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Angelika Express

Als vor ein paar Jahren „Geh doch nach Berlin“ zum Standardrepertoire jedes besseren Provinz-DJs gehörte, war der Song Trotz- und Trosthymne für jene, die es bis dahin noch nicht in in die Hauptstadt geschafft hatten. Das war 2003. Angelika Express aus Köln konnten mit ihrem gleichnamigen Debutalbum einen Indie-Erfolg feiern und legten bis 2005 noch eine EP und ein weiteres Album vor.

Dann, plötzlich, das Ende der Band. Robert Drakogiannakis, der Sänger, startet das Tanzmusikprojekt Planetakis und macht fortan Discopunk-Elektro-Pop. Nunja.

Jetzt, fünf Jahre später, verspürt Drakogiannakis offensichtliche Lust, die alte Tante Angelika wieder zu beleben. Diesmal schreibt und produziert er im Alleingang neue Songs – allerdings nicht für die Schublade sondern für das Netz und dessen Bewohner.

Drakogiannakis nutzt dabei die Kommunikationsmöglichkeiten, die das Netz ihm heute bietet. Die Website ist ein Blog, per Twitter weist er auf neue Lieder hin und selbstverständlich können die Tracks als kostenlose MP3 heruntergeladen werden.

Unter angelika-express.de hat er seit Anfang Mai 2008 inzwischen acht Songs veröffentlicht. Allesamt sehr rau, sehr direkt, Demoqualität. Aber ganz unverkennbar Angelika Express.

Angelika Express: Lied 008: Platte für Platte











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Übrigens: Robert Drakogiannakis hat vor einiger Zeit Nicorola ein lesenswertes Interview gegeben.

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