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Nomen est omen

Spaziergänge.

Spaziergänge sind ein beliebtes Motiv in der Fußballsprache: Zum Beispiel spazierte Zidane gerne durch die Reihen der baumlangen Verteidiger und betrachtete die Zwischenräume, um sich auf der Hälfte auf einer Bank am Tee zu wärmen. Ob er, gerade im Herbst, hin und wieder Blätter sammelte, um sie in den Annalen der Fußballhistorien zu pressen und zu trocknen, und sie danach an die Innenseiten des Mannschaftsbusses pappte, ist nicht überliefert, darf aber angenommen werden.

Genauso spaziert eine Mannschaft durch die Qualifikation, will heißen: Nichts krampft, nichts zieht, alles fließt. Jeder Spieltag ein Sonntag, und der Trainer pfeift ein Liedchen. Denn ein Spaziergang kann nicht scheitern, wie auch.

Und wir fragen uns, ob es ein Rest Aberglauben ist, der den österreichischen Fußballverband an Prohaska festhalten lässt, der Aberglaube nämlich, dass der Name den Lebensweg vorzeichnet: in dem Fall den Europameisterschafts-Lebensweg der Nationalmannschaft.

Kurz gefragt: Ob da noch was geht.

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