich vor Franz-Josef Wagner hinter meiner Gabel und fange dann wieder an, erwartungsvoll zu schauen.
20.07 Meine Leberknödelsuppe ist wider Erwarten schon da. Das Getränk wurde leider vergessen. Die Suppe ist ja schon flüssig, da macht das nichts.
20.09 Die Küche arbeitet leider deutlich schneller als die Kellner. Vor einer viertel Stunde wäre die Suppe vermutlich noch warm gewesen.
20.11 Von der angenehmen Temperatur meiner Suppe ist auch eine Fliege recht angetan, sie nimmt ein Bad und schließt genießerisch ihre tausend Augen.
20.15 Ich versuche einen Kellner auf die Fliegensituation aufmerksam zu machen.
20.18 Ein anderer Kellner, der aussieht wie ein aus dem Bau gescheuchter Wombat, will meinen Platz für Chris de Burgh und zwingt mich, die Rechnung zu bezahlen. Auf meinen Hinweis, dass sich in der Suppe eine Fliege befinde, erwidert er bloß, die esse nicht viel und scheucht mich weg.

Meine bittere, vernichtende Pointe wurde von meinem Anwalt gestrichen.
 
 
 
 
MC Winkel

Wie ich einmal eine fliegenlose Suppe essen wollte
 
Seit einigen Tagen schon hatte ich dieses Drücken im unteren Bauchbereich und ich sagte zu mir: „Winkelsen“, sagte ich, „damit dein Stuhl morgen früh mal locker und flockig ist wie Neuschnee auf Hawaii, da gehste heute mal nicht in die Kantine und isst heute Abend ein schönes Süppchen.“ Bei Süppchen muss ich immer daran denken, wie ich einmal bei Afro-Amerikaner-Karin (die hieß so, weil sie mal unter dem Solarium ihrer Eltern eingeschlafen war) die Nacht verbrachte, während ihre Eltern im Urlaub waren. Sie galt als ziemlich forsch, was häufig wechselnde Liaisons betraf und sah exorbitant gut aus.

Ihre Mutter hatte Kartoffelsuppe vorgekocht, auf der so dicke Fettaugen schwommen, dass ich dachte, die Mutter von Karin hätte die übriggebliebenen Fettreste einer insolvent gegangenen Fachklinik für Liposuktion billig bei einer Auktion ersteigert. Aber egal, ich wollte nicht das Essen von Afro-Amerikaner-Karins Mutter kritisieren, schließlich hatte ich noch weitreichende Pläne für die Nacht und da kritisiert man die Kochkünste der Mutter nicht.

Tatsächlich lief der Rest der Nacht wie geplant, Karin erwies sich als flexibles und weltoffenes Mädchen. Da merkte ich, wie mir ein Fettauge durch den Magenpförtner zurück in den Gaumen schwappte. Ich schluckte es wieder runter, aber dort traf es auf die anderen Fettaugen, besprach sich kurz mit ihnen und plante ganz offensichtlich, mit Verstärkung zurück zu kommen. Ich musste aufs Klo, die Kartoffelsuppe der Kanalisation überantworten, das war mal klar. Aber wenn ich jetzt aufs Klo gehen würde, wäre das sehr unhöflich. Ich dachte also an Sandpapier und bewegte mich weiter im Rhythmus der Jurassic 5 (on the Microphone).

Das war nicht die allerbeste Idee, die ich jemals hatte, mit jedem Stoß drangen mehr Fettaugen zurück an die Oberfläche – den Rest könnt ihr euch denken. Karin rannte jedenfalls von da an immer sofort auf die Toilette, wenn sie mich sah.

