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Nicolas Philibert: Rückkehr in die Normandie

Sehen will! Nicolas Philibert, einer der besten französischen Dokumentarfilmer momentan (Sein und Haben, wikipedia), hat einen neuen Film gemacht: ‚Rückkehr in die Normandie‘. Es geht um den Mörder Pierre Riviere, der im ausgehenden 19. Jahrhundert seine Mutter, seine Schwester und seinen Bruder getötet hat. Und es geht um einen Film René Allios, der sich vor dreißig Jahren des Materials schon einmal angenommen hatte. Und um die Normandie, einen der schönsten Landstriche, die es in Europa gibt. Ausführliche Besprechung von Eckehard Knörer beim Perlentaucher, französischer Trailer mit spanischen Untertiteln nach dem Klick.


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Ich komme leider nicht dazu, den Text zu übersetzen: vielleicht erbarmt sich ja wer anders.

3 Kommentare

  1. 01

    das erinnert mich an den film, den ich unbedingt noch sehen will: es geht um den kohlscheider kuhfladensammler heinrich, der in liebe entbrennt zur preisgekrönten kuh hildegard. in einer zeit, in der sodomie noch biblisch bestraft wurde (es regnete damals in kohlscheid vier wochen am stück), konnte dieses verhalten der obrigkeit nicht lange verborgen bleiben. das französische besatzungsgericht unter leitung des ehrenwerten richters hugo panse fällte ein salomonisches urteil…
    der dokumentarfilmer karl sack hat nun die prozessakten von mitgliedern der weißrussischen akademie der künste tanzen lassen – unter wasser!

  2. 02
    Frédéric Valin

    @Malte Welding: Ja, vom Schnitt her ist das nicht so ganz HipHop-Ästhetik, stimmt schon. Wirkt aber Wunder!
    (Die Telefonnummer von dem Richter Hugo Panse hätte ich gerne, danke.)

  3. 03

    2038 müsste ja dann Teil 3 dran sein, merk ich mir gleich mal vor.

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