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Homosexualität und Fußball

WELT ONLINE: Gab es deshalb bislang noch kein Outing eines Erstligaspielers?

Urban: Richtig. Jeder schwule Spieler hat Angst vor Beschimpfungen und aus dem Verein entlassen zu werden. Die Karriere wäre wahrscheinlich vorbei und damit alles, worauf man sein Leben aufgebaut hat. Egal, was passiert: Der Schein muss gewahrt bleiben.

Interview des sich jetzt outenden, früheren Zweitligaspielers Marcus Urban in der Wams. Ziemlich widerlich übrigens, wie der Redakteur versucht, konkretere Details über die von Urban erwähnten „drei homosexuellen Bundesligaspieler“ herauszubekommen.

Keine Kommentare

  1. 01
    rio

    seit diesem fall in england traut sich keiner mehr…liegt aber halt auch v.a. an z.T. sehr untoleranten fans und dem mythos fußball = hetero sport…in italien werden verträge direkt mit frau & kindern drin deswegen abgeschlossen, ne schande!

  2. 02

    was mir bei dem artikel auffällt: die wams erweckt den deindruck als hätte urban sich erst durch das interview, oder zumindest kurz davor öffentlich geoutet. aber als schwuler ex-profi trat er schon im oktober auf einer veranstaltung zum thema fußball und homophobie auf. unter anderem dort bei spon zu lesen.

  3. 03

    Da bin ich auch drauf reingefallen. Also auf die wams. Danke für den Hinweis.

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