An diesem Abend aber würde die Suppe fettfrei sein, das wusste ich, der Koch in meinem Stammlokal machte eine hervorragende Biersuppe. Leider war sie zwar fett- aber ganz und gar nicht fliegenfrei. Ich rief Tommy, den Kellner zu mir und sagt: „Digger, das ist ja wie immer ein ausgezeichnetes Süppchen, leider sieht das die Fliege hier ganz genauso.“ Tommy schaute in die Suppe, schaute zu mir, schaute mit Röntgenaugen auf meinen Bauch und sagte: „Winkelsen, keine Sorge, die isst dir nichts weg.“

 
 
 
 

Robert Basic
 
Innovationen auf dem Soupmarket

Die deutsche Blogosphäre kennt derzeit nur ein Thema. Fliegen. *schulterzuck*

Stefan Niggemeier schreibt:

Ich versuche einen Kellner auf die Fliegensituation aufmerksam zu machen.

MC Winkel:

Digger, das ist ja wie immer ein ausgezeichnetes Süppchen, leider sieht das die Fliege hier ganz genauso.

Und auch Felix Schwenzel lässt sich über diätfliegen aus.

Hm. *g*
Aber was ist da dran? Ich brauche erst einmal Background- und Rohinformationen. Ein Blick in die Wikipedia klärt wie immer einiges:

The basic fly life cycle is egg, larvae (maggots „” see below), pupa and adult (winged stage), called holometabolism. There is often a difference in food sources for larvae versus adult dipterans of the same species. For example, mosquito larvae live in standing water and feed on detritus while the adults feed on nectar as their energy source while females utilize blood as their energy source for egg production.

BoingBoing berichtet:

In a story in the current issue of Cell, scientists report that they can control fruit-flies remotely — by shooting lasers at their neurons. Cool enough, but then they tore the heads off a few flies, and found they were still able to stimulate the remaining neurons — and even induce them to fly. That’s right: Remote-controlled headless zombie flies. Do not miss the video of the headless flies in action, which looks like a freaky outtake from The Ring.

Niemand braucht jede Woche ein zu Tode gehyptes Gadget, das ist völlig irrelevant für mich und vaD für meine Leser. Aber an diesen Fliegen scheint echt was dran zu sein. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Fliegen sind die neue Killerapplikation. Für egal welche Anwendung. Sie sind günstig im Unterhalt (das bestätigte mir auch ein Kellner, der mir über eine mit meiner Suppe zusammen servierten Fliege sagte: „Die isst nicht viel“), sie sind äußerst beweglich, sie fallen kaum auf, haben aber eine versteckte Schönheit. Ich würde meinen Kunden dringend dazu raten, auf Fliegen zu setzen.

 
 
 
 
Dank an Max für das Super-Symbolfoto und an Frédéric für „Don Alphonso“

70 Kommentare

  1. 01

    ich kann da zwar nur drüber lachen, weil ich blogger bin, aber: gnihihihihiiii….

  2. 02

    :D

    Man merkt nicht nur, warum Malte gelesen wird…

  3. 03

    Das ist lustig! :)

  4. 04
    ajo

    holgi
    Im Zug von Flensburg nach Cottbus sitzt mir bis Stuttgart eine der Fliegen gegenüber, die Männer zur Verzweiflung bringen können, mit Augen, die so groß und braun und schön sind, dass es zum Weinen ist. Ich spreche sie nicht an, ich beobachte. Sie hat ein bisschen Suppe an ihrer Lippe. Dann fliegt sie davon. Und ich bin wieder allein einsam im Abteil. Mit „Ich bin dann mal weg“ in der Hand, denke ich über den Selbstmörder von neulich nach. Ich Pfeife.

  5. 05

    hh hh hh – äh…

  6. 06

    Na dann mach ich mal den René von Nerdcore:

    Höy, blöde Mistbrumme!

    Man kennt das ja: Kaum hat man sich die leckere Thaisuppe (Top Ramen, natürlich) aufgebrüht während neben einem die Server rauschen, daß es nur so wummt und brummt, summt neben einem auch schon eins dieser Viecher, die einem nicht, aber auch GAR NICHTS können: Fliegengeschmeiß. Freches kleines Ding, hab ich mir gedacht, Dich mach ich platt. Aber dann hat sie mch angesehn aus ihren tausend Augen, das Tierchen, hat eine Beziehung zu mir aufgebaut, das kleine haarige Tierchen mit dem großen haarigen René und — ich konnte ihr nicht mehr böse sein. Ja, richtig gelesen: Mitleid habe ich bekommen, habe meine Gier verflucht und sie eingeladen, mit mir zu speisen gar königlich.

