18

Google Earth 4.3 mit fotorealistischen 3D-Grafiken

Jeez, die neue Version von Google Earth sieht aus wie Konsolen-Spiele vor ein paar Jahren. Jetzt mal bitte alle Privacy-Bedenken über Bord werfen und ein paar Jahre in die Zukunft gedacht: Massive Multiplayer Online Roleplaying Games in your Kiez um die Ecke, mit echten Menschen, denen man virtuell in die Augen gucken kann. Second Life ist sowas von 2006. Und jetzt mal schnell die Privacy-Bedenken wieder angeschaltet… wie weit sind wir noch entfernt von der Echtzeit-3D-Online-Planeten-Abbildung der Realität? Fünf Jahre? Zehn? Zwei?


(Youtube Direktgoogleearth)

18 Kommentare

  1. 01

    Ich spinne mal rum:

    Sobald jede/r mit ner Datenbrille rumläuft (bzw so viele wie heute mit Handy) kann man in der tat den Kram aggregieren („make a $ stream your environment“) und das wieder in ein LIve3d ding aggregieren. Du guckst hoch und sieht auch dei Flugnummer des lieers der über dir ist und wer im Flieger ist ’sieht’w as unter ihm auf dem Boden ist.

    Die Infoüberflutung von heute wird uns dann wie ein Witz vorkommen, aber mit intelligenten Filtern kriegste das auch gebacken ;)

    ((jetzt hab cih schon wider ne Blogidee…))

  2. 02

    Ja wunderbar, dann muss ich keinen Urlaub mehr machen.
    Google Earth + Cinema Display reicht völlig aus und die bräune gibt’s eh aus der Tube. :)

    Sehr eindrucksvoll, bin echt gespannt wie sich das entwickelt.

  3. 03

    Sonne und entsprechende Licht-und Schattenberechnungen. Mehr neues gibt es nicht? Ansonsten sieht das ganze auch nicht anders aus wie bspw. das seit bereits seit einem Jahr existierende Berlin 3D. Von Fotorealismus ist das ganze noch weit entfernt.

    Die sollen mal langsam zusehen, wie sie die Texturen der Gebäude besser erfassen können. Die sind meist viel zu niedrigauflösend im Vergleich zum Boden, das zerstört den Fotorealistmus. Ausserdem sind es meistens nur simple Quader, da müssen schon ein paar Polygone mehr her für Realismus.

    Wer weiss, vielleicht lässt Google ja bald diese neuen Drohnen rumfliegen, die die Gebäude dann selbstständig abfliegen und nach und nach abfotografieren. Dinge wie Streetview Fun werden sich dann wohl zum neuen Volkssport entwickeln (ich lass die Privacy-Bedenken hier mal bewusst weg sonst wärs ja langweilig). Oder man setzt auf Mitarbeit von engagierten Google Earthern, die das ganze selbst erledigen und hochladen.
    Aber das ganze wir sicher noch 5, eher 10 und mehr Jahre dauern bis das annähernd flächendeckend ist, von ländlicheren Umgebungen bzw. Kleinstädten ganz zu schweigen.

    Naja aber vielleicht bezieht Flight Simulator 2020 seine Terraindaten dann schon komplett aus Google bzw. Virtual Earth. Das wär doch was!

  4. 04

    Kann man sich das Programm jetzt eigentlich nur noch mit diesem sinnlosen „Google Updater“ downloaden?

  5. 05

    @Ingo: Diese Art von Kritik erinnert mich immer an den ausspruch von karl Valentin (sinngem.) „Wenn ich eine solche Stimme hätte, würde ich noch viel schöner singen.“

  6. 06

    Das ist ja noch besser als das schnöde Metaverse von Stephenson. Vielleicht kann man in 10 Jahren gar nicht mehr unterscheiden, ob jemand real oder nur virtuell auf einer Straße unterwegs ist ;-) Urlaub mache ich seit Mapjack sowieso nicht mehr.

  7. 07

    @ Ingo (3)
    das mit Berlin 3D ist aber ne Mogelpackung. Abgesehen von ausgesuchten Bauwerken wie Sehenswürdigkeiten werden die Gebäude nur mit einigen unterschiedlichen Fassaden dargestellt. Also: Wo ein Haus steht, sieht man zwar eines, aber eben nicht das, das tatsächlich dort ist. Jedenfalls in der Viernuller Version.

  8. 08

    Wer geht denn dann noch raus und baut den Kram auf?

  9. 09
    ajo

    die „fotorealistischen“ 3d-gebäude gibts doch schon ein bisschen länger, oder? was echt mal wieder spektakulär ist, ist die darstellung des sonnenlichts.

  10. 10

    Spätestens dann, wenn es um militärische Sicherheitsbereiche geht, hört bei Google Earth der Fotorealismus bald auf. Das war vor 1989 bei den DDR-Straßenkarten genauso. Allerdings frage ich mich, WAS denn statt der Sicherheitsbereiche abgebildet wird. Da kann schließlich kein weißer Fleck sein. Also muss irgend jemand ein Stück Landoberfläche oder Karte erfinden. Wie hieß noch gleich dieser Typ bei „Per Anhalter durch die Galaxis“?

  11. 11

    „Excuse me,“ he said to him, „what is your name by the way?“

    „My name?“ said the old man, and the same distant sadness came
    into his face again. He paused. „My name,“ he said, „… is
    Slartibartfast.“

    Arthur practically choked.

    „I beg your pardon?“ he spluttered.

    „Slartibartfast,“ repeated the old man quietly.

    „Slartibartfast?“

    The old man looked at him gravely.
    „I said it wasn’t important,“ he said.

    (Im Buch ‚Don’t Panic‘ ist erklärt warum er so doof heißt, war um der Manuskript-Tippse einen Streich zu opielen. )

  12. 12

Diesen Artikel kommentieren