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Trotz seiner Verärgerung hat Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf in Hannover kein böses Wort über die Leistung von Schiedsrichter Wolfgang Stark verloren. Er sollte sein lammfrommes Verhalten überdenken: Gutes Benehmen und Fairness zahlen sich im Titelkampf nicht aus, so reicht es am Ende nur zu Platz 2.

Nein, das steht nicht im Kampfblatt für sportlichen Sozialdarwinismus, sondern in der Welt. Und nein: das ist nicht synonym, meistens nicht jedenfalls. Diesmal schon. Fast.

Immerhin lobt Oskar Beck im folgenden Artikel nur die Herren Hoeneß, Beckenbauer und Rumenigge für ihren unbeirrten Einsatz, nein: Kampf für das Gute (FC Bayern, Erfolg) und Schöne (Oliver Kahn, Ribéry). Weil, sportlich ist sowieso nur der Erfolg, Zweck heiligt Mittel, Middendorp ist ein großer Trainer und Schiedsrichter sind Käseglocken, luftgefüllte. Hauptsache, das was dabei rauskommt. Und wenns bloß ein Artikel ist.

Dazu passend: Das Interview mit Herrn Fleischer in der FAZ

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