    So einer bin ich nämlich, ja verdammt!

  7. 07
    bloggi

    kann mal jemand FIXMBR übernehmen?

  8. 08
  9. 09
  10. 10

    demnächst als buch und bald auch ins koreanische übrtragen.

    von „mücken und elefanten“

    *international titel: „of flies and men“

  11. 11
  12. 12

    Darf ich mir noch Indiskretion Knüwersache und/oder blog.tagesschau.de wünschen? (Mobil lässt sich besser wünschen als selber schreiben?)

  13. 13

    Lumma

    „Fliegerstag“

    {verwackeltes Phonecamerabild einer Fliege auf einem Doener, vorzugsweise in irgendeinem Web 2.0 applet}

  14. 14
  15. 15
  16. 16
    heidrun

    und was mit parka lewis?

  17. 17

    Och mist, schon wieder nur ein „ich auch“ Kommentar:

    Grandios. Auch die nachgeschobenen der werten KommentatorInnen.

  18. 18

    Der einzige den ich richtig gut fand, war der Don. Aber der war ja nicht von Malte :p

    [lana-mode-ON]
    Wann geht Malte? Malte ist doof. [/lana-mode-OFF]

    Gab schon besseres von dir.

  19. 19
    Jan(TM)

    Den Sie wissen nicht, was sie tun sollen.

  20. 20

    [besserwiss]Das sind aber größtenteils Krawatten, keine Fliegen.[/besserwiss]

  21. 21
    Maltefan

    @rrho
    Gna. Vielen Dank für den Hinweis, bis dahin hatte ich den Witz nicht verstanden.
    *Von der Leitung aufsteh*

  22. 22

    Sehr treffend – Nerdhumor für Blogger.

  23. 23
    mf

    btw. was macht eigentlich [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]?

  24. 24

    Ich hab echt bis Niggemeier gebraucht, bis ichs hatte, aber ich hab den Don auch nur überflogen, zu gut getroffen.

  25. 25
    Maltefan

    Don Alphonso ist echt der beste. Frederic muss hier mehr schreiben. Wurde schließlich auch schon von mir seliggesprochen.

  26. 26
    Frédéric

    Einen hab ich noch, einen hab ich noch…

    Kreuzberger
    Aus dem schönen Wörtersee: Fliegenschiss

  27. 27

    Sech mol, jem hem doch Drogen intuss! Fleegen! und denn und noch wecken inne Sup! Goh mi af! Dat schmeckt doch nich….

    Nee, nee, nee… So kann dat nich wieter gaahn…

    :-))

  28. 28

    Robert Basic beginnt seine Texte sehr gerne mit Kleinbuchstaben.

    (Eigentlich immer.)

    Sprich: Direkt nach der Überschrift müsste es heißen „die deutsche Blogosphäre …“

    Always irritates the shit out of me :)

  29. 29

    kann jemand mal bitte ne malte version schreiben?

  30. 30

    Malte (Ein Versuch)

    Seth Brundle war ein Kollege von mir damals am Institut fuer Insektenkunde. Seth war hochgebildet, er wusste alles ueber Kerbtiere, zitierte Philipp von Zesen und kannte Hexapoden die es nur in unentdeckten Urwaeldern 500 Meilen den Amazon hinauf gab.

    Doch in einem Unglueck groesser als George Bush, Angela Merkel und Tony Blair zusammengenommen ging etwas in seinem Leben schief. Und so sah ich ihn eines Tages in einer miesen Spelunke wo sich sonst Charles Bukowski dem Suff hingab wieder. Er landete in meiner Terrine, einer Terrine so tief wie die blauen Augen meiner Lieblingslektorin, und sprach zu mir:

    „Ich esse nicht viel“.

