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Fettes Brot — Strom und Drang: Die wilden Kerle Teil 8

„Wir hätten ja gerne mal einen richtig guten Verriss“ tönte es aus dem Brote-Lager, aber da bin ich wohl der falsche Ansprechpartner — zu sehr liegen mir die Hamburger am Herzen, wie man leicht herausfinden kann.

Und nun sitze ich da und will erzählen, warum ich das neue Album fantastisch finde. Allein: Ich kanns nicht.

Ich hab’s wirklich versucht, aber es wird immer wieder eine Ansammlung furchtbarster Fanboy-Klischees. Ich liebe die Platte. Habe ein, zwei Anläufe gebraucht und nun kann ich jeden Song auswendig. Gute Musik von guten Leuten mit gutem Humor. Moderne Schlager, auch und irgendwie, aber noch viel mehr.

Der schlechteste Brote-Kritiker ist offensichtlich ich.

16 Kommentare

  1. 01
    jan

    ich glaub dir nicht. fettes brot ist irgendwie gar nicht meine wellenlänge und daher muss ich auch gestehen dass ich außer diesem lied über bettina (sie ham’s ja mit den frauen, ne?) kein weiteres vom album gehört hab. allerdings hab ich sie sogar vor jahren schonmal zufällig live gesehen! :)

    allerdings find ichs ja sehr positiv dass sie nach gefühlten 10 jahren endlich auch mitbekommen haben dass dieser electro-punk-pop ziemlich abgehen kann und man damit tierisch stimmung machen kann.

    ich geh jetzt mediengruppe hören…

  2. 02
    sven

    Naja, zwei schwache Lieder finde ich schon auf dem Album, aber das Grundproblem kenne ich. Die Vorschau von Bette Frost hat nicht zuviel versprochen.
    Mein Liebling ist ja „Das allererste Mal“ mit der wunderbaren Bernadette. Das hat mich live schon sehr begeistert.

  3. 03

    Mir steht da ein Review noch aus, aber ich werde zu ähnlichem Problem gelangen.
    Ähnlich, weil: Mir fehlt die passende Beschreibung; die passenden Worte. Unartikulativ und so.
    Es ist einfach ganz groß und toll und sowieso. Aber wieso? Wegen der Rhythmen. Wegen der Texte. Aber das ist doch übertragbar auf jede andere gute Platte. Z.B. auf Fanta-Viers letzte Platte triffts auch zu. Fettes Brot ist verspielter. Experimentabler. Kommerzieller, und dann doch wieder nicht. Hach.
    (Und, ja, ein wenig schämen tue ich mich für’s Tollfinden von ‚Das allererste Mal‘, aber wie da der Beat, der Beat einsetzt. Leicht „breakig“ angehaucht. Und dann Frau La Hengst einstimmt? Gefällt mir auch. Obwohl ich objektiv sagen muss: Wie schnulzig und poppig und sowieso.)

  4. 04
    herbi

    nur mal an jan: mein lieber. offensichtlich hast du nicht nur das gesamte album, sondern vor 7 jahren auch „schwule mädchen“ verpasst. „Electro-Punk-Pop“ – wer hats erfunden ;) ? naja, zumindest waren Fettes Brot mit die ersten, alter. learn your musikgeschichte. bevor du wieder mediengruppe hören gehst :)

  5. 05

    Beeindruckend, ja, im letzten Satz kommt dir dabei sogar vor Verwirrung die Grammatidings durcheinander ;) #ichverstehnixvonmusik

  6. 06

    ich habs auch versucht. erst hab ich ein video gemacht, in dem ich die einzelnen songs vorstelle und erkläre was ich daran so grossartig finde. das war irgendwie murks. deswegen habe ich es dann so gemacht:

    http://www.qlod.org/weltfrieden/?p=698

  7. 07
  8. 08
    sven

    Ah, Kommentator 5 und 7 kennen das Album noch nicht ;)

  9. 09

    @nilz: Mensch, Nilz, sorry. Ich sollte mal wieder Blogs lesen „¦

  10. 10
    Seba

    Ja, wollte ich gestern auch kaufen. Gibts aber nicht als iTunes plus. Dann eben nicht.

  11. 11

    Ich hab’s ja auch schon gesacht: Album kaufen, nicht saugen!

  12. 12
  13. 13

    @mente: Aber ’n schickes Blog hast du!

  14. 14
    herbi

    @Seba: so ist das, wenn man ein kleiner indie ist! itunes macht die regeln. ohne DRM aber zb bei musicload zu haben. aber die CD mit der wahnisnnigen hülle ist nicht zu verachten.

  15. 15

    @Johnny Haeusler: Danke ;) Sowas hört man immer gerne.

  16. 16
    MakeAMillYen

    Ich hab mich mit dem dicken von den dreien (Koenig Boris?) mal gestritten, weil der so gegen MP3s war. Wuerde die Musikindustrie zerstoeren und so. Das war zu Zeiten als Napster noch neu war.

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