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Graffitimaling

Ein Evergreen der guten Laune: die dänische Sprache in den Augen und Ohren der Deutschen, die sich dafür andauernd für die eigenen quasi nicht vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse schämen sollten. Schließlich sprechen die Dänen fließend Deutsch (Pflichtfach ab der 5. Klasse) und ihr Englisch (Pflichtfach ab 3. Klasse) schlägt das der AirBerlin-Crew um mehrere Längen. „Mei Kruh ennt mie wutt leik to wellkomm juh onboart siss fleit …“.

Ebenfalls schön: Auch in Kopenhagen helfen Anti-Graffiti-Aufkleber nicht wirklich. Ein längerer Reisebericht inklusive Beinahe-Eklat in einem Hippie-Restaurant folgt in den nächsten Tagen.

10 Kommentare

  1. 01

    Hippie-Restaurant? Haben da die Hippies dann nicht geschmeckt? ;-)

    P.S.: Nicht nur dänisch klingt für deutsche Ohren sehr lustig. Sehr witzig auch: „Roken is dodelig“ (oder so) auf niederländischen Zigaretten-Packungen.

  2. 02

    hm … ich kenne zwei Dänen und die sprechen beide kein Deutsch!? Und sich über mangelnde Fremdsprachenkenntnisse lustig zu machen ist arm. Jeder, der versucht (wenn auch mit mäßigem Erfolg) in einer anderen Sprache zu kommunizieren hat Achtung verdient!

  3. 03
    westernworld

    this being as it may, but on to the more interesting linguistic questions of what language is this and where do these people live?

    „“žMei Kruh ennt mie wutt leik to wellkomm juh onboart siss fleit „¦“.

    hätten die russen gewonnen sähen wir wessis jetzt alt aus.
    aber die deutsche bahn ist ja auch gut dabei.
    wenn man sich meist in einer welt bewegt in der zwei oder mehrsprachigkeit in versch. freiheitgraden die norm ist vergißt man schnell das 90% der deutschen mit mühe einen kaffee in einer fremdsprache bestellen können.

    die dänen, wie die mehrzahl der kleineren nordeuropäischen länder haben als sprecher kleiner und „unbedeutenderer“ sprachen oft gar keine andere wahl als auf die englische oder deutsche version zurückzugreifen. das ist schon ein mächtiger anreiz.
    für 100 mio. deutsch muttersprachler lohnt sich immer eine übersetzung.
    auch sollten wir es vermeiden nach skandinavischem vorbild etwa ein schulsystem einzuführen das sich um mehr als um die die 20% bürgerkinder kümmert, den um die geht es ja eigentlich. der rest ist eh nur kannonenfutter der marktwirtschaft. ich fühle mich gerade etwas tiradial, sorry.

    muß am wahlabend liegen.

  4. 04
    Peter

    nun ja. könnte ich dänisch, wärs wohl auch weniger unterhaltsam für mich.
    aber sprachen sind schön: ich esse für mein leben gern „haribo guldbamser“. und die adriainsel „krk“ würd ich auch gern mal besuchen, allein schon wegen des namens.

  5. 05

    Ich hab ja im Zug auch immer Zuckungen. Wobei es mir beim Piloten lieber ist, er kann fliegen statt Englisch. Wobei ich mal las dass es auch nen Flugzeugabsturz gab, weil es Probleme mit dem Sprachverständnis gab.
    Es bliebt komplex. aber wenn man eh nur 20 Sätze sagen muss, könnte man sich ja bemühen nicht zu klingen wie Colonel Klinck ;) Hm, Youtube hat ihn nur auf französisch, kulturloses Gesindel (die Youtuber ;) ) ;) http://youtube.com/watch?v=f3ybB7Gk384

  6. 06
    hans

    Die perfekte Imitation von Oxford-Englisch geht mir mächtig auf den Senkel. Unbeholfener deutscher Akzent beinhaltet das benötigte Maß an Understatement

  7. 07

    @hans:

    RP ist heutzutage sowieso ziemlich tot, das hat auch die BBC eingesehen und stellt massenhaft Leute mit diversen regionalen Dialekten ein.

    Von den ganzen Call Centres mal ganz zu schweigen: Wenn das keine Inder sind, sind das inzwischen meistens Schotten und andere noerdliche Akzente die man da zu hoeren bekommt.

    Und zumindest teilweise haben Deutsche da einen Vorteil: Die koennen naemlich verschiedene Schottische Worte (z.B Loch) richtig aussprechen, womit die meisten Englaender Probleme haben ;-)

  8. 08

    @Armin: Das muss sich in englischen Call Center ja anhören wie bei den Simpsons.

  9. 09

    @Martin:

    Wie? Bart Simpson spricht Geordie? Wusste ich noch gar nicht ;-)

  10. 10

    @Armin: Geordie nicht :-), aber die gleichen Akzente sind vertreten: Apu=Indisch, Willie=Schottisch und irgendwo taucht ein kleiner dicker deutscher Junge in Lederhosen auf.

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