    Was aus ihm geworden ist? Ich weiss es nicht. Die fixe Kellnerin entfernte den Teller schneller als Lewis Hamilton einmal im Kreis fahren kann.

  31. 31

    Wie soll man denn diesen Witz einem Nicht-Blogger erklären???

  32. 32
    Maltefan

    Armin: Sehr schön :-)

  33. 33

    St.Burnster:
    Immer wenn man denkt, härter könnten einen die Unbilden des tristen Alltags nicht treffen, schraubt das Schicksal seinen Stock enger, drückt einem die Arterien ab und schießt kleine, lange Pfeile direkt ins Rückenmark. Es sind wohl nur Kleinigkeiten, die einen beim Aufrappeln aus dem Gleichgewicht bringen, unbesehen, aber Kleinigkeiten, die die Wellen der Erinnerung an vergangene, noch schwärzere Tage wogen lassen. An Tage, die ich mit geschlossenen Augen unter den Linden am Fluss verbrachte, mit einer Gitarre in der Hand, stundenlang unfähig, auch nur eine Saite anzuschlagen. Um am Ende nichts mehr als die Erkenntnis zu besitzen, dass sie beneidenswert sind, diejenigen, die mit einem Lächeln über solche Lappalien hinweg gehen, die beschwingt über die Steine hüpfen, die einem in den Weg geworfen. Die sagen: „Es ist doch nur eine Fliege in der Suppe“.
    Und sie hören die Fliegen sogar sprechen und kichern innerlich über den vermeintlichen Witz: „Ich esse nicht viel“.
    Mir treibt es die Tränen in die Augen. Ich möchte ihr zurufen: „Iss! Genieß das Leben! Schwimm darin!“
    Allein, sie versteht mich nicht.

  34. 34
    Der Jan

    Großartig, auch wenn ich nicht glaube, dass der Don als Vegetarier Leberknödelsuppe essen würde. Aber dafür war die Stelle mit dem Pfaffenhofener Flohmarkt und der Beretta, nun ja, zum schiessen.

  35. 35
    Pate

    äh,

    wer hat denn jetzt genau wen parodiert?

    max- niggemeier (super-symbolfoto)
    frederic – don alphonso
    malte – den rest?

  36. 36
  37. 37

    insgesamt ein guter schmäh. sollte mal gesprochen werden. so auf radio. so als satire über in-lokale, in-preise, in-service, in-kellner, in-ambiente, in- in- in- in- in-

    bei uns kriegst in jedem dorfwirtshaus eine leberknödelsuppe die 1a ist – ohne fly – und heiß, dass es dir den gaumen zusammenzieht…

    komm in die österreichische provinz – ins südburgenland

    aber – bring beim bloggen gute nerven und ruhe mit – kein breitband!!!

  38. 38
    leonie

    das war sehr schön.

  39. 39

    Malte, man sagt, Du seist ziemlich forsch, was häufig wechselnde Liaisons betrifft und siehst exorbitant gut aus!

    [Homie, ich verspreche, nie wieder ‚exorbitant‘ als Adverb zu benutzen! :)]

    Finde das hier übrigens ganz super!
    (Bis auf den Fonso-Part; den habe ich selbst hier in der Persiflage gemieden. (ot) Kommst Du eigentlich auch am 14.09. nach Karlsruhe? DU MUSST! Ich verspreche Dir einen Tag, der in die deutsche Blog-Geschichte eigehen wird! :)

  40. 40

    Fliegen, überall Fliegen. Und wer denkt an die die Ameisen/a>?

  41. 41
    Chad

    Vielleicht kann ja noch jemand Stefan Herre (PI) übernehmen, das ist doch auch ein A-Blogger. Sicher findet er eine Stelle im Koran, wo Fliegen verharmlost werden. Oder der Prophet befiehlt ihnen, den Ungläubigen die Suppe wegzuessen. Oder so.

  42. 42

    stefan niggemeier rocks!

  43. 43

    Großartig! Alph Donso ist einfach herrlich. Da fehlt bloß noch der Zwetschgen-Datschi ;)

    Hab‘ mich mal an einer knüwerschen Version des Fliegen-Witzes versucht:
    Fliegen in der kleinen PR-Agentur am Rande der Stadt

  44. 44

    hahaha. so insiderish aber so gut

  45. 45

    Grandios.

    @Fred (29): Fliegenschisse kommen mir aber nicht in meinen schönen Wörtersee. ;-)

  46. 46
    dende

    schön die hauptprobleme der deutschen blogosphäre dargestellt … sie ist klein, elitär und selbstreferentiell … gegen/neben den a-bloggern hat niemand eine chance :)

  47. 47

    Stimmt, ein Zwetschgendatschi hätte reingemusst… Aber sonst absolut großartig!

  48. 48

    Genau das Richtige bei diesem Wetter :-)
    Aber eine Frage zum Schluss: Kann man Knüwer parodieren? Ich dachte immer, der würde sich selbst parodieren :-0

  49. 49

    Das ist doch dieses Contentklaudingens, das gerade im Sommerloch in der Blogosphäre umgeht, oder? Und warum werden nie die wirklich wichtigen beklaut? Princezzzz.nett, F!xYourMe!sterDonRecords und Probloggersweltundüberhauptuniversum zum Bleistift?

  50. 50

    an jojo traut sich natürlich niemand ran… ha ha..

  51. 51
    PS

    /satire an

    Chris@Fixmbr:

    Wenn da so [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Kommerzlinge wie Spreeblock oder der Niggemer ankommen und sich beschweren, dass sie Fliegen in der Suppe haben, grenzt das ja an Zynismus.
    Nein, um das eigene Fehlverhalten, das Fehlverhalten [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]s zu kaschieren, wird meiner Meinung nach ein frontaler Angriff auf die Fliegenrechte gestartet.
    Und genau das wird unter dem Strich stehenbleiben: In Zeiten, in denen Privatblogger von Fliegen ernähren müssen, schlagen sich die Kommerzblogger den Wanst voll.

    /satire aus

  52. 52

    Großartig. :D Nur eine Kleinigkeit: es hätte natürlich kleine Privatblogger heissen müssen. „Klein“ immer kursiv!

  53. 53

    Geil geil geil geil geil! Selten so gelacht und ich glaube einfach mal, dass die meisten hier das nicht gerafft haben – so gering, wie die Resonanz zu diesem wunderschönen Artikel ist :/ (edit: ups, scheiss cache)

  54. 54
    PS

    @Max:
    Da hast Du wohl Recht, aber ich war vorhin zu faul, die Tags nachzuschauen.
    Sonst hätte ich aber auf jeden Fall ernähren müssen geschrieben.

  55. 55

    Au Backe, bin ich so pathetisch, Thomas? Aber gute Satire, hab aufrichtig über mich selbst gelacht.

  56. 56
    lana

    lana
    ihr suppenfliegen könnt überhaupt nix: sogar parodieren muss ich mich selbst.

  57. 57
    Ichhalt

    „Um eine Fliege fachgerecht abzuschießen, braucht es eigentlich nur eine kleine Beretta, die man kostengünstig auf dem Pfaffenhofener Flohmarkt erstehen kann.“

    Oh Mann, jetzt tut mein Zwerchfell weh. Das nenn‘ ich auf den Punkt gebracht.

  58. 58

    ….. tssss…. vielleicht müsste ich auch mal über die fliege in meiner suppe schreiben um so zum blogsphären-rockstar aufzusteigen…. hmmmm… ich muss wohl dringend über die bücher ;-)

  59. 59

    Das hat mir jetzt sehr gut gefallen :-)

  60. 60
    Tobi

    Kann mal bitte jemand den Schockwellenreiter machen? Mit Marx und nackten Gemälden und allem, was duzu gehört …

    Und 500Beine? Das wäre toll.

  61. 61
    Tobi

    Ach Du je, merke gerade dass das hier schon 1/2 Jahr Geschichte ist